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Mittwoch, 22. September 2021

Tagetes, so weit das Auge reicht

 Oder: Orangefarbenes Blütenmeer.

Neben einem meiner Versuchsfelder sind derzeit wieder Tagetes zur Nematodenbekämpfung in voller Blüte. Heute konnte ich daran nicht vorbeigehen, ohne einige Blüten abzuzwicken, die ich zuhause dann zu einem duftenden Kranz gesteckt habe. Ich hoffe, sie halten möglichst lange.









Mittwoch, 25. März 2015

Badetag in Schlumpfhausen

Oder: Es schlumpfen bald Kinder zu Besuch ...

... und da selbige erfahrungsgemäß binnen kürzester Zeit die Setzkästen im Treppenaufgang erschlumpfen und die blauen Gesellen nach längerer Wasserabstinenz bereits nahezu knöcheltief im Staub verschlumpften, durften sie heute kollektiv ein Bad in der großen blauen Schüssel schlumpfen.

Und während über 150 teilweise bis zu fast 40 Jahre alte Schlümpfe in der Küche auf einem Geschirrtuch trocknen durften, hatte meinereiner das zweifelhafte Vergnügen, die beiden vor Jahren von meinem Papa handgezimmerten Setzkästen von gefühlten 3 Tonnen Staub zu befreien *ups*.

Aber jetzt sind sie alle frisch gewaschen und trocken hinter den Ohren – der kleine Besuch kann kommen.







Donnerstag, 11. September 2014

Zwetschgen-Zeit

Oder: 46 Gläser, 30 Knödel und 2 Tüten später …

Anfang der Woche war ich für einen (kurzen) Tag bei meinen Eltern, um bei der Zwetschgenernte zu helfen – oder besser: um Zwetschgen für den Eigenbedarf zu ernten ;O) Unter fleißiger Mithilfe von Muttern und Nichtenkind wurden in kürzester Zeit zwei große Boxen voll.

Wieder zuhause angekommen, ging es gleich ans Eingemachte ... äh, Einmachen. Zuerst habe ich Herrn Barons allerliebstes Mischkompott produziert: Zwetschgen, Mirabellen, Äpfel, Rosinen, ein bisschen Obstsaft, Zimt und Vanille. Gezuckert wird dann bei Bedarf, wenn wir es essen.

Dann wurden 5 kg Zwetschgen zu zweierlei Marmelade verarbeitet – einmal "nackig", also einfach nur Zwetschgen mit Gelierzucker. Und einmal in der Weihnachtsversion, d.h. verfeinert mit Holunderlikör, Zitronensaft, Zimt, Nelkenpulver, Kardamom und Vanille. Lecker!

Zwei Kilo Zwetschgen wurden einfach entsteint und in Tüten eingefroren … die werden wir dann im Winter mal verbrauchen.

Danach ging es mit Zwetschgenknödeln weiter – habe ich zum ersten Mal gemacht und bin total begeistert. Auch dem Herrn Baron, der eigentlich nicht so auf Grieß steht, hat's vorzüglich gemundet. Wollt ihr das Rezept? Bitteschön:

1 Ei, 70 g Butter (zerlassen) und 250 g Quark verrühren. Dazu 70 g Mehl und ca. 90 g Grieß geben. Den Teig nun 1–2 Stunden ruhen lassen, damit der Grieß quellen kann  – eventuell dann noch etwas mehr Grieß einrühren, wenn der Teig noch zu weich sein sollte, um ihn zu formen. Jetzt eine Schüssel Wasser und entsteinte Zwetschgen (gehen auch Mirabellen, Erdbeeren oder ähnliches) bereitstellen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen. Mit nassen Händen Teig für einen Knödel nehmen und in die Mitte eine Kuhle formen, in die das Obst gelegt wird. Danach den Teig um das Obst herum fummeln ... braucht ein bisschen Übung, geht aber nach ein paar Knödeln ganz gut. Knödel auf dem Mehl erst mal ablegen. Hände nach jedem Knödel ins Wasser tauchen, sonst wird das eine klebrige Angelegenheit!

Die Knödel jetzt mit Mehl schön formen und entweder in diesem Zustand in die Gefriertruhe geben oder für den Sofortverzehr gleich 20 Minuten in Wasser köcheln. In der Zwischenzeit einen Stich Butter in einer Pfanne zerlassen und Semmelbrösel darin goldbraun rösten, dann ganz nach Geschmack Zucker und evtl. ein wenig Zimt zugeben. Sobald die Knödel gar sind, einen nach dem anderen mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen und noch feucht in den Bröseln (wir nennen sie "Grimsele") wenden. Fertig! Dazu schmeckt lecker Kompott oder auch Vanillesauce, ganz nach Gusto.

So, und heute mussten nur noch schöne Etiketten aufgebracht werden – damit ist diese Aktion nun fast beendet, denn all diese Gläser müssen noch in den Keller verräumt werden ...








Samstag, 17. Mai 2014

Vorher: Hübsch. – Nachher: Lecker!

Oder: Der erste Rhabarberkuchen in diesem Jahr.

Gerne würde ich euch an dieser Stelle meine neue Kreation in Sachen Pulli oder alternativ auch in Sachen Lacetuch zeigen ... aber leider macht mir eine Schleimbeutelentzündung in der linken Schulter momentan das Leben ein bisschen schwer, so dass ich vernünftigerweise derzeit abends (fast ;O) komplett aufs Stricken verzichte. Harte Zeiten sind das! ;O)

Aber dafür gibt's heute ein Rezept für einen s**leckeren Rhabarberkuchen:

Zuerst einen Mürbeteig aus 200 g Mehl, 100 g Fett, 100 g Zucker, 1 TL Backpulver und 1 Ei erstellen und in die Kuchenform geben. Jetzt 2-3 Rhabarberstangen in kleine Stücke schneiden und auf den Kuchenboden legen. Dann 250 g Quark, 125 g Zucker, 1 P. Vanillepuddingpulver und 5 Eigelb schaumig rühren und über dem Rhabarber gleichmäßig verteilen. Das Ganze nun 30 Minuten bei 200°C (Oberunterhitze) backen. In der Zwischenzeit dann die 5 Eiweiß mit 125 g Zucker zu einem festen Eischnee schlagen. Nach den 30 Minuten Backzeit den Eischnee auf dem Kuchen verteilen und weitere 8 Minuten mitbacken. Fertig! 





Samstag, 21. Dezember 2013

Gegen den allgemeinen Trend


Oder: Ich hab' heute  ganz unweihnachtlich gesauerkrautet …

Ich muss nicht immer das tun, was alle tun. Auch nicht in der Weihnachtszeit … ;O) Den Beweis dafür habe ich spätestens heute geliefert: Während alle schon in vorweihnachtlicher Unbesinnlichkeit die letzten Geschenke ergatterten oder die Stuben aufhübschten, hat meine Wenigkeit 5 große Krautköpfe aus dem Keller in die Küche schleppen lassen, um daraus mein erstes eigenes Sauerkraut entstehen zu lassen *g*.

Zu Anfang war ich ja noch etwas skeptisch, ob meine 0815-Küchenmaschine dem Kohl Paroli bieten würde, aber schon nach den ersten Raspelumdrehungen hatte ich da keine Sorgen mehr. Und so habe ich munter fast eine Stunde lang ca. 13 kg Weißkraut geschnitten – oder eben schneiden lassen.

Danach erst mal den alten Steinguttopf gereinigt und noch mal schnell bei Muttern durchgeklingelt, um nur nichts falsch zu machen mit dem feinen Kraut ... wenn man sich diese Arbeit schon macht, möchte man ja nicht unbedingt aus eigener Dusseligkeit einen Misserfolg einfahren.

Und dann brauchte ich nur noch das fein geschnippelte Kraut mit Salz, Kümmel und etwas Zucker in den Topf ein"boxen" ... immer feste mit der Faust rein – hach, schade, dass ich grad gar nicht gestresst war, da hätte ich herrlich jegliche Aggressionen loswerden können *lach*. Lage für Lage reingestampft, was mit zunehmender Füllhöhe auch immer leichter ging (O-Ton Hr. Sherpa Baron: "Sieht das blöd aus ...!" – ja, aber nachher dann das Sauerkraut wegfuttern, das hamma gern!). Zum Schluss noch die obligatorische Flasche Wein drübergegossen und dann ...

... den Sherpa gerufen, der den immens schweren Topf wieder in den Keller schleppen durfte – das hat er von seinen frechen Sprüchen *gg*. Dort steht er nun – also der Topf mit dem Kraut – und es darf gewartet werden – mal sehen, wann's zu blubbern beginnt … und Anfang Februar darf dann probiert werden, da freu' ich mich jetzt schon drauf (und der Sherpa auch ;O)






Freitag, 6. Dezember 2013

Danke, liebe Ute!

Liebe Ute,

ich habe mich total über deine wunderschöne Überraschungspost gefreut – mit so etwas hätte ich ja nie gerechnet. Die Anhänger kommen nachher gleich an einen Zweig! Dankeschön!!!

Viele Grüße,

Andrea


Donnerstag, 11. Juli 2013

Kranz "Querfeldein"

Oder: Entspannung nach einem anstrengenden Tag ...

Ihr habt es sicher schon gemerkt: Hier ist es stricktechnisch derzeit etwas ruhig geworden.

Das hat zwei Gründe: Erstens stricke ich noch in den letzten Zügen an der neulich einmal gezeigten, froschgrünen Strickjacke. Die soll bis Sonntag fertig werden.

Zum Zweiten ist mal wieder Prüfungszeit und da heißt es natürlich in erster Linie einmal: lernen, lernen und – wer hätte es gedacht – lernen. Die allererste Prüfung (Spanisch) war bereits letzte Woche, die lief recht gut. Heute war Prüfung in "Gestalten und Entwerfen" – erwartungsgemäß keine sehr große Herausforderung, eher eine angenehme Sache. Eine Kommilitonin meinte danach: "Was meint ihr, da kommt doch ein Klassendurchschnitt zwischen 1 und 1,7 raus, oder?!"Nun, ich denke mal, so ganz unrecht hatte sie nicht ...

Nächste Woche geht es dann weiter:
Mittwoch – Handelsbetriebslehre *örgs
Donnerstag – Pflanzenzüchtung (inhaltlich wohl meine anspruchsvollste Prüfung dieses Semester)
Freitag – Staudenkunde (unberechenbar)
Montag – Pflanzenschutz II (besser und erheblich überschaubarer als Pflanzenschutz I)
Dienstag – Zierpflanzenbau I (eine irre Menge an Stoff ... nicht schwer, aber viel)

So, und um heute Abend den Kopf wieder frei zu bekommen und nach der vielen Sitzerei etwas Bewegung zu haben, habe ich mich von meinem Mann, der auf dem Weg zum Tennisspielen war, etwa 6 km entfernt beim Nachbardorf aussetzen lassen, um dann querfeldein nach Hause zu wandern. War das schön! Die Temperaturen waren angenehm, die Sonne hat noch ihre letzten Strahlen über die Felder geschickt und ich ...

... ich hatte vorsorglich ein Taschenmesser in der Tasche, um unterwegs alles, was blüht und schön aussieht und kranztauglich ist, abzuschneiden. Ok, nicht alles – auf die schönen Gräser habe ich heuschnupfenbedingt verzichtet (auch wenn ich dank Calzium derzeit beschwerdenfrei bin!). Zuhause angekommen, habe ich meine bunte Beute auf dem Terrassentisch ausgebreitet, schnell die Steckmasse gewässert und schon konnte es mit dem Kranzstecken losgehen – eine Stunde habe ich dafür gebraucht, sollte man gar nicht glauben.

Ja, und davon gibt's jetzt natürlich noch ein paar Fotos – schön, was da alles einfach so am Wegrand blüht, findet ihr nicht auch?!






Freitag, 5. Juli 2013

Sommernachtstraum

Oder: Letzter Termin "Entwerfen und Gestalten"

Ja, so schnell geht ein Semester vorüber ... kaum hat es begonnen, war heute auch schon die letzte Veranstaltung im Fach "Entwerfen und Gestalten". Und zum Abschluss durften wir noch mal die Blume an sich ...

Jeder musste ein Glas- oder Porzellan-/Keramikgefäß mitbringen, in das wir dann unsere Gestecke basteln durften. Mein Gefäß war eine große, schlichte Suppenschüssel. Und "groß" war dann auch schon das Stichwort – die Dozentin war der Ansicht, ich sollte da was "Barockes" hineinzaubern. Leichter gesagt, als getan, wenn man normalerweise nicht so sehr auf romatisch-überladen steht ...

Verwendet habe ich Funkien-Blätter und -Blüten, Asparaguszweige, Frauenmantelblüten, Astilbenblüten, Rosenblüten, Distelblüten und Katzenminze. Hach, das macht halt Spaß, wenn man raus in den Garten gehen darf und schneiden kann, was immer man mag ...

Ich hab' es dann doch auch ganz nett hinbekommen und daheim – ein Wunder – tatsächlich einen passenden Platz dafür gefunden.






Freitag, 7. Juni 2013

Hochwasser-Hilfe

Oder: Gemeinsam sind wir stark.

