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Montag, 13. Februar 2023

2/2023 • Herrenlose Pätsche

... haben den Weg nach Baronien gefunden.

Schon im Herbst habe ich von einer fleißigen Häklerin eine Kiste voll Pätsche der besonderen Art bekommen, weil ich mich bereit erklärt hatte, sie zusammenzusetzen: Es gab große Achtecke, mittlere Quadrate und kleine Dreiecke. Und genau da war der Haken an der Sache. 

Denn während man quadratische Ecken einfach der Reihe nach zusammenhäkeln kann, funktionierte das bei diesen Formen halt einfach nicht. Das hatte wohl die Häklerin der Flecken davon abgehalten, die Teile zusammen zu setzen. So, nun hatte ich sie aber schon mal da und grundsätzlich macht mir das ja auch total Spaß, aus den vielen Einzelteilen ein schönes Ganzes zu basteln. Dieses Mal hatte es halt den nicht ganz so schönen Beigeschmack, dass der Faden zum Zusammenhäkeln häufig angesetzt werden und somit am Ende jede Menge Fäden vernäht werden mussten. 

Aber auch das war dann irgendwann geschafft, so dass nur noch ein passender Rand herum gezaubert werden musste, und nun ist das gute Stück fertig und darf einem guten Zweck zugeführt werden. 






Sonntag, 28. Februar 2021

02/2021 • Pätsche-Decken für Seniorenheime

Oder: Zusammengefummelt.

Vor einigen Wochen hatte jemand fertige Patche aus Sockenwolle abzugeben. Der Wunsch war, dass die Quadrate zu Decken für einen karitativen Zweck verarbeitet werden. Da ich so was zwischendurch ja wirklich gerne mal mache, habe ich mich gemeldet und eine große Kiste voll schwarz-weiß-grauer Ecken geschickt bekommen. 

Farblich war mir das dann allerdings etwas zu trist, so dass ich um alle Quadrate – sie waren nicht abgekettet und fein säuberlich auf Schaschlikspießen geparkt – noch eine farbige Runde gestrickt, dann erst abgekettet und schließlich ebenfalls farbig zusammengehäkelt habe. Und ich finde, der kleine Farbtupfer lässt die monochromen Patche erst so richtig gut wirken. 

Die Decken samt Kissen, das ich aus den letzten 8 Ecken noch gezaubert habe, gehen, sobald das mit den Kontakten wieder etwas einfacher wird, an Seniorenheime im Raum München, wo sie sicher gute wärmende Dienste tun werden. 

Sollte jemand ebenfalls noch so alte "Schrankleichen" in Form von nie zusammengefügten Patchen, Granny-Squares oder ähnlichem haben, darf gerne mal bei mir angefragt werden. Wenn es passt, mache ich die Decken dann gerne für einen guten Zweck oder gegen eine entsprechende Spende in unsere Sternstundenkasse fertig. 











Montag, 29. Juli 2019

09_2019 • Pätsche-Decke

Oder: Es ist vollbracht.

1,25 m breit und 2,10 m lang ist sie geworden, die Häkeldecke aus Häkelquadraten, von der ich neulich schon einmal berichtet habe. Zum Ende hin wurde es noch einmal spannend, denn ich war absolut nicht sicher, ob das restliche weiße Garn noch für eine Umrandung ausreichen würde. Dank einiger etwas größerer Reste, die ich noch in der Restetüte fand, ging dann aber alles gut und nun trocknet sie nach einer Runde Waschmaschine vor sich hin.

Und: Eigentlich ist häkeln gar nicht so schlecht ...

... ich geh' jetzt aber trotzdem erst mal wieder ein bisschen an die Stricknadeln.






Freitag, 12. Juli 2019

Alternativbeschäftigung.

Oder: Hurra, ich kann häkeln!

Natürlich kann ich häkeln, nicht sehr gut, nicht unbedingt so unwahrscheinlich gerne, aber gelernt habe ich das einmal irgendwann als Kind. In den letzten Jahren beschränkten sich meine Häkelnadel-Kunststücke allerdings weitestgehend auf einfache Luftmaschenketten, die ich hin und wieder für Provisorische Anschläge brauche. Für Strickstücke, versteht sich.

Neulich erreichte mich aber eine Mail mit der vorsichtigen Anfrage, ob ich möglicherweise jemanden in meinem Sternstunden-Helferkreis hätte, der bereit wäre, eine begonnene Häkeldecke für unsere Aktion fertig zu stellen. Die Anfragerin kann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr häkeln und das angefangene Teil, in dem sicherlich schon viele, viele Arbeitsstunden steckten, wäre einfach zu schade, um in den Tiefen eines Schrankes oder gar dem Müll zu landen. Nach einem kurzen Mailwechsel erreichte mich sodann auch ein Paket mit einer Reihe (fast) fertiger sowie angefangener Patche sowie dem zugehörigen Garn. Und eigentlich wollte ich das gesamte Paket einfach an eine meiner Damen weiterreichen. Eigentlich, weil: Ich häkle ja nicht.

Aber was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Da im Moment mit meiner komischen Schulter (ja, diese vermeintliche Ellenbogenentzündung kommt wohl vom Schulter-/Nackenbereich) noch immer nicht am Stück stricken kann, macht mir das auch gerade nicht so richtig Spaß. Also dachte ich mir, ich probier's mal mit der Häkelnadel. Und siehe da: Häkeln macht keinerlei Probleme ... äh ja, fast, denn beim Häkeln verkrampf(t)e ich mit meiner uralten Stahlnadel dermaßen meine Hand, dass mich nach ein paar Tagen einzelne Finger enorm schmerzten. Da konnte jedoch Abhilfe geschaffen werden und dank neuer, ergonomisch geformter Häkelnadel (davon hätte meine Oma früher wohl geträumt, was es heute nicht alles einfach so im Handel gibt!) flutscht es jetzt nur so.

Inzwischen habe ich einen Farbplan erstellt, die demnach benötigten Patche fertig gestellt bzw. ergänzt und meinen freien Tag heute dazu genutzt, die ersten Ecken zusammen zu setzen und einen Teil der 2.475.339 Fäden abzuschneiden oder, sofern sie nicht mit eingehäkelt werden konnten, zu vernähen ...

Liebe Frau K., vielleicht lesen Sie ja hier gelegentlich mit ... Sie sehen, die Decke befindet sich in der Bearbeitung!



Mittwoch, 21. März 2012

Resteverwertung – Kleinteile

Was macht man aus einem Stückchen Restwolle, einer Musterbeutelklammer, einem Clip mit Werbebedruckung und zum Verzieren einem kleinen Glitzersteinchen?

Nette Kleinigkeiten ... :




Samstag, 23. April 2011

Es ist vollbracht!

Ein 60. Geburtstag ist doch immer wieder etwas Besonderes. Und besondere Jubiläen verlangen nach besonderen Geschenken. Heute durfte ich ein solches besonderes Geschenk an Roswitha übergeben ...

In deutsch-österreichisch-schweizerischer Kooperation entstanden heimlich durch 20 fleißige Mädels 117 Häkel- und Strickquadrate aus Sockenwolle, die nach und nach dann den Weg zu mir fanden. Dann wurden all diese unterschiedlichen Quadrate umhäkelt und zu einer Decke zusammengehäkelt. Zum Schluss kam noch eine nette Zackenkante außen herum, so dass die Decke auf ein Gesamtmaß von 1,45 m x 2,20 m kommt.

Die lustigen Papieranhänger werden natürlich nach noch entfernt. Auf ihnen steht bis zur Geschenkübergabe der Name der Dame, die das entsprechende Quadrat genadelt hat. Schließlich soll Roswitha ja wissen, bei wem sie sich bedanken darf *gg*

An alle, die Ecken zu diesem Prachtstück beigetragen haben, auch von meiner Seite ein ganz herzliches Dankeschön – ich weiß, dass ihr alle hier von Zeit zu Zeit vorbeischaut, auch wenn viele von euch nichts mit dem Bloggerdasein zu tun haben ... und wenn Roswitha es erlaubt, folgt auch noch ein Bild von der Geschenkübergabe ;O)

PS: Sollte die eine oder andere fleißige Biene nicht alle ihre Ecken wiederfinden, dann liegt das daran, dass ich am Ende eine ganze Menge mehr als die 117 Ecken hatte ... aus den übrigen Ecken wird demnächst noch ein Kissenbezug entstehen ;O)









Donnerstag, 2. September 2010

Nur ein paar Kleinigkeiten ...

... habe ich in den letzten Tagen geschafft. Das heißt, "geschafft" (im süddt. Sinne von "gearbeitet") habe ich mehr als genug, und da ich sogar ausnahmsweise Sonderschichten an Samstag und Sonntag für die Firma geschoben habe – kommt ja zum Glück nicht oft vor – blieb mir kaum Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, sprich: für kreative Freizeitbeschäftigung ;O)

Da ich aber beim Retuschieren von Bildern am Wochenende immer wieder längere Datenspeicherzeiten zu überbrücken hatte, konnte ich wartenderweise doch an meinem Versuchsprojekt "Oma-Quadrate = Grannys" ein wenig weiternadeln. Was daraus einmal werden soll ... na, wir werden sehen, so genau weiß ich das noch nicht. Da ich es aber nicht gar so bunt mag, wie Grannys nun mal meist auftreten, häkle ich mit leicht meliertem Baumwollhäkelgarn.

Außerdem habe ich endlich meine Babyschuhe fertig gestellt – naja, eigentlich waren nur noch die Fäden zu vernähen und Bänder einzuziehen. Gestrickt habe ich die Schuhe aus einem Regia-Rest mit NS 2,5 nach der super verständlichen Anleitung von Roswitha. Derzeit ist die Anleitung "nur" bei Creadoo zu finden, aber ich weiß aus verlässlicher Quelle, dass sie früher oder später auch auf ihrem Blog erscheinen wird. Man arbeitet noch daran ;O)





Nachtrag: 
Eine sehr aufmerksame Blogleserin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass bei den Babyschuhen einer auf dem Rist glatt und einer kraus rechts aussieht ... liebe Milena, das war ein Lesertest ... nein, Schmarrn, ich gebe es zu: Das war tatsächlich ein Versehen ;O) Der Schuh mit der kraus rechten Oberseite ist noch auf links gedreht ... ist mir beim Bandeinziehen gar nicht aufgefallen *peinlich* Danke für den Hinweis! 

Dienstag, 29. September 2009

Jede Menge Häkelblümchen

Da ich momentan ausschließlich an großen, langwierigen Arbeiten werkle, brauchte ich für Zwischendurch mal ein wenig Abwechslung. Und da kamen mir doch diese Häkelblümchen in den Sinn, die ich schon lange mal zum Kartenbasteln vorbereiten wollte.

Also habe ich geeignete Wollreste/Häkelgarne zusammengesucht und häkle jetzt so nebenbei immer mal das eine oder andere Blütchen – 4 Minuten brauche ich inzwischen für eines, für einen Nichthäkler wie mich doch eine gute Zeit, findet ihr nicht?!