Oder: Auf Wunsch einer einzelnen Dame ...
Vor einiger Zeit äußerte eine begeisterte Tücherstrickerin auf ravelry den Wunsch nach einer Modifikation meiner "Tiarella". Sie wollte das Tuch gerne mit einem Lacegarn stricken und daher ein wenig mehr Breite und weniger Rüschen haben. Nun, ihr Wunsch war mir Befehl.
Sie hat dann auch super-superschnell einen Teststrick angefertigt ... äh ja, und dann lag der Ball nun wochen-, nein, eher monatelang bei mir. Aber irgendwie bin ich einfach nicht dazu gekommen, die Anleitung endlich fertig zu machen. Bis jetzt. Und nun gibt's die "Filiarella" (die kleine Tochter, sozusagen) für alle in meinem Ravelry-Store.
... und zwei weitere neue Designs sind ebenfalls auf der Zielgeraden und werden die nächsten Wochen online gehen.
Fotos meiner zweiten, "altbewährten" Teststrickerin Roswitha zeige ich euch hier:
Freitag, 27. September 2013
Dienstag, 17. September 2013
Meeresrauschen-Leftie
Oder: 2 Langstreckenflüge = 1 Leftie
Die Karibik, genauer gesagt die kleine Insel Tobago ist von München doch eine ganze Ecke entfernt. Zumal man nicht einfach in München in einen Flieger einsteigen, und in Tobago direkt aussteigen kann, da sind Umwege z.B. wie in unserem Fall über London nötig. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Anreise-Desaster im letzten Februar? Dieses Mal hatten wir Glück und außer einer kleinen Verspätung von ca. 30 Minuten lief alles planmäßig.
Tja, aber so einen langen Flug kann man natürlich wunderbar zum Stricken nutzen (und ja, Stricknadeln sind ebenso wie Häkelnadeln und kleine Scheren bis 6 cm Klingenlänge inzwischen bei den meisten Fluggesellschaften ausdrücklich im Handgepäck erlaubt – lustig fand ich, dass Strick- und Häkelnadeln auf der im Internet veröffentlichten Liste der erlaubten Dinge bei British Airways an erster Stelle der besagten Liste stehen!) – und so wurde pünktlich zur Landung nach dem Heimflug ein weiterer Leftie in Meeresfarben fertig. Der wird wohl in die Kiste für die Sternstunden wandern.
Die Karibik, genauer gesagt die kleine Insel Tobago ist von München doch eine ganze Ecke entfernt. Zumal man nicht einfach in München in einen Flieger einsteigen, und in Tobago direkt aussteigen kann, da sind Umwege z.B. wie in unserem Fall über London nötig. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Anreise-Desaster im letzten Februar? Dieses Mal hatten wir Glück und außer einer kleinen Verspätung von ca. 30 Minuten lief alles planmäßig.
Tja, aber so einen langen Flug kann man natürlich wunderbar zum Stricken nutzen (und ja, Stricknadeln sind ebenso wie Häkelnadeln und kleine Scheren bis 6 cm Klingenlänge inzwischen bei den meisten Fluggesellschaften ausdrücklich im Handgepäck erlaubt – lustig fand ich, dass Strick- und Häkelnadeln auf der im Internet veröffentlichten Liste der erlaubten Dinge bei British Airways an erster Stelle der besagten Liste stehen!) – und so wurde pünktlich zur Landung nach dem Heimflug ein weiterer Leftie in Meeresfarben fertig. Der wird wohl in die Kiste für die Sternstunden wandern.
Samstag, 14. September 2013
Knubbelchen
Oder: 1 Tag am Strand = 1 Knubbelchen im Stadium eines plattgefahrenen Seesterns ...
Ja, neben Boxy und Lesen stand an einem Strandtag ein Knubbelchen auf dem Programm. Aus Wollresten wurde es auch tatsächlich fertig – also, bis zum Stadium des plattgefahrenen Seesterns eben. Gefüllt, vernäht und zusammengebaut wurde das Kerlchen dann nach unserer Rückkehr.
Das wird auch in die Sternstunden-Kiste wandern ... ach ja, zur Erinnerung: Wer gerne wieder etwas zur Aktion beisteuern möchte, möge mir die Sachen bitte bis spätestens 20. Oktober zusenden. DANKE!
Freitag, 13. September 2013
Hörbuch-Flohmarkt aufgefüllt!
Oder: Im Urlaub war Hörbuch-Zeit
... und daher habe ich jetzt wieder einige ausgehörte Hörbücher abzugeben. Preis oder Tauschangebot steht unter den Fotos im Flohmarkt.
... und daher habe ich jetzt wieder einige ausgehörte Hörbücher abzugeben. Preis oder Tauschangebot steht unter den Fotos im Flohmarkt.
Montag, 9. September 2013
Kleine Urlaubs-Anekdötchen ...
Oder: In der Ferne ist vieles anders als zu Hause.
Und je weiter man sich vom eigenen Kulturkreis entfernt, desto mehr kann man erleben. Diesen Sommer waren wir für 2 Wochen auf Tobago – der Insel in der Karibik, zu der man uns schon im vergangenen Jahr die Anreise nicht ganz leicht gemacht hatte ... die treuen Leserinnen des Blogs erinnern sich vielleicht noch daran. Aber auch dieses Mal haben wir wieder Interessantes, Schönes, aber auch Kurioses erlebt.
Zum Beispiel das Geldwechseln. Erst mal nimmt auf Tobago nicht jede Bank Traveler-Checks oder Euro-Scheine – US-Dollars wären kein Problem gewesen, muss man halt wissen. So, die dritte Bank, in die wir kamen, hätte sie also dann tatsächlich angenommen. Da hätten wir aber erst einmal in einer Schlange warten müssen, die eine Wartezeit (bei einheimischem Arbeitstempo und Bürokratismus) von mindestens 2-3 Stunden bedeutet hätte. Da sind wir dann doch wieder gegangen (man will seinen Urlaub ja nicht unbedingt mit Schlangestehen verbringen ...), um am anderen Morgen gleich zu Banköffnung um 8 Uhr wieder vor der Tür zu stehen. Aber man kann es kaum für möglich halten: Das Wechseln hat dann trotzdem eine geschlagene halbe Stunde gedauert. Und das ging so:
Die umfangreiche aber doch immerhin einigermaßen freundliche (beim arbeitenden Volk dort keine Selbstverständlichkeit – freundlich ist man nur nach Feierabend ...) Dame von Schalter 1 hat uns an Schalter 4 geschickt. Dort saß ein Lehrmädel mit Ausbilderin, keine von beiden wusste, was sie mit diesen komischen ausländischen Zetteln, unseren Traveler-Schecks, anfangen sollte … also haben sie den Supervisor gerufen. Der junge, geschniegelte und gestriegelte Herr Schmidt ("Mr. Smith" verriet uns sein Namensschild) wusste dann zumindest, dass das Schecks sind und dass er die einlösen darf. Wenn er kann … denn dann ging die Suche nach dem richtigen Formularblock los. Als er diesen nach ausgiebiger Suche in allen Schubladen der Schaltertheke von einer Kollegin in die Hand gedrückt bekommen hatte (in diese Schublade hatte er selbst auch schon geguckt, aber halt keinen Block gefunden – Männer sind doch überall auf der Welt gleich ;O), fing er an, die Nummern von den Schecks abzupinseln … in dreifacher (!) Ausführung. Dann unterschreiben und – neiiiin, so einfach geht das nicht, ihr glaubt doch nicht, dass man dann schon sein Geld bekommt?!
Dann erst mal wieder ab zu Schalter 4 (wir erinnern uns: da saß das besagte Lehrmädel mit ihrer voluminösen Ausbilderin im Nacken), wo die handgeschriebenen Formulare in den Computer abgetippt wurden – Einfinger-Adler-Such-System in atemberaubendem Tempo. Zeitlupe ist Stress dagegen ... Als alles drin war im PC, musste die Ausbilderin wiederum eine andere Supervisorin herbeitelefonieren, die das Ganze gegenlesen und ebenfalls absegnen musste. Ok, dann jetzt das Geld? Nein, Ausweis erst mal noch samt handgeschriebenen Formularen von Herrn Schmidt kopieren, eine Unterschrift von irgendeinem Wichtigen hinter einer Milchglaswand holen und dann … Kurs umrechnen. Jaaaa, und dann, aber erst dann, nahm das Lehrmädel echtes Geld in die Hand und wir waren – fast! – am Ende, denn eigentlich hätten wir doch noch eine handgeschriebene Quittung … äh, nein, Herr Baron hat seinen Ausweis verlangt und dann sind wir abgerauscht (womöglich hätte die Quittung dann auch noch mal abgetippt, abgesegnet, kopiert …). WAHNSINN!
Im Übrigen war aber auch der vor dem Urlaub telefonisch geäußerte Nichtenwunsch nach einer Postkarte ähnlich problematisch. Ist nicht so, dass man auf einer touristisch nahezu nicht erschlossenen Insel wie Tobago einfach die Hauptstraße langgeht und einfach irgendwo eine Postkarte kauft. Pustekuchen!
Und je weiter man sich vom eigenen Kulturkreis entfernt, desto mehr kann man erleben. Diesen Sommer waren wir für 2 Wochen auf Tobago – der Insel in der Karibik, zu der man uns schon im vergangenen Jahr die Anreise nicht ganz leicht gemacht hatte ... die treuen Leserinnen des Blogs erinnern sich vielleicht noch daran. Aber auch dieses Mal haben wir wieder Interessantes, Schönes, aber auch Kurioses erlebt.
Zum Beispiel das Geldwechseln. Erst mal nimmt auf Tobago nicht jede Bank Traveler-Checks oder Euro-Scheine – US-Dollars wären kein Problem gewesen, muss man halt wissen. So, die dritte Bank, in die wir kamen, hätte sie also dann tatsächlich angenommen. Da hätten wir aber erst einmal in einer Schlange warten müssen, die eine Wartezeit (bei einheimischem Arbeitstempo und Bürokratismus) von mindestens 2-3 Stunden bedeutet hätte. Da sind wir dann doch wieder gegangen (man will seinen Urlaub ja nicht unbedingt mit Schlangestehen verbringen ...), um am anderen Morgen gleich zu Banköffnung um 8 Uhr wieder vor der Tür zu stehen. Aber man kann es kaum für möglich halten: Das Wechseln hat dann trotzdem eine geschlagene halbe Stunde gedauert. Und das ging so:
Die umfangreiche aber doch immerhin einigermaßen freundliche (beim arbeitenden Volk dort keine Selbstverständlichkeit – freundlich ist man nur nach Feierabend ...) Dame von Schalter 1 hat uns an Schalter 4 geschickt. Dort saß ein Lehrmädel mit Ausbilderin, keine von beiden wusste, was sie mit diesen komischen ausländischen Zetteln, unseren Traveler-Schecks, anfangen sollte … also haben sie den Supervisor gerufen. Der junge, geschniegelte und gestriegelte Herr Schmidt ("Mr. Smith" verriet uns sein Namensschild) wusste dann zumindest, dass das Schecks sind und dass er die einlösen darf. Wenn er kann … denn dann ging die Suche nach dem richtigen Formularblock los. Als er diesen nach ausgiebiger Suche in allen Schubladen der Schaltertheke von einer Kollegin in die Hand gedrückt bekommen hatte (in diese Schublade hatte er selbst auch schon geguckt, aber halt keinen Block gefunden – Männer sind doch überall auf der Welt gleich ;O), fing er an, die Nummern von den Schecks abzupinseln … in dreifacher (!) Ausführung. Dann unterschreiben und – neiiiin, so einfach geht das nicht, ihr glaubt doch nicht, dass man dann schon sein Geld bekommt?!
Dann erst mal wieder ab zu Schalter 4 (wir erinnern uns: da saß das besagte Lehrmädel mit ihrer voluminösen Ausbilderin im Nacken), wo die handgeschriebenen Formulare in den Computer abgetippt wurden – Einfinger-Adler-Such-System in atemberaubendem Tempo. Zeitlupe ist Stress dagegen ... Als alles drin war im PC, musste die Ausbilderin wiederum eine andere Supervisorin herbeitelefonieren, die das Ganze gegenlesen und ebenfalls absegnen musste. Ok, dann jetzt das Geld? Nein, Ausweis erst mal noch samt handgeschriebenen Formularen von Herrn Schmidt kopieren, eine Unterschrift von irgendeinem Wichtigen hinter einer Milchglaswand holen und dann … Kurs umrechnen. Jaaaa, und dann, aber erst dann, nahm das Lehrmädel echtes Geld in die Hand und wir waren – fast! – am Ende, denn eigentlich hätten wir doch noch eine handgeschriebene Quittung … äh, nein, Herr Baron hat seinen Ausweis verlangt und dann sind wir abgerauscht (womöglich hätte die Quittung dann auch noch mal abgetippt, abgesegnet, kopiert …). WAHNSINN!
