Montag, 10. Dezember 2018

39_18 • Pauls Westle

Oder: Das Christkind ist gerüstet. 

Noch rechtzeitig, bevor das Christkind die letzten Päckchen verpackt, wurde das gewünschte ärmellose Westchen für das Neffenkind fertig. Gestrickt habe ich es aus 240 g 6-facher Sockenwolle. Eine Anleitung gibt es dazu nicht, ich habe wie so oft einfach frei Schnauze drauf los genadelt.

Eine gehörige Portion Nerven hat mich der zweifarbige I-Cord gekostet, aber nach zweimaligem Ribbeln habe ich es dann doch hinbekommen und ich finde, die Mühe hat sich gelohnt.







Freitag, 23. November 2018

38_2018 • Stulpen-Nachschub

Oder: Der nächste Sternstunden-Markt folgt bald. 

Da wir bei den letzten beiden Verkäufen sehr viele Stulpen verkaufen konnten, waren unsere Stulpen-Vorräte nun doch so weit vermindert, dass ich im Urlaub bzw. auf dem Weg dorthin im Flieger gleich mal für Nachschub gesorgt habe.

Fertig geworden sind zwei Paare graue Stulpen aus Regia Sockenwolle sowie ein buntes Paar aus einer Sockenwolle von Lana Grossa. Ein weiteres Paar ist gerade noch auf den Nadeln und sollte auch noch rechtzeitig fertig werden.

Der nächste Markt findet statt am

Sonntag, 2. Dezember 2018
10 - 17 Uhr
im Bürgerhaus Karlsfeld (bei Dachau).

Ich würde mich sehr freuen, wenn wieder zahlreiche Besucher kämen, um natürlich auch möglichst viel in unsere Kasse einspielen zu können.












Sonntag, 18. November 2018

37_2018 • Miss Wasserratz

Oder: Die Karibik im Pulli eingefangen.

Die Barons waren in den letzten Wochen mal wieder auf Reisen ... St. Lucia, die kleine, bergige Insel in der Karibik war das Ziel. Dieses Mal ging es überwiegend faul zu. Wir hatten ein Ferienappartment oben am Berg mit einem traumhaften Blick auf die weltberühmte Marigot Bay (der alte Film mit Dr. Doolittle wurde dort gedreht) sowie ein geländegängiges Auto gemietet.

Geländegängig, nun ja, hätte es sein sollen. Leider stellte sich erst nach Verlassen des Flughafengeländes heraus, dass der gemietete Allrader kein solcher war. Zudem hatte das Auto definitiv eine Handvoll PS zu wenig, um auf der extrem bergigen Insel vernünftig überall hin zu kommen. Das fing schon mit der Anreise zum Appartment an. Todesmutig war ich am Flughafen auf der Fahrerseite eingestiegen in der Hoffnung, die erste lange Fahrt im Linksverkehr und fremden Land schnell hinter mich bringen und die folgenden Tage dann entspannt (?!) als Beifahrer verbringen zu können. Diese Rechnung ging nur bedingt auf ...

Zunächst musste ich also mit diesem ungewohnten Linksverkehr zurecht kommen, was dank der gelegentlichen Einflüsterungen seitens des Herrn Baron auch ganz prima klappte. Mit dem Tablet und einem Navigationsprogramm auf dem Schoß sagte er mir die Strecke ein. Das war alles ganz prima, solange wir die ersten Kilometer auf einer (der drei ...) Hauptstraßen waren, die mit etwas sanierungsbedürftigen Landstraßen bei uns ähnelten. Man musste da schon damit rechnen, direkt hinter der nächsten Kurve auf ein enormes Schlagloch zu treffen. Aber das war ja noch halb so schlimm angesichts der Seitenstraßen, die dann genommen werden mussten. Sollte sich noch jemand an die Straßenbeschreibung aus unserem Costa Rica-Urlaub erinnern ... so ungefähr war das auch hier. Die "Waterfront" Straße nach Marigot war ein Schlagloch-Bodenwellen-Flickenteppich vom allerfeinsten. Dann noch mal links ab, hinauf durch den Regenwald auf den Berg zur Villa. Na, da ging's dann erst so richtig los: Ich behaupte, jeder Forstweg in Deutschland ist ein Highway gegen dieses "Sträßchen". Als ich mal mein Fahrtempo als zu schnell befand, verriet mir der Blick auf den Tacho, dass ich gerade mal mit 20 km/h fuhr ... selbst das war stellenweise nicht dem Fahrbahnzustand angemessen.

Oben heil, glücklich aber total angespannt angekommen, mutmaßte ich, ich würde da die nächsten 14 Tage nicht mehr runter fahren. Nun ja, das war natürlich eine etwas vorschnelle Behauptung, denn irgendwo musste man ja auch essen gehen bzw. Lebensmittel einkaufen und so.

Wir sind also die nächsten Tage dann doch des öfteren wieder hinunter gefahren, ein besonderes Vergnügen war die Heimfahrt nach dem Abendessen dann in stockfinsterer Nacht. Dafür hatte der Regenwald aber auch gerade bei Nacht das eine oder andere mir völlig unbekannte Tier zu bieten ... auch nicht so schlecht, denn wann kommt man schon mal bei Nacht in den Regenwald?!

Wir haben also eine erholsame, strick- und leseintensive Zeit hoch über Marigot Bay mit einem sensationellen Blick auf die Bucht und das Meer verbracht – die erste Woche bei sommerlichen Temperaturen und unermüdlichem Sonnenschein, die zweite Woche ... bei Dauerregen, aber immerhin noch ca. 23 Grad.

Auf diese Weise konnte ich fleißig vor mich hin nadeln. Fertig geworden ist unter anderem mein zweiter Pulli nach der Anleitung "Miss Weesly" (Kaufanleitung auf Ravelry) aus einem Wollmeisen-Lace mit dem charmanten Namen "Wasserratz". Die brillianten Blautöne erinnern mich allerdings dann doch eher an die Karibische See mit all ihren Blau-Nuancen, je nachdem, wie das Licht gerade darauf fällt. Dieses Mal habe ich die Zunahmen nicht wie in der Anleitung vorgeschlagen gearbeitet und bin mit dem Maschenbild an der Zunahmekante jetzt zufrieden.



Montag, 29. Oktober 2018

36_2018 • Stadionringelhalsschlauch

Oder: Irgendwann wird es sicherlich auch kühler ...

Langsam aber sicher zieht nun doch endlich der Herbst ein und die Temperaturen sinken. Also ist es höchste Zeit, auch an die kommenden Stadionbesuche zu denken. Und da es da gerne mal um die Ecke zieht, musste ein Halsschlauch in Vereinsfarben her, der hoffentlich die gröbste Kälte in den nächsten Monaten dann abhalten wird.

Verarbeitet habe ich etwas mehr als 100 g DROPS Baby Merino, zur Hälfte weiß, zur Hälfte rot mit Nadeln der Stärke 3,5 mm.


Donnerstag, 18. Oktober 2018

35_2018 • Warme, ärmellose Weste

Oder: Die Dinkelgraue.

Nein, kein Schreibfehler in der Überschrift, zumindest nicht hier ... denn ursprünglich wollte ich natürlich einmal dunkelgrau schreiben, "damals", als ich meine neu angestrickte Jacke auf Ravelry vorstellen wollte. Tja, und einmal verschrieben, wurde mir dieser Schreibfehler natürlich wochen-, nein, monatelang hinterhergetragen. Also habe ich kurzerhand die Not zur Tugend gemacht und die Jacke eben "Die Dinkelgraue" getauft. 

Gestrickt habe ich dieses unheimlich warme Stück aus 425 g DROPS Flora und Nadeln Stärke 3 mm. Das Muster habe ich mir selbst ausgedacht und dann von den Schultern ab einfach mal drauf los gestrickt. Leider habe ich mich bei den Maßen der Armausschnitte aber doch ein wenig vertan, so dass jede Variante, Ärmel da anzustricken, fehlschlug. Sah einfach alles nicht gut aus. 

Also wurde letztlich die Entscheidung getroffen, statt der Ärmel eine Kapuze anzustricken und ich muss sagen: Das Teil gefällt mir, zumal die Kapuze auch ohne sie aufzusetzen so schön im Nacken liegt, dass es da dann auch nicht kalt werden kann. 

Leider war das richtig dunkle grau nur sehr schwer zu fotografieren ... 








Mittwoch, 17. Oktober 2018

Der nächste Markt naht

Oder: Am Sonntag ist es wieder so weit ...


Am kommenden Sonntag, 21. Oktober werden wir wieder in Sachen Sternstunden unterwegs sein.
Besuchen könnt ihr uns


von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Pliening (Kreis Ebersberg)


Wie immer haben wir jede Menge schöner Tücher, lustiger Püppchen, kuschelig warmer Socken oder auch Handstulpen mit im Gepäck. Bunte Babyschuhe und Mützen nicht zu vergessen. Ach, schaut doch einfach selbst vorbei!






Sonntag, 7. Oktober 2018

34_2018 • Grüner Weizen

Oder: Ein Halswärmer mehr.

Da ich gerade so schön dabei war, habe ich gleich das nächste Spendengarn aus der Kiste gefischt und einen weiteren Halsschlauch gestrickt. Dieses Mal wollte ich ein Muster ausprobieren, das ich bis dahin noch nicht kannte, aber interessant aussieht. Eine Anleitung zum "Weizenmuster" war bei YouTube zu finden und der Rest ... frei Schauze.

Verarbeitet habe ich 70 g Katja Air Lux in einem Blaugrünschwarz, eine Farbe, die sich kaum auf einem Foto festhalten ließ. 







Freitag, 28. September 2018

33_2018 • Seidenweicher Halswärmer

Oder: Der Herbst kommt. 

Zwischen mehreren Großprojekten, die ich momentan auf den Nadeln habe, brauchte ich mal wieder einen "schnellen Erfolg". Also habe ich letztes Wochenende kurzentschlossen einen simplen Halsschlauch aus einem wunderbar weichen, leider nicht mehr erhältlichen Seidengarn von Lana Grossa angestrickt.

Verbraucht habe ich 165 g Setana in hellgrau, verstrickt mit NS 4 mm. Das Stricken war für mich wegen der doch recht dicken Nadeln etwas anstrengend, aber das Ergebnis entschädigt dafür.







Sonntag, 23. September 2018

32_2018 • Knuddel-Dolls

Oder: Bald ist Sternstundenmarkt!

Da in 10 Tagen schon der nächste Sternstundenverkauf stattfindet, mussten noch ein paar knuffige Püppchen her ... aber woher eine passende Anleitung finden? Alles, was mir über den Weg lief, gefiel mir an irgendeiner Stelle nicht so recht. Also musste eine eigene Anleitung her.

Herausgekommen sind frech-fröhliche Knuddel-Dolls, für die eine kostenlose Anleitung bei Ravelry zum Herunterladen bereitsteht, guck, hier: Andrea's Knuddel-Doll!

Und hier noch mal die nächsten Verkaufstermine, zu denen die lustigen Kerlchen natürlich mitkommen werden:

3. Oktober von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Karlsfeld
21. Oktober von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Pliening
2. Dezember von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Karlsfeld
8./9. Dezember von 11-21 Uhr in der Sternleshütte Nr. 1 am Ettlinger Weihnachtsmarkt

Wer gerne noch in irgendeiner Form zu den Verkäufen beitragen möchte, darf mir gerne eine Adressanfrage senden ... oder gleich direkt ein Päckchen schicken, falls die Adresse bereits bekannt ist.