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Montag, 10. Juni 2019

Strickpause

Oder: Alternativen gesucht ...

Jetzt muss ich mich zwischendurch doch mal wieder hier zu Wort melden. Leider gibt es momentan und vorläufig nichts Gestricktes zu zeigen, da mich eine Entzündung im rechten (!) Arm doch etwas längerfristig als erwartet am Stricken hindert. Inzwischen nervt das schon so sehr, dass ich mir Beschäftigungsalternativen suche und neben Ausflügen zum Fotografieren in den Staudengarten in Freising auch mal wieder ein, zwei Puzzles ausgepackt habe. Und so gibt es heute eben ein paar Pfingstrosen, die gestern in voller Blüte um die Wette strahlten.














Dienstag, 11. Juli 2017

Schluss mit lustig.

Oder: Jetzt bin ich Master of Desaster ... äh, Science. 

Mit Schrecken habe ich gesehen, dass ich hier tatsächlich seit Ende Mai keinen Eintrag mehr vorgenommen habe. Es war aber auch eine Menge los in den letzten Wochen und neben der Arbeit und den Wohnzimmerrenovierungsvorbereitungen (schönes Wort, gell?) wollte ja auch noch ein Haushalt erledigt werden. Ach ja, und ein Garten. Und eine Abschlusspräsentation wollte auch noch vorbereitet werden.

Aber seit 1,5 Stunden ist es nun amtlich: Da habe ich nämlich meinen letzten Prüfungsteil, die Präsentation der Masterarbeit mit anschließender Fragerunde, abgeschlossen. Seit 1,5 Stunden bin ich nun keine Studentin mehr. Seit 1,5 Stunden darf ich mich Master of Science (M.sc.) schimpfen. Aus diesem Anlass gibt es alle meine Anleitungen bis einschließlich kommende Sonntag bei Ravelry zum halben Preis (der Preis wird an der Kasse automatisch halbiert).

Und dann habe ich ja auch noch ganz nebenbei an etwas gestrickt, das ich hier nicht zeigen konnte – noch nicht. Denn ich habe einigen Internet-Bekannten versprochen, einen Mystery-KAL zu organisieren. Was das ist? Das ist ein Knit-along (also: gemeinsam dahinstricken) einer Anleitung, bei der das Ergebnis weitgehend ein Geheimnis bleibt, bis alle Anleitungsteile, die nach und nach veröffentlicht werden, raus sind und die ersten Strickergebnisse zu sehen sind. Geheimniskrämerei vom Allerfeinsten. Sozusagen.

So viel sei verraten: Es wird ein langes, schmales Dreieckstuch mit Lochmustern werden. Benötigt werden ca. 100 g Lacegarn (LL ca. 700 m/100 g). Natürlich geht auch dickeres Garn, dann wird das Tuch halt (noch) größer. Die Anleitungsteile wird es voraussichtlich Ende dieser/Anfang nächster Woche über ravelry geben, das ist für mich zum Handhaben am einfachsten. Nach Beendigung des M-KALs wird die komplette Anleitung dann auch wie immer dort zu erwerben sein.

Was ich aber heute schon zeigen kann, ist ein ganz anderes Tuch: Eine Spontanidee, die ich direkt nach dem Kauf des Wollmeisen-Lace-Stranges in der Farbe Fledermaus beim Meisen-Sale in die Tat umgesetzt habe. Ich wollte ein großes, länglich-dreieckiges Tuch haben und das ist nun aus 190 g Wollmeisen-Lace mit 3,25er Nadeln geworden:







Montag, 22. Mai 2017

Geschafft.

Oder: Jetzt kehrt wieder Normalität ein. Hoffentlich. 

In den letzten Wochen, ja eher Monaten, war es hier richtig ruhig. Das lag daran, dass ich in dieser Zeit kaum zum Stricken kam oder Lust hatte – ja, das kommt tatsächlich mal vor, denn ich war mit meinem Kopf bei meiner Abschlussarbeit vom Masterstudium. Ein nicht ganz einfaches Thema, an sich irgendwie banal, aber genauer betrachtet dann irgendwie doch wieder nicht.

Aber was soll ich sagen: Ich habe mich durchgekämpft. 104 Seiten wurden mit höchst intelligenten *räusper* Texten und dazugehörigen Grafiken und Tabellen gefüllt. Da steht jetzt also drin, wie ich mir vorstelle, dass ein Anbauer für eine für ihn neue Pflanzenart systematisch prüfen und herausfinden kann, ob die Art in seinem vorhandenen oder noch zu bauenden Anbausystem (sprich Feld oder Gewächshaus in verschiedenen technischen Ausführungen) sinnvoll anbaubar sein könnte. Dazu habe ich dann beispielhaft fünf verschiedene Pflanzenarten genauer unter die Lupe genommen: Basilikum, Ginseng, Chia, Stevia und Safran. Da kenne ich mich jetzt also zumindest in der Theorie prima aus ;O)

Am Freitag habe ich das halbe Buch nun abgegeben und habe nun nur noch eine Präsentation der Arbeit in ca. 4-6 Wochen vor mir. Und dann ist es rum, das Masterstudium. Und dann bin ich endlich Master of Desaster ... äh, Sciences.

Jetzt bin ich erst mal bis zum Sommer an der Landesanstalt für Landwirtschaft als Wissenschaftlerin angestellt und wenn nicht noch irgendetwas schief geht, kann ich da ab Sommer dann eine dreijährige Forschungsstelle übernehmen *bitte Daumen drücken*

Und jetzt habe ich auch den Kopf wieder für meine Stricknadeln frei – das nächste Stück ist bereits in Arbeit.


Sonntag, 19. Juni 2016

Impressionen aus dem Staudengarten

Oder: Dieses Jahr zum ersten Mal!

Es ist ja kaum zu glauben, aber obwohl ich täglich in Weihenstephan bin, habe ich es außer in einer schnellen Runde durch den Staudengarten in einer Mittagspause dieses Jahr noch nicht einmal geschafft, ausgiebiger durch die Anlage zu streifen. Woran das liegt? Dreimal dürft ihr raten … immer wenn ich mal Zeit gehabt hätte, hat es geregnet oder halt kurz davor, so dass davon auszugehen war, dass die "Wege" zu matschig sein würden.

Gestern haben wir ganz kurz entschlossen nach getaner Hausarbeit beschlossen, die wenigen Sonnenstrahlen zu nutzen, das Cabriolette zu erklimmen und in den nahegelegenen Staudengarten nach Freising zu fahren.

So sehr ja das Wetter nervt, die Pflanzen sagen herzlichst Danke und wachsen quasi über sich hinaus. So üppig habe ich den Garten in den letzten Jahren selten gesehen, es war wie immer eine Schau!








Sonntag, 21. Februar 2016

VI.16 • Lieblings-Schal

Oder: Dem Ingenieur ist halt nichts zu schwör ...

In den letzten Wochen kehrte hier wieder etwas Ruhe ein, da ich meine Zeit überwiegend mit Lernen und Studium zubringen durfte. Die vergangenen Tage waren nun wirklich extrem Kräfte zehrend und ich war sehr froh, als auch die letzte Prüfung für dieses Semester vorgestern vorbei war. Alles in allem dürften die Prüfungen wieder recht gut gelaufen sein, die ersten eintrudelnden Noten waren jedenfalls mehr als gut.

Da man aber natürlich nicht von morgens bis abends und nachts über Wertschöpfungsketten, Genossenschaftswesen, Liquiditäten, Mitarbeiterattraktivität (und nein – das hat nichts damit zu tun, wie hübsch die Sekretärin am Eingang ist ;O), Jahresbilanzen und vieles mehr nachdenken kann, brauchte ich eine Strickarbeit, die mich ablenkte von all diesen Dingen. Also, etwas das mich WIRKLICH ablenkte.

Und da kam mir wieder das Fox Paw-Muster in den Sinn, das ich vor einigen Wochen schon einmal ausprobiert hatte und selbst mich doch recht erfahrene Strickerin ganz schön geistig gefordert hatte. Wie praktisch, dass ich ohnehin einen braunen Schal haben wollte, der zu meinem beigefarbenen Anorak passt, so dass nichts näher lag, als in meiner Sockenwoll-Kiste zu wühlen, passende Farben herauszusuchen und direkt anzufangen.

Zugegeben, das Muster hat so seine Tücken, vor allem weil man an einzelnen Stellen nicht sicher sein kann, was wohl zuerst brechen mag: Finger oder Nadeln?! Und in Reihe 5 hatte ich regelmäßig das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wohin ich mit all den Maschen noch sollte, die alle an die gleiche Stelle auf der Nadel drängten. Aber wenn man dann ein paar Reihen weiter ist und sich das Geknubbel der Vorreihen langsam wie ein Schmetterling entfaltet, hat sich das Wurschteln doch gelohnt.

Entstanden ist so nun in den vergangenen drei Wochen ein 233 g leichter Schal aus verschiedenen Sockenwoll-Resten –1,74 m lang und 31 cm breit. Verwendet habe ich 13 verschiedene Farben für die farbigen Streifen, dazwischen immer ein schönes, dunkles Schokobraun. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Streifenkombination in jedem der 25 Rapporte anders ist – keine Farbkombination gibt es zweimal. Zum Ende wurde rechts und links an der doch durch das Muster sehr ungleichmäßige Kante ein i-Cord angestrickt, was fast so lange dauerte wie das Vernähen der zig Tausend Fadenenden ... ich hatte die Fäden zwar während des Strickens bereits mit eingewoben, aber da ich auf Nummer sicher gehen wollte, habe ich alle Enden noch einmal "zurück" vernäht. Uffz.

Und jetzt muss ich dauernd hingucken, weil er mir sooooo gefällt (selbst die Rückseite sieht ganz hübsch aus) …
















Montag, 13. Juli 2015

Nichts.

Oder: Von wegen, Studenten haben immer frei ...

Momentan ist es ruhig, ja totenstill geworden auf meinem Blog. Das liegt nun aber weniger daran, dass ich nichts täte – ganz im Gegenteil! Aber derzeit liegen die Prioritäten eben nicht auf Hobby und Handarbeiten, sondern auf Studieren und Lernen. Ach ja, und die Führungen v.a. durch die Kleingartenanlage Weihenstephan nicht zu vergessen – da hatte ich wegen Wegfalls mehrerer Führungskräfte dieses Jahr eine Menge zu tun, was aber auch richtig Spaß gemacht hat.

Die Prüfungszeit steht nun schon wieder vor der Tür und so musste ich in den letzten 3 Wochen noch eben mal 4 Seminararbeiten schreiben und präsentieren – was ein echter Master werden will, muss halt was tun, ist schon klar. Zusätzlich zum regulären Vorlesungsplan, versteht sich.

Und ganz nebenbei sollte ich auch langsam, aber sicher mal etwas mehr lernen – morgen ist die erste Prüfung von sechsen ...

Dienstag, 14.7.: Ökophysiologie. Sollte nicht zu schwierig werden. [lief super]
Samstag, 18.7.: Risikomanagement. Schwer einschätzbar, bin aber gut vorbereitet. [war ok]
Dienstag, 21.7.: Analytische Verfahren – mündlich … ich hatte noch nie mündlich … [ich weiß jetzt: ich mag mündlich nicht ... war aber ok]
Donnerstag, 23.7.: Internationaler Handel – schon wieder mündlich … [mündlich kann auch angenehm verlaufen – war prima heute!]
Montag, 27.7.: Logistik & Informationsmanagement. Lernbar. [alles prima]
Freitag, 31.7.: Qualitätsmanagement. Ebenfalls lernbar.

Und danach? Danach lege ich erst mal 3 Tage lang die Füße hoch und nadle, was das Zeug hält. Ach ja, und putzen sollte ich dann vielleicht auch mal wieder richtig (zumal Besuch angekündigt ist). Und Wäsche machen. Und die Terrasse. Und der Garten … Aber dazu habe ich dann ja 8 Wochen lang Zeit ;O)

Also, ich bin dann mal lernen ...

Foto: Fr. Stegmair

Foto: M. Werther

Foto: M. Werther


Freitag, 19. Juni 2015

Pfingstrosenblüte im Staudengarten

Oder: Sonntagsimpressionen.

Momentan ist ja gerade Hochsaison in den Weihenstephaner Gärten, so dass ich viel Zeit mit Führungen im Kleingarten und Staudengarten verbringe. Während der Führungen muss ich natürlich plappern, da bleibt keine Zeit zum Knipsen. Daher habe ich neulich noch mal eine Extrarunde zwischen zwei Führungen gedreht und einige Fotos gemacht – gerade rechtzeitig zur Pfingstrosenblüte: