Donnerstag, 25. Mai 2017

04_2017 Dreieckstuch

Oder: Es war einmal ...

... ein Knäuel Wollmeisen-Lace in der Farbe "Im Jahr der Ratte". Dieses Garn wollte unbedingt zu einer Strickjacke verarbeitet werden, und dies geschah damals auch ziemlich umgehend. Dumm nur, dass das Jackenmodell einfach nicht so richtig saß, nicht sehr vorteilhaft geschnitten war und deshalb montate-, nein eher jahrelang sein Dasein in einem düsteren Kleiderschrank fristete, bis es eines Tages wieder ans Licht geholt wurde.

Und dann kam Mr. Ribbel.

Die kleinen Einzelknäuel, die dieser feine Herr produzierte, lagen nun ihrerseits wieder ein Weilchen luftdicht verpackt in einer Schublade. Und dann kam endlich die zündende Idee: Ein eher farbneutrales, zum vielem tragbares Schal-Tuch-Dingens sollte her. Es hat dann auch nur noch ein paar wenige Wochen gedauert, um aus ca. 170 g Meisenlace ein solches Tuch zu produzieren.
Und nun kann das neue Dreieckstuch ...


... auch erst mal wieder warten, denn inzwischen sind die Temperaturen doch tatsächlich endlich gestiegen, so dass der erste Einsatz für das Tuch auf den Herbst verschoben werden muss. Hm.






Montag, 22. Mai 2017

Geschafft.

Oder: Jetzt kehrt wieder Normalität ein. Hoffentlich. 

In den letzten Wochen, ja eher Monaten, war es hier richtig ruhig. Das lag daran, dass ich in dieser Zeit kaum zum Stricken kam oder Lust hatte – ja, das kommt tatsächlich mal vor, denn ich war mit meinem Kopf bei meiner Abschlussarbeit vom Masterstudium. Ein nicht ganz einfaches Thema, an sich irgendwie banal, aber genauer betrachtet dann irgendwie doch wieder nicht.

Aber was soll ich sagen: Ich habe mich durchgekämpft. 104 Seiten wurden mit höchst intelligenten *räusper* Texten und dazugehörigen Grafiken und Tabellen gefüllt. Da steht jetzt also drin, wie ich mir vorstelle, dass ein Anbauer für eine für ihn neue Pflanzenart systematisch prüfen und herausfinden kann, ob die Art in seinem vorhandenen oder noch zu bauenden Anbausystem (sprich Feld oder Gewächshaus in verschiedenen technischen Ausführungen) sinnvoll anbaubar sein könnte. Dazu habe ich dann beispielhaft fünf verschiedene Pflanzenarten genauer unter die Lupe genommen: Basilikum, Ginseng, Chia, Stevia und Safran. Da kenne ich mich jetzt also zumindest in der Theorie prima aus ;O)

Am Freitag habe ich das halbe Buch nun abgegeben und habe nun nur noch eine Präsentation der Arbeit in ca. 4-6 Wochen vor mir. Und dann ist es rum, das Masterstudium. Und dann bin ich endlich Master of Desaster ... äh, Sciences.

Jetzt bin ich erst mal bis zum Sommer an der Landesanstalt für Landwirtschaft als Wissenschaftlerin angestellt und wenn nicht noch irgendetwas schief geht, kann ich da ab Sommer dann eine dreijährige Forschungsstelle übernehmen *bitte Daumen drücken*

Und jetzt habe ich auch den Kopf wieder für meine Stricknadeln frei – das nächste Stück ist bereits in Arbeit.