Donnerstag, 16. Juli 2026

Das Tomatenjahr 2026

 … könnte ein gutes werden. 

Im privaten Garten ist das ja immer ein bisschen Glückssache, ob das Gemüse bombig oder ein Reinfall wird. Dieses Jahr bin ich mit meinen Hochbeeten bisher recht zufrieden. Der Salat konnte schon reichlich beerntet werden, zumal ich ja seit Jahren nur noch Pflücksorten anbaue, von denen ich dann abnehme, was ich gerade so brauche. 

Besonders bewährt hat sich das Vlies, das ich übern Winter auf dem mittleren Beet hatte: Der Rucola explodiert schon seit dem Frühjahr und ich kann gar nicht so viel essen, wie da wächst. Die roten Beete haben erst ein bisschen gezaudert, aber inzwischen legen sie ordentlich los. Die Gurken produzieren fleißig vor sich hin und die diversen Kräuter sind eh immer vorne mit dabei. Zuckerschoten und Radieschen waren zufriedenstellend, sind aber inzwischen durch. Stangenbohnen wird es nicht so viele geben, eine Sorte ist leider gar nicht gekommen, die anderen wetterbedingt auch etwas zögerlich. Naja, für einen Bohnensalat wird es schon reichen. 

Optimistisch schaue ich auf meine Tomaten: Die Pflanzen sind so richtig fett und haben eine Menge teilweise echt erstaunliche Früchte angesetzt. Die müssen jetzt nur noch reif werden. Ich freue mich schon drauf! 

Gestrickt wird hier natürlich auch noch, aber bevor ich eine ganze Bataillon Fingerhandschuhe zeigen kann, wollen drölfzig Fäden vernäht werden … das könnte noch ein bisschen dauern. Bis dahin nehme ich euch mit den Fotos einfach mal mit in mein kleines, feines Gärtchen. 






Sorte unbekannt - groß, Herz, orange stand am Etikett

Primaver

Marmande

Costoluto Genovese

Primabella

Azurnis Giant

Ildi

Tigerella





Sonntag, 19. April 2026

06/2026 • Sommerliches Landlusttuch

Oder: Kaum eingeflogen, schon verstrickt. 

Ich glaube, noch nie war ein Knäuel Spendenwolle so schnell verstrickt wie dieses Katja Baumwollknäuel, das mich am vergangenen Montag in einer Wollspende erreichte. Beim Auspacken hat es mich erstaunlicherweise sofort angesprungen, obwohl ich Baumwolle eigentlich gar nicht so gerne verarbeite. Aber am Dienstag musste das angestrickt werden und am Freitag wurde am Nachmittag ein feines, bunt gestreiftes Landlusttuch fertig. Manchmal muss das wohl einfach so sein. 

Aus 200 g Baumwolle entstand mit 3er und 6,5er Nadel ein schlichtes, einfaches Landlusttuch. 








Montag, 13. April 2026

5/2026 • Und noch mehr warme Füße

Oder: Das Restesocken-Virus ist hartnäckig. 

Wie man gleich sieht, hat mich das Restesockenfieber noch immer nicht verlassen. Es ist so spannend, passende Reste zusammenzusuchen und kontrastreiche Musterwolle mit unifarbener zu kombinieren. Manchmal gelingt es mir, beide Socken exakt gleich hinzubekommen, nun ja, in einzelnen Fällen hat es nicht ganz hingehauen. 

Besonders kommen mir bei dieser Art der Resteverwertung die Reste aus Spenden einer einzelnen Dame (danke Margit!) entgegen, die die Gewohnheit hat, die Wolle vor dem Verstricken zu Socken in zwei gleiche Knäuel zu teilen. Und wenn ich sage gleich, dann meine ich wirklich exakt gleich. So brauche ich das häufig gar nicht mehr zu machen und kann einfach zu zwei identischen Kleinknödeln greifen und drauf los stricken. Sehr komfortabel ;O)














Freitag, 10. April 2026

4/2026 • Noch mehr warme Füße

Oder: Die Baronin im Restefieber.

Ich habe ja so Phasen, da möchte ich am liebsten ein Knäuel nehmen, anstricken, fertig stricken, aus. Und dann kommt wieder die Zeit, in der ich am liebsten in meinen Restekisten wühle, passende Farben zusammenstelle, Streifen oder ander andere Muster skizziere ... und die Zeit war gerade mal wieder gekommen. Entstanden sind mehrere Paare Socken in Gr. 36 bis 44 aus diversen Resten. Und es könnte gut sein, dass es davon demnächst noch mehr zu sehen gibt, es sind noch etliche Restknäuelchen da. Und Motivation auch.
















Sonntag, 22. März 2026

3/2026 • Ein blauer Wohlfühl-Pulli

Oder: Erinnerung an Südafrika.

Auch wenn es in Südafrika viel zumeist 4-beinige Ablenkung gab, blieb noch viel Zeit zum Stricken, denn abends waren wir außer zum Essen nicht unterwegs. Allein aus Sicherheitsgründen ist das dort ratsam, und so habe ich eben Hörbücher gehört und an einem Pulli genadelt. Die Wolle (Blend von der Wollmeise) hatte ich mir kurz vor der Abreise noch bei einem Besuch im Laden mit zwei Strickfreundinnen zum Geburtstag gegönnt. So schnell habe ich selten einen Wollkauf verarbeitet, aber es hat eben gerade gepasst und so flutschte die Wolle nur so über die Nadeln. 

Aus exakt 3 Strängen Wollmeise Blend in der Farbe "Poem NIP" habe ich mit 3,5er Nadeln einen schlabberigen Wohlfühlpulli mit Muster auf und unter den Armen gestrickt. Anleitung gab es dazu nicht, wie so oft wurde frei Schnauze gearbeitet. Und so schaut das warme Teilchen aus: