Freitag, 27. September 2019

Sternstunden 2019 ... es geht wieder los!

Oder: Erste Pakete sind eingetroffen. 

Langsam aber sicher geht das Jahr nun schon wieder auf das letzte Viertel zu und so heißt das für uns vom Aktions-Team: "Ran an die Pakete und raus auf die Märkte!".

Die ersten Strick- und Wollspenden sind dieses Jahr schon eingetroffen, weitere sind angekündigt. Ob sie alle noch rechtzeitig zum ersten Herbstmarkt am kommenden Donnerstag hier eintreffen werden, ist ungewiss. Macht aber auch nichts, denn bis zum 3-Wochen-Marathon ab Ende November wird dann sicherlich alles bei uns eingetroffen sein, was dieses Jahr zugunsten der Aktion Sternstunden vom Bayerischen Rundfunk verkauft werden möchte.

Die Termine für den Rest dieses Jahres stehen nun auch alle fest, so dass ich hier nun die Daten bekannt geben kann:

Donnerstag, 3. Oktober 2019:
Künstlerdult im Bürgerhaus Karlsfeld (bei Dachau)
10-17 Uhr

Sonntag, 24. November 2019:
Hobby- und Kunsthandwerkermarkt im Lindenkeller Freising
10-17 Uhr

Sonntag, 1. Dezember 2019:
Adventsdult im Bürgerhaus Karlsfeld (bei Dachau)
10-17 Uhr

Samstag, 7. + Sonntag, 8. Dezember 2019:
Sternlesmarkt Ettlingen (bei Karlsruhe)
Sternleshütte Nr. 4
jeweils von 11-21 Uhr

Wenn ihr uns noch etwas zukommen lassen möchtet – seien es fertig gestrickte Dinge oder auch Wolle/Wollreste – so dürft ihr das selbstverständlich jederzeit gerne noch tun. Wir sagen in jedem Fall schon einmal herzlichen Dank an alle, die unsere Aktion auf die eine oder andere Art unterstützen!



Freitag, 6. September 2019

Wir sind die Roten!

Oder: Ganz schön scharf!

Ich wollte nur noch mal eben zeigen, dass ich nicht nur Tomate kann, sondern auch Chili *lach* ... meine Bird's Eye-Chilis meinten es dieses Jahr gut mit mir und brachten über 370 Chilis an exakt 2 –in Worten: zwei! – Pflanzen zur Reife. Ich weiß ja nicht, was ein mittelamerikanischer Profi-Chilianbauer dazu so sagen würde, aber für zwei Pflanzen in einem Trog am Terrassenrand in Mitteleuropa finde ich das schon recht beeindruckend.

Und die Dinger sind scharf. Äh, sehr, sehr scharf. Also eigentlich wirklich enorm scharf. Da die für uns frisch ohnehin kaum essbar sind, wurden die grünen Hütchen inzwischen komplett entfernt und die scharfen Roten trocknen jetzt vor sich hin, um irgendwann zu Pulver verarbeitet und in der Küche eingesetzt zu werden.

Außerdem gab es noch eine gute Ration Kirschpaprikas von 3 Pflanzn, die jetzt zum einen Teil gleich frisch verschnabuliert werden und zum anderen Teil als Vorrat in die Truhe wandern dürfen.






Freitag, 30. August 2019

Tomatenschwemme

Oder: Ich seh rot .... und gelb!

In den vergangenen Jahren hatte ich mit Tomaten rückblickend nicht viel Glück. Vor zwei und drei Jahren überfiel sie die Braunfäule, letztes Jahr kam gerade zur ersten Blüte ein heftiger Hagel dazwischen und zerschlug mir die Pflanzen so radikal, dass am Ende nur noch Stengel standen, die zwar wieder austrieben, aber letztlich nur noch eine Handvoll reife Früchte brachten.

Anders ist es dieses Jahr. Von verschiedenen Seiten hatte ich überwiegend samenfeste Tomatensorten in Form von Samenproben bekommen, die ich also dieses Jahr testen wollte. Und um wenigstens ein paar Tomaten zu bekommen, habe ich statt der bislang obligatorischen 6 Pflanzen mal lieber 12 Pflanzen in die Erde gebracht. Ein Großteil steht in Kästen an der Hauswand, 4 Pflanzen stehen im Hochbeet, also vor Regen völlig ungeschützt. Angebaut habe ich die Sorten 'Primabella', 'Primavera', 'Silbertanne', 'San Marzano' und 'Azoychka'.

'Primabella' und 'Primavera' sind kleine Cocktail-Tomaten, die für den Freilandanbau geeignet sein sollten (und sich auch als freilandgeeignet erwiesen haben). 'Silbertanne' ist eine Buschtomate, die allerdings bei mir von den Früchten her anders aussah als bei der Samen-"Spenderin". Die Früchte sind aber schön fleischig und wenig wässrig, prima geeignet für Soßen und zum Kochen ganz allgemein. Wenige längliche Früchte brachte dieses Jahr die 'San Marzano', allerdings muss man berücksichtigen, dass ich da auch quasi einen ziemlich mickrigen Nachzügler in den Kasten gepflanzt habe. Eine Besonderheit sind die 'Azoychkas'. Sie bilden überwiegend große bis sehr, sehr große gelbfleischige, zerklüftete Früchte mit eher geringem Samenanteil. Die Früchte sehen aufgrund der gelb-orangen Farbe für mich in Speisen etwas gewöhnungsbedürftig aus, erinnern sie doch eher an Kürbis, aber sie schmecken sehr lecker!

Und was auch immer ich dieses Jahr richtiger gemacht habe als früher ... dieses Jahr ersaufe ich quasi in gelben wie roten Tomaten. Von meinen 12 Pflanzen habe ich bislang über 25 kg abgeerntet, noch hängen weitere geschätzte 5-10 kg an den Pflanzen. Ich bin sehr gespannt, wieviel ich noch davon reif ernten werde können.

Da wir natürlich zu zweit nicht all diese Früchte frisch verspeisen können, obwohl es fast jeden zweiten Tag Tomatensalat oder ähnliches gibt - wir lieben das! -, habe ich vor allem die weicheren oder auch mal angeschlagenen Tomaten pürriert in Gläser eingekocht. Diesen Winter werden die Dosentomatenfabrikanten wohl nicht viel Geld mit mir verdienen.

Ja, und Samen habe ich natürlich auch schon genommen ... fürs nächste Jahr. Wobei es ja noch eine Menge Sorten gäbe, vor allem alte, samenfeste, die ich zu gerne mal testen würde. Mal sehen, was ich bis nächstes Jahr so an Samen zusammen bekomme.












Sonntag, 18. August 2019

10_2019 • Halsschlauch

Oder: Es war einmal ... 

... ein Teil, das mir einfach nicht gefallen wollte. Also habe ich es kurzerhand wieder geribbelt und einen Ringelhalsschlauch daraus gestrickt. Jetzt kommt das Garn gut zur Geltung und die Wolle hat ihre endgültige Bestimmung gefunden.

Und jetzt: ab damit in den Sternstundenkoffer.

Übrigens: Bei uns gibt es dieses Jahr nicht nur Gurken und Tomaten satt (von 12 Pflanzen habe ich bereits knapp 15 kg geerntet, Nachschub reift fleißig nach!), sondern auch die Kirschpaprikas und Chilis wachsen wie verrückt.






Samstag, 3. August 2019

Großes Spektakel

Oder: Ihre Hoheit beliebte zu blühen.

Vor Jahren hatte ich über ein Internetforum Pflanzenstecklinge/-ableger getauscht. Bekommen hatte ich verschiedene Sukkulenten und Kakteen, die mehr oder weniger gut durchgehalten haben. Einige leben aber noch immer mit uns unter einem Dach und ein ganz besonders zähes Exemplar überraschte mich neulich mit einer Blüte.

Eine Königin der Nacht, an sich ja ein eher hässlicherer, wenig spektakulärer Rankkaktus fristete schon seit damals in einem Topf auf der Fensterbank im Gäste-WC sein Dasein. Vor zwei Jahren wurde mal umgetopft, seitdem nur hin und wieder – eher stiefmütterlich – gegossen.

Und als ich nun vor ein paar Wochen die Fensterbank abräumen musste, weil ein Handwerker ans Fenster musste, entdeckte ich sowohl an diesem Kaktus, als auch an einer Aasblume je eine Blütenknospe. Da ich wusste, dass diese Aasblumenblüte bestialisch stinken kann, habe ich den Topf kurzum draußen aufgestellt.