Im Übrigen war aber auch der vor dem Urlaub telefonisch geäußerte Nichtenwunsch nach einer Postkarte ähnlich problematisch. Ist nicht so, dass man auf einer touristisch nahezu nicht erschlossenen Insel wie Tobago einfach die Hauptstraße langgeht und einfach irgendwo eine Postkarte kauft. Pustekuchen!
Unser erster Anlauf war im (nicht besonders hochwertigen) Hotel, ok, hätte man sich denken können, dass die so was nicht haben. Der wage Tipp: Vielleicht bei der Post in der Stadt. Dann also abends zu Fuß in die Stadt, wo wir ohnehin zum Essen hingehen mussten. Im kleinen Supermarkt auf dem Weg gab's so was (erwartungsgemäß) auch nicht, im großen am Hafen vielleicht? Ebenfalls Fehlanzeige. Also habe ich auf der Straße jemanden angequatscht und aus dem englischen Kauderwelschgenuschel (die nuscheln und kauderwelschen dort alle fürchterlich!) herausgehört, dass das evtl. der Drugstore (Drogerie) hat. Da wir in dem Moment schon fast direkt davor standen, bin ich da also rein … Schreibwaren, hurra! Ja, Schulhefte, Quittungsblöcke (bei dem Bürokratismus auf der ehemals britischen Insel bestimmt eine heißbegehrte Ware!) und Kugelschreiber – aber keine einzige Postkarte. Die Verkäuferin hinter der Theke schüttelte bei meiner Frage danach nur irritiert den Kopf – ts, Postkarte, wer braucht so was schon … Na die Nichte!
Beim Rausgehen habe ich dann eine andere Verkäuferin, die eh nur faul im Weg rumstand, noch mal gefragt. Auskunft: So was (!) gibt es hier nur bei der TT-Post (Trinidad & Tobago Post). Gut, aber blöd, dass ich nicht gleich auf die Idee gekommen bin, auch nach dem Weg dahin zu fragen, denn in der Post-Office-Road (Poststraße), in der wir parkten, war leider weit und breit keine Post, lediglich ein Elektrizitätswerk und ein Gemüsemarkt. Super. Also habe ich die nächste Passantin angequatscht, die mir auf dem Gehweg entgegenkam (und es kamen viele). Die hat in eine Richtung gezeigt, etwas gekauderwelscht und gut. Ok, ich hatte verstanden: gelbes Gebäude, links hoch. Nach einigen Metern kam uns das aber sehr unwahrscheinlich vor, denn da kam nur "Wohngebiet" … naja, kleine Häuschen und so. Also zurück auf die belebte Straße und zum Auto. Da kam eine Frau aus dem Gebäude dahinter (irgendein Amt), die war mein letzter Versuch (die Oma mit Hut, die wir auf dem Rückweg angequatscht hatten muss stocktaub gewesen sein, die hat uns nur angeguckt wie vom anderen Stern). Ha! Und diese Amtsmamsell war jetzt also sicher, dass man das nur in der TT-Post bekommt und ein Office ist direkt die Straße ein paar Meter runter, dann rechts, das dritte Haus mit rot-weißem Schild direkt nach der Bar. Na also, geht doch!
Und man mag es kaum glauben, da war tatsächlich eine TT-Post (ich verrate jetzt nicht, dass wir im Lauf des Tages, als wir im Miet-Jeep über die Insel getuckert sind, noch mindestens 10 solche Poststellen entdeckt haben …) und dort gab es auch Postkarten – immerhin eine einzige, auf der "Tobago" stand (die anderen waren sinnigerweise von Trinidad?!?). Schön war die Karte nicht, aber immerhin eine Karte – und jetzt hoffe ich, dass sie auch ankommt. So viel also zu dem kleinen, harmlosen Kinderwunsch nach einer Postkarte (hätte ich mal aufs Nichtenkind gehört und, wie es mir am Telefon geraten hatte, "eine Karte und ein Papier in den Koffer gepackt!" *ggg).
Beim Rausgehen habe ich dann eine andere Verkäuferin, die eh nur faul im Weg rumstand, noch mal gefragt. Auskunft: So was (!) gibt es hier nur bei der TT-Post (Trinidad & Tobago Post). Gut, aber blöd, dass ich nicht gleich auf die Idee gekommen bin, auch nach dem Weg dahin zu fragen, denn in der Post-Office-Road (Poststraße), in der wir parkten, war leider weit und breit keine Post, lediglich ein Elektrizitätswerk und ein Gemüsemarkt. Super. Also habe ich die nächste Passantin angequatscht, die mir auf dem Gehweg entgegenkam (und es kamen viele). Die hat in eine Richtung gezeigt, etwas gekauderwelscht und gut. Ok, ich hatte verstanden: gelbes Gebäude, links hoch. Nach einigen Metern kam uns das aber sehr unwahrscheinlich vor, denn da kam nur "Wohngebiet" … naja, kleine Häuschen und so. Also zurück auf die belebte Straße und zum Auto. Da kam eine Frau aus dem Gebäude dahinter (irgendein Amt), die war mein letzter Versuch (die Oma mit Hut, die wir auf dem Rückweg angequatscht hatten muss stocktaub gewesen sein, die hat uns nur angeguckt wie vom anderen Stern). Ha! Und diese Amtsmamsell war jetzt also sicher, dass man das nur in der TT-Post bekommt und ein Office ist direkt die Straße ein paar Meter runter, dann rechts, das dritte Haus mit rot-weißem Schild direkt nach der Bar. Na also, geht doch!
Und man mag es kaum glauben, da war tatsächlich eine TT-Post (ich verrate jetzt nicht, dass wir im Lauf des Tages, als wir im Miet-Jeep über die Insel getuckert sind, noch mindestens 10 solche Poststellen entdeckt haben …) und dort gab es auch Postkarten – immerhin eine einzige, auf der "Tobago" stand (die anderen waren sinnigerweise von Trinidad?!?). Schön war die Karte nicht, aber immerhin eine Karte – und jetzt hoffe ich, dass sie auch ankommt. So viel also zu dem kleinen, harmlosen Kinderwunsch nach einer Postkarte (hätte ich mal aufs Nichtenkind gehört und, wie es mir am Telefon geraten hatte, "eine Karte und ein Papier in den Koffer gepackt!" *ggg).
Unterm Strich hat die Insel aber auch unserem zweiten Blick absolut Stand gehalten – die Menschen dort sind (sofern sie nicht gerade arbeiten müssen ;O) locker und einem unverbindlichen Gespräch seltenst abgeneigt. Als nerviger Tourist haben wir uns nie gefühlt, eher als neuer Nachbar, den man auf der Straße einfach mal grüßt, mit dem man auch mal ein paar Worte tratscht, auch wenn man ihn nicht kennt, und es kann auch schon mal vorkommen, dass einem ein Einheimischer am Ende eines Gesprächs eine Mango oder so in die Hand drückt. Ich mag die (touristisch nicht erschlossene und daher auch nicht ganz so einfach zu bereisende) Insel sehr gerne – man muss eben, gerade wenn man mit dem Auto herumfahren möchte, ein bisschen Gottvertrauen und Abenteuerlust mitbringen und keine Scheu haben, auf die fremden Menschen zuzugehen, um beispielsweise nach dem Weg zu fragen (ich behaupte jetzt mal, auf der gesamten Insel gibt es nur 20 Straßenschilder – und die stehen in der Hauptstadt. Außerhalb muss man halt wissen, wo man lang muss ... ;O)
Es gäbe ja noch so manches zu erzählen, aber jetzt kriegt ihr lieber mal noch ein paar Fotos vorgesetzt!
Sonntag, 8. September 2013
Ein absoluter Wohlfühl-Pulli
Oder: Der Trend geht zum Zweit-Boxy
Im Urlaub auf Tobago (Karibik), von wo wir gestern nach Hause gekommen sind, habe ich am Strand auf der Liege gesessen und u.a. meinen zweiten Boxy-Pulli genadelt, was bei anderen Urlaubern zu den verschiedensten Reaktionen geführt hat. Von Bewunderung und Anerkennung bis zu blöden Sprüchen ("Wer fährt denn in die Karibik, um dort dann zu stricken?!") war alles dabei. Für mich der beste Text: "Oh, what a rarely seen sport!" – merkt ihr was? Stricken ist SPORT, wusste ich's doch, Mann bin ich sportlich! ;O)
Gestrickt habe ich den Pulli aus einer jeansblauen Wollmeise (Lace) und von den Maschenzahlen her genau wie den ersten, allerdings dieses Mal nicht mit NS 2,5 mm, sondern mit 3er Nadeln. Dadurch ist er weiter und viel fließender geworden. So gefällt er mir gleich noch mal so gut. Im Gegensatz zur Anleitung habe ich ihn allerdings komplett glatt rechts und mit langen Ärmeln gestrickt und statt der Bündchen meinen so gerne gestrickten i-Cord angefügt.
Ich glaube, das könnte mein neuer Lieblingspulli werden!
(Und die Fotos mit dem Selbstauslöser werden auch langsam besser ... Übung macht dann eben doch den Meister.)
Im Urlaub auf Tobago (Karibik), von wo wir gestern nach Hause gekommen sind, habe ich am Strand auf der Liege gesessen und u.a. meinen zweiten Boxy-Pulli genadelt, was bei anderen Urlaubern zu den verschiedensten Reaktionen geführt hat. Von Bewunderung und Anerkennung bis zu blöden Sprüchen ("Wer fährt denn in die Karibik, um dort dann zu stricken?!") war alles dabei. Für mich der beste Text: "Oh, what a rarely seen sport!" – merkt ihr was? Stricken ist SPORT, wusste ich's doch, Mann bin ich sportlich! ;O)
Gestrickt habe ich den Pulli aus einer jeansblauen Wollmeise (Lace) und von den Maschenzahlen her genau wie den ersten, allerdings dieses Mal nicht mit NS 2,5 mm, sondern mit 3er Nadeln. Dadurch ist er weiter und viel fließender geworden. So gefällt er mir gleich noch mal so gut. Im Gegensatz zur Anleitung habe ich ihn allerdings komplett glatt rechts und mit langen Ärmeln gestrickt und statt der Bündchen meinen so gerne gestrickten i-Cord angefügt.
Ich glaube, das könnte mein neuer Lieblingspulli werden!
(Und die Fotos mit dem Selbstauslöser werden auch langsam besser ... Übung macht dann eben doch den Meister.)
Sonntag, 25. August 2013
Jede Menge Spenden für die Sternstunden-Aktion eingetroffen!
Oder: Die Kisten füllen sich zusehends.
In der letzten Zeit sind immer wieder Spenden für die Sternstunden-Aktion bei mir eingetroffen. Einen großen Teil davon habe ich inzwischen fotografiert und werde die Bilder nach und nach auf dem Aktions-Blog einstellen. Hier seht ihr nur eine kleine Fotoauswahl ... für den Rest bitte hier entlang: KLICK!
Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen fleißigen Helferinnen herzlich bedanken!
... ein besonderer Dank geht an die Dame, die mir eine Kiste mit fast 60 Paar Socken jeder Größe zukommen ließ – wow!
In der letzten Zeit sind immer wieder Spenden für die Sternstunden-Aktion bei mir eingetroffen. Einen großen Teil davon habe ich inzwischen fotografiert und werde die Bilder nach und nach auf dem Aktions-Blog einstellen. Hier seht ihr nur eine kleine Fotoauswahl ... für den Rest bitte hier entlang: KLICK!
Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen fleißigen Helferinnen herzlich bedanken!
... ein besonderer Dank geht an die Dame, die mir eine Kiste mit fast 60 Paar Socken jeder Größe zukommen ließ – wow!
Montag, 19. August 2013
Li-la Leftie
Oder: Mir war nach Farbe!
Vor ein paar Tagen hatte ich einfach mal Lust auf Farbe – und da ich meine beiden letzten für mich angedachten Lefties in rot bzw. blau bei der letzten Sternstunden-Aktion verkauft hatte, habe ich nun einen neuen Anlauf gestartet. Aus lila Sockenwollresten habe ich einen richtig schön großen Leftie gestrickt – der Herbst kann kommen, ich bin schon mal gewappnet.
... und aus den Resten von den Resten werde ich jetzt dann gleich noch einen zweiten, kleineren lila Leftie fürs Nichtenkind annadeln – Weihnachten kommt ganz sicher auch dieses Jahr wieder früher, als man denkt.
Vor ein paar Tagen hatte ich einfach mal Lust auf Farbe – und da ich meine beiden letzten für mich angedachten Lefties in rot bzw. blau bei der letzten Sternstunden-Aktion verkauft hatte, habe ich nun einen neuen Anlauf gestartet. Aus lila Sockenwollresten habe ich einen richtig schön großen Leftie gestrickt – der Herbst kann kommen, ich bin schon mal gewappnet.
... und aus den Resten von den Resten werde ich jetzt dann gleich noch einen zweiten, kleineren lila