Donnerstag, 9. März 2017

Langkawi 2.0 – Teil 1

Oder: Schön war's!

Ende Februar war es endlich wieder so weit: Unsere zweite Reise auf die kleine malayische Insel Langkawi stand an, und ich freute mich schon sehr darauf, wusste ich doch, dass uns dort wieder viel Natur, Entspannung und Sonne erwarten würden.

Dieses Mal waren wir in einem anderen Hotel als beim letzten Mal – während das letzte direkt am Rande des Urwalds, dafür aber ziemlich abseits vom sonstigen Leben lag, war das Hotel "Meritus Pelangi" dieses Mal am Rande des Haupturlaubsortes Cenang gelegen, so dass wir abends kein Taxi brauchten, um überhaupt etwas zu essen zu bekommen. Und das war toll, denn so konnten wir allabendlich gemütlich einen Spaziergang im Sonnenuntergang am Strand entlang machen, um dann nach ca. 1 km Fußweg eines der vielen einfachen, aber guten Restaurants im Ort aufzusuchen. Danach machten wir auf dem Rückweg am Strand meist noch einen Abstecher in eines der dort gelegenen Lokale, wo wir uns mit den Füßen im warmen Sand noch ein Feierabendbierchen schmecken ließen, bevor wir wieder ins Hotel zurück wanderten.

Fast schon langweilig, dafür aber enorm entspannend und entspannt war unser Tagesablauf: Frühstück vom Buffet (da war in der Tat die Auswahl für europäische Mägen nicht allzu groß, so dass da nur sehr wenig Abwechslung geboten war …), danach aufs Zimmer, um die Tasche mit den Badesachen zu packen und unsere Alabasterkörper *räusper* mit Sonnencreme einzuschmieren (wie ich das hasse!). Gut für den Aufenthalt am Wasser präpariert ging es dann ab an den direkt am Strand gelegenen Pool auf die Liegen unter einem der Sonnenschirme, wo wir den halben Tag mit Lesen, Stricken, Hörbücher hören und natürlich gelegentlichem Baden im Pool verbrachten. Im Pool, werdet ihr denken, wo es doch daneben ein Meer gab? Ja, im Pool, denn die Gefahr, im Meer mit einer der momentan häufig auftretenden, gefährlichen Quallen in Berührung zu kommen, war uns dann doch zu groß. Teilweise konnte man sie schon am Strand stehend im Wasser treiben sehen …

Meine Wenigkeit hatte aber noch eine weitere, fast alltägliche Pflicht: Bewaffnet mit unserer Kamera "musste" ich einfach gleich nach Ablage der Handtücher nebst Gatten auf den Liegen am Pool eine ausgiebige Runde durch die Hotelanlage drehen, war diese doch im Grunde ein weitläufiges Arboretum mit einer interessanten Sammlung an tropischen Bäumen und Sträuchern aller Art – einfach großartig! Neben prächtig farbig blühenden Bäumen gab es naturgemäß auch jede Menge Insekten, Vögel und Eichhörnchen, die mir ab und an auch mal vor die Kamera schlüpften. Besonders gerne wollte ich verschiedene, ausgesprochen farbenfrohe Eisvögel aufs Foto bekommen, was aber wegen deren ausgeprägten Schüchternheit ein eher schwieriges Unterfangen war. Da musste ich mich schon sehr langsam anpirschen und dann auch noch viel Glück dazu haben, um ein brauchbares Foto schießen zu können. Nur die durchaus gelegentlich über die Anlage schwebenden Weißkopfseeadler konnte ich leider nicht ein einziges Mal auf einem Bild festhalten – sie flogen einfach zu hoch und schnell, als dass meine Kamera, respektive ich, das hinbekommen hätten. Ich konnte mich jedenfalls stundenlang im Hotelareal herumschleichen und nach interessanten Fotomotiven Ausschau halten – allein die gegen 11 Uhr stark ansteigenden Temperaturen ließen mich früher oder später dann doch wieder freiwillig ans Wasser zum morgens dort abgelegten Gatten zurückkehren.

Und dann gab es da in der Hotelanlage auch noch Echsen … die kleinen, mit dem rot gemusterten Bauch, die neben ihrem Höhleneingang mitten auf der Wiese in die Sonne schauten, bis ihnen meine vorsichtigen Annäherungsversuche dann irgendwie doch zu suspekt wurden und sie flink im Loch verschwanden. Und die großen, also die teilweise wirklich großen, die meist in der Nähe des kleinen Sees, an dem auch unser Häuschen lag, vorzufinden waren. Es handelte sich dabei um Warane, die durchaus eine Länge von 1,50 m und mehr haben konnten. Sie lagen gerne mal faul auf einem der Felsen am Wasserrand in der Sonne, spazierten majestätisch über die Wiese oder schwammen mit den Vorderpfoten auf dem Rücken (das sah lustig aus!) durch den See, um dort auf Fischfang zu gehen. Das konnte man ganz besonders gut von unserem Balkon aus beobachten, der in der zweiten Etage über dem Wasser lag, so dass es niemanden verwundern dürfte, dass mich meine Neugier täglich mehrfach von "gleich nach dem Verlassen meines Bettes" am frühen Morgen bis zum Verlassen des Zimmers, um selbst auf Nahrungssuche zu gehen, an die Brüstung trieb. Nicht selten waren gleich 3 und mehr dieser bizarren, faszinierenden Geschöpfe im und am Wasser zu entdecken (muss ich extra erwähnen, dass die Kamera auch da mein treuer Begleiter war? Wohl eher nicht.)

Aber wir waren zwischendurch natürlich auch auf Tour – davon aber in den nächsten Tagen mehr, falls ihr mögt … und jetzt: Achtung, Bilderflut!













Kommentare:

Roswitha K. hat gesagt…

Sind das wiedermal superschöne Fotos. Solch bunte Vögel habe ich noch nie gesehen. Einfach toll. Vielen Dank fürs zeigen.

LG Roswitha

Gitti ~ BriPaBären hat gesagt…

Liebe Andrea,
das sind ja wirklich tolle Aufnahmen und vielen Dank für deinen Bericht aus fernen Ländern.
Liebe Grüße
Gitti