Letzten Dienstag beschlossen wir, essen zu gehen ... die Barons verließen gegen 18 Uhr das Haus, die Blüte der Königin war geschlossen. Die Barons kamen etwa eine Stunde später wieder zurück, die Blüte der Königin hatte vorne eine gaaaaanz kleine Öffnung. Eine halbe Stunde später ... aber seht selbst:




Montag, 29. Juli 2019

09_2019 • Pätsche-Decke

Oder: Es ist vollbracht.

1,25 m breit und 2,10 m lang ist sie geworden, die Häkeldecke aus Häkelquadraten, von der ich neulich schon einmal berichtet habe. Zum Ende hin wurde es noch einmal spannend, denn ich war absolut nicht sicher, ob das restliche weiße Garn noch für eine Umrandung ausreichen würde. Dank einiger etwas größerer Reste, die ich noch in der Restetüte fand, ging dann aber alles gut und nun trocknet sie nach einer Runde Waschmaschine vor sich hin.

Und: Eigentlich ist häkeln gar nicht so schlecht ...

... ich geh' jetzt aber trotzdem erst mal wieder ein bisschen an die Stricknadeln.






Freitag, 12. Juli 2019

Alternativbeschäftigung.

Oder: Hurra, ich kann häkeln!

Natürlich kann ich häkeln, nicht sehr gut, nicht unbedingt so unwahrscheinlich gerne, aber gelernt habe ich das einmal irgendwann als Kind. In den letzten Jahren beschränkten sich meine Häkelnadel-Kunststücke allerdings weitestgehend auf einfache Luftmaschenketten, die ich hin und wieder für Provisorische Anschläge brauche. Für Strickstücke, versteht sich.

Neulich erreichte mich aber eine Mail mit der vorsichtigen Anfrage, ob ich möglicherweise jemanden in meinem Sternstunden-Helferkreis hätte, der bereit wäre, eine begonnene Häkeldecke für unsere Aktion fertig zu stellen. Die Anfragerin kann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr häkeln und das angefangene Teil, in dem sicherlich schon viele, viele Arbeitsstunden steckten, wäre einfach zu schade, um in den Tiefen eines Schrankes oder gar dem Müll zu landen. Nach einem kurzen Mailwechsel erreichte mich sodann auch ein Paket mit einer Reihe (fast) fertiger sowie angefangener Patche sowie dem zugehörigen Garn. Und eigentlich wollte ich das gesamte Paket einfach an eine meiner Damen weiterreichen. Eigentlich, weil: Ich häkle ja nicht.

Aber was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Da im Moment mit meiner komischen Schulter (ja, diese vermeintliche Ellenbogenentzündung kommt wohl vom Schulter-/Nackenbereich) noch immer nicht am Stück stricken kann, macht mir das auch gerade nicht so richtig Spaß. Also dachte ich mir, ich probier's mal mit der Häkelnadel. Und siehe da: Häkeln macht keinerlei Probleme ... äh ja, fast, denn beim Häkeln verkrampf(t)e ich mit meiner uralten Stahlnadel dermaßen meine Hand, dass mich nach ein paar Tagen einzelne Finger enorm schmerzten. Da konnte jedoch Abhilfe geschaffen werden und dank neuer, ergonomisch geformter Häkelnadel (davon hätte meine Oma früher wohl geträumt, was es heute nicht alles einfach so im Handel gibt!) flutscht es jetzt nur so.

Inzwischen habe ich einen Farbplan erstellt, die demnach benötigten Patche fertig gestellt bzw. ergänzt und meinen freien Tag heute dazu genutzt, die ersten Ecken zusammen zu setzen und einen Teil der 2.475.339 Fäden abzuschneiden oder, sofern sie nicht mit eingehäkelt werden konnten, zu vernähen ...

Liebe Frau K., vielleicht lesen Sie ja hier gelegentlich mit ... Sie sehen, die Decke befindet sich in der Bearbeitung!



Montag, 10. Juni 2019

Strickpause

Oder: Alternativen gesucht ...

Jetzt muss ich mich zwischendurch doch mal wieder hier zu Wort melden. Leider gibt es momentan und vorläufig nichts Gestricktes zu zeigen, da mich eine Entzündung im rechten (!) Arm doch etwas längerfristig als erwartet am Stricken hindert. Inzwischen nervt das schon so sehr, dass ich mir Beschäftigungsalternativen suche und neben Ausflügen zum Fotografieren in den Staudengarten in Freising auch mal wieder ein, zwei Puzzles ausgepackt habe. Und so gibt es heute eben ein paar Pfingstrosen, die gestern in voller Blüte um die Wette strahlten.