Sonntag, 23. September 2018

32_2018 • Knuddel-Dolls

Oder: Bald ist Sternstundenmarkt!

Da in 10 Tagen schon der nächste Sternstundenverkauf stattfindet, mussten noch ein paar knuffige Püppchen her ... aber woher eine passende Anleitung finden? Alles, was mir über den Weg lief, gefiel mir an irgendeiner Stelle nicht so recht. Also musste eine eigene Anleitung her.

Herausgekommen sind frech-fröhliche Knuddel-Dolls, für die eine kostenlose Anleitung bei Ravelry zum Herunterladen bereitsteht, guck, hier: Andrea's Knuddel-Doll!

Und hier noch mal die nächsten Verkaufstermine, zu denen die lustigen Kerlchen natürlich mitkommen werden:

3. Oktober von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Karlsfeld
21. Oktober von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Pliening
2. Dezember von 10-17 Uhr im Bürgerhaus Karlsfeld
8./9. Dezember von 11-21 Uhr in der Sternleshütte Nr. 1 am Ettlinger Weihnachtsmarkt

Wer gerne noch in irgendeiner Form zu den Verkäufen beitragen möchte, darf mir gerne eine Adressanfrage senden ... oder gleich direkt ein Päckchen schicken, falls die Adresse bereits bekannt ist.







Samstag, 15. September 2018

Seltener Besuch im Hochbeet.

Oder: Lieblingsmahlzeit? Möhrengrün.

Als ich gestern einige meiner dieses Jahr enorm großen Roten Beete ernten wollte, habe ich so aus dem Augenwinkel etwas an den Möhren gesehen. Genauer hingeschaut ... eine dicke, fette, grün-schwarz geringelte und orange getupfte Raupe – da hatte ich wohl vor ein paar Wochen einen Schwalbenschwanz zu Besuch!

Als ich dann gerade das erste Foto geschossen hatte, entdeckte ich eine zweite, nein, auch noch eine dritte, vierte, fünfte ... am Ende zählte ich um die 20 Raupen in unterschiedlichen Larvenstadien. Während die einen noch im Larvenstadium L2 zu stecken scheinen (das sind die schwarz-flauschigen auf den Fotos), sind andere schon in L3 oder gar L4. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie fressen mir mein Möhrengrün bis auf die Stängel ab. Naja, das kann ich um diese Jahreszeit allerdings ganz gut verschmerzen, denn meine Möhren sind dieses Jahr ebenfalls ungewöhnlich dick und fett, so dass das Möhrengrün zu erübrigen ist.

Da der Schwalbenschwanz bei uns auch eher selten zu sehen und obendrein geschützt ist, werde ich den Raupen nun das Möhrengrün gönnen (eine hat sich ganz unüblicherweise sogar auf meinen Liebstöckl verirrt ...) und hoffe, dass es im Herbst oder spätestens im Frühjahr dann doch den einen oder anderen Schwalbenschwanz bei uns zu sehen gibt. Mich würde das sehr freuen!















Dienstag, 4. September 2018

31_2018 • Tartan-Jacke

Oder: Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt noch immer was dazu ... 

Als ich vor einigen Monaten diese Tartan-Jacke als Prototyp bei ravelry sah, hat das "Haben-will-Gen" zugeschlagen. Die gefiel mir einfach, weil sie mal ganz was anderes war. Also habe ich mich mit der Strickerin kurzgeschlossen – das ist ja das Schöne an so einem Forum, dass man immer gleich weiß, an wen man sich wenden kann – und angeboten, dass ich sehr gerne teststricken würde, falls sie dazu eine Anleitung schreiben würde.

Einige Wochen später war es dann tatsächlich so weit: Ich durfte testen! Das Stricken mit mehreren Knäuel war ich ja noch von gaaaaanz früher gewohnt, als ich Patchwork-Jacken am Stück gestrickt habe und zeitweise 12-15 Knäuel an einer Reihe hängen hatte. Brrrr, wie konnte ich dieses Gewurschtel damals eigentlich gerne machen?!

Aber zurück zum Tartan. Gestrickt war das Teil dann einigermaßen schnell, habe ich doch für mich schon sehr dickes Garn und dicke Nadeln verwendet. Verarbeitet habe ich zum ersten Mal Wollmeise DK, ein sehr angenehmes Merino-Garn, das ich mit Nadelstärke 4 verarbeitet habe. Verbraucht habe ich summa summarum 643 g, also etwas mehr als 3 Knäuel.

Die Fertigstellung der Jacke hat mir dann allerdings noch mal alles abverlangt: Zunächst mussten die Ärmel mit Kugel eingenäht werden – ging besser als befürchtet, aber man sieht letztendlich jetzt trotzdem irgendwie Falten, die erst nicht da waren. Nun, vielleicht kommt das aber auch durch den nächsten Arbeitsschritt: Es mussten nämlich noch sämtliche senkrechten Linien eingehäkelt werden. Ja, genau, eingehäkelt. Diese Technik hatte ich bis dato noch nie gesehen. An sich ist das auch gar kein Hexenwerk, da ja einfach eine Luftmaschenkette aufgehäkelt wird. Aber wenn man wie ich mit Häkelnadeln so ü-ber-haupt nicht kompatibel ist, kann das schon zu einer Herausforderung mutieren ... ich habe mich mit verkrampften Fingern und viel Kaffee (und Rotwein :O) durchgebissen.

Herausgekommen ist eine ziemlich ausgefallene Jacke, die mir unheimlich gut gefällt, wenn auch nicht ganz perfekt passt. Ich denke darüber nach, sie an jemanden gegen Materialkosten abzugeben, dem sie vielleicht perfekt passt – sollte jemand Interesse haben ...

So, und hier nun noch ein paar (viele) Fotos:











Samstag, 25. August 2018

24-30_2018 • 7 x Dicke Stulpen

Oder: Die nächsten Sternstunden-Märkte nahen mit großen Schritten ...

Auch wenn es in den letzten Wochen sehr heiß war, habe ich für warme Hände gesorgt. Vor allem in den letzten Tagen, ich hatte eine Woche Urlaub, wurden mehrere Paare Handstulpen aus knapp 1000 m 6-facher Sockenwolle fertig. Die Garne hatte ich gespendet bekommen und ein Teil davon ist nun verarbeitet. Der Rest wird weiterhin nach und nach vernadelt.

Und das Ganze hat natürlich einen guten Grund: Die nächsten Sternstunden-Verkäufe stehen schon bald wieder auf dem Programm. Folgende Termine stehen schon fest:

3. Oktober 2018
im Bürgerhaus in Karlsfeld (bei Dachau)

21. Oktober 2018
im Bürgerhaus in Pliening (Kreis Ebersberg)

2. Dezember 2018
im Bürgerhaus in Karlsfeld (bei Dachau)

8./9. Dezember 2018
am Weihnachtsmarkt in Ettlingen (bei Karlsruhe)

Da die Zeit ja immer schneller vergeht, als man so denkt, möchte ich alle, die gerne wieder etwas zu den Verkäufen beisteuern möchten, bitten, mir die Sachen – egal ob Wollspende oder fertig gestrickte Waren – bis spätestens Ende September zuzusenden. Meine Adresse hat sich nicht verändert, wer sie nicht (mehr) hat, darf mich wie immer sehr gerne per Mail anschreiben (andrea-k-w ät web.de), um die Anschrift zu bekommen.

Wie immer freuen wir uns über jede Spende, über Einzelstücke genauso wie über eine Schachtel voll schöner Dinge und wir versuchen selbstverständlich ebenfalls wie immer, alles bestmöglich zu verkaufen. Da in einer Gruppe bei ravelry eine Strickaktion für kleine Babyschuhe gelaufen ist, die zu einem guten Teil unserer Aktion zur Verfügung gestellt werden, sind wir in diesem Bereich dieses Jahr sicherlich recht gut versorgt. Was wir aber immer gut gebrauchen können, sind Socken in allen erdenklichen Größen, Handschuhe, Mützen, Schultertücher und Teddys/Püppchen.

Was im ersten Anlauf vielleicht nicht gleich einen Liebhaber findet, wird über den Winter bei mir eingelagert und im nächsten Jahr wieder angeboten oder bei zu großen Vorräten auch schon mal an befreundete Gruppen weitergegeben, bei denen ich sicher bin, dass die Dinge ebenfalls zuverlässig dem guten Zweck zukommen – es wird nichts weggeworfen, versprochen.

Für eure Unterstützung bedanke ich mich schon mal ganz herzlich im voraus!

Alle unsere Einnahmen werden wie schon in den vergangenen 6 Jahren an die Sternstunden, die Hilfsaktion des Bayerischen Rundfunks, gespendet, wo das Geld dann bedürftigen und gehandicapten Kindern in Deutschland ebenso wie in der großen, weiten Welt zugute kommt. Da unsere Marktveranstalter uns sponsorn, indem sie uns die Standgebühren komplett überlassen – an dieser Stelle schon im voraus ein ganz herzliches Dankeschön! – müssen keine Kosten von den eingenommenen Geldern abgezogen werden. Jeder Cent kommt also dem guten Zweck zu, darauf lege ich besonders großen Wert und freue mich sehr, dass das in den vergangenen Jahren immer prima geklappt hat.

So, und hier noch die Fotos von den warmen Stulpen:










Sonntag, 12. August 2018

22+23_2018 • Juli- und Augustsocken

Oder: Sommerflaute

In den letzten Wochen habe ich eigentlich trotz Hitze gar nicht so wenig gestrickt. Allerdings an Großprojekten, so dass es nicht viel zu zeigen gab. Immerhin sind aber auch zwei Paar Herrensocken für die Sternstundenkiste fertig geworden. Gestrickt sind sie aus jeweils einem Knäuel Spendenwolle.





Samstag, 30. Juni 2018

21_2018 • Lace-Schlabber-Shirt

Oder: Ein Allrounder für obendrüber.

Ich trage ja gerne weite "Obendrübers" und so hatte ich schon lange den "Firefly Poncho" (kostenlos auf ravelry) im Visier. Lange geschoben, habe ich dann doch im Frühjahr damit angefangen. Meine Maschenprobe fiel natürlich ganz anders aus als im Original, da ich mich des leichteren Falls wegen für Lace-Garn von der Wollmeise in einem ganz dunklen petrol-blau entschieden habe. Verbraucht habe ich bei NS 3,5 mm gerade mal 290 g. Gestrickt wird das Shirt als großes Rechteck mit Loch für den Kopf :O), an das dann später die Kapuze angestrickt wird. Am Ende werden die Seiten etwas nach innen versetzt zugenäht. Ich habe mich, da ich absolut nähfaul bin, dafür entschieden, einfach rechts und links statt Naht eine Kordel durch die Löcher zu ziehen.

Und jetzt muss ich mal sehen, wann ich Gelegenheit habe, das Teil zu tragen. Im Moment sind die Temperaturen dann doch etwas zu hoch dafür ...






Donnerstag, 14. Juni 2018

20_2018 • Mai- und Junisocken

Oder: Geschmackssache. 

Mit etwas Verspätung sind jetzt meine Maisocken sowie die aktuellen Junisocken fertig geworden. Im Mai habe ich schlichte Stinos ("Stinknormale") gestrickt, da die blau-gemusterte Wolle so am besten wirken kann.

Im Juni habe ich mich für das Kürbissuppenmuster entschieden (1. R.: 1M abh., 1 Mre, 1U, abgeh. M über Masche und Umschlag ziehen, 2 li // 2.-4. R.: 2 re, 2 li). Das Muster gefällt mir ja ganz gut, die Wollfärbung dagegen überhaupt nicht – die beiden Socken sehen aus, als wären sie aus zweierlei Garnen gestrickt worden. Nun ja, ich kann es nicht ändern, so sah diese handgefärbte Wolle halt nun mal aus.

Im Juli kommt dann hoffentlich wieder ein schöneres Garn ...