Hallo liebe Leserinnen und Leser, 

heute möchte ich aus gegebenem Anlasse eine kleine zusätzliche Spendenaktion starten:

Alle Einnahmen, die ich im Juni durch den Verkauf von meinen Anleitungen erziele, möchte ich an das Sonderspendenkonto bei den Sternstunden spenden, um so Hochwasseropfern im eigenen Land eine kleine Hilfe zu sein. Mir ist zum Heulen zu Mute, wenn ich im Fernsehen die Bilder von völlig verdreckten, zum Teil sogar baufälligen Häusern, Möbeln, Hab und Gut sehe ... 

Wer hilft mit und kauft eine meiner Anleitungen, 
um ebenfalls eine kleinen Beitrag zu leisten? 

Selbstverständlich darf auch mehr gezahlt werden, als der reguläre Preis – es wird garantiert alles weiterüberwiesen! Die Gesamteinnahmen werden am Ende dann von mir aufgestockt, damit eine schöne Summe zusammenkommt.

Viele liebe Grüße und den Geschädigten vor allem gute Nerven,

Andrea


Donnerstag, 30. Mai 2013

Rhabarber-Kuchen ala Andrea

Oder: Ich liebe Rhabarber!

In den letzten 3 Wochen habe ich 4 verschiedene Rhabarberkuchen-Varianten ausprobiert. Meine Lieblingsversion war folgende:

3 dicke Stangen Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden und mit 150 g Zucker vermengen, so dass er Wasser zieht.

Einen Mürbeteig aus 200 g Mehl, 80 g Zucker, 100 g Butter, 1 P. Vanillezucker, 1 TL Backpulver und 1 Ei erstellen.

Den Mürbeteig in eine Kuchenform geben, rundherum einen etwa 1 cm hohen Rand hochziehen.

Den Rhabarber abgießen und das gezogene Wasser auffangen – mit Wasser auf 0,5 l auffüllen. 2 Päckchen Vanillepudding mit dem Rhabarber-Wasser zum Pudding kochen. In diesen Pudding die Rhabarberstücke und 100 g Haselnüsse (gemahlen) einrühren.

Die Masse auf den Mürbeteigboden geben. Bei 200 °C 35 Minuten backen.

In der Zwischenzeit aus 3 Eiweiß und 100 g Puderzucker einen Eischnee erstellen. Diesen nach Ablauf der ersten Backzeit auf den Kuchen geben und diesen weitere 10 Minuten backen.

Fertig! Guten Appetit!

... tja, und wenn ich beim Entfernen des Blechrings etwas vorsichtiger gewesen wäre, würde auch der Mürbeteigrand nicht runterbrechen *schäm*


Donnerstag, 18. April 2013

Neuer Versuch ... schon wird's besser

Oder: Übung macht den Meister!

... und Übung brauche ich noch eine Menge, bis das so richtig klappt. Aber mein zweiter Versuch, einen einigermaßen gleichmäßigen und anschaubaren Strauß zu binden, hat schon ganz gut geklappt (wenn man gnädig darüber hinweg sieht, dass mir beim Binden zwei der schönen Tulpen abgebrochen sind und ich zweimal mit dem Strauß angefangen habe ;O)

Sobald die Tulpen aufgeblüht sind, sollte das ein ganz hübsches Sträußchen werden.



Montag, 25. März 2013

SOS - Regia Cotton verzweifelt gesucht

Merke: Entsorge nie die Banderole, bevor du den letzten Faden vernäht hast!

Nachtrag:
Mit ein wenig Glück kommt in den nächsten Tage eine Sendung mit zwei passenden Knäueln bei mir an – drückt mir die Daumen! 

Ich würde euch ja gerne meinen neuen Patch-Pulli vorstellen, aber ich habe ein Problem: Mir reicht das Garn nicht! Blöderweise habe ich die letzte Banderole im Urlaub schon entsorgt und kenne so die genaue Bezeichnung nicht mehr ... grrrr. Das Garn hatte ich schon vor Jahren bei einer Wollemaus-Aktion günstig erstanden ... bisher blieben meine Suchen nach Nachkaufmöglichkeiten im Internet erfolglos.

Das Verrückte ist ja, dass ich die gleiche Wolle letztes Jahr für die Sternstunden gespendet bekam und davon leider auch nur noch ein Fitzelchen übrig ist ... sonst hätte ich da ja tauschen können. Dumm gelaufen.

Hat zufällig jemand ein bis zwei Knäuel von dieser Regia Cotton Sockenwolle, die ich gegen Euronen oder Tauschwolle erstehen könnte? Ich kann doch nicht mit einem einärmeligen Pulli rumlaufen ... ;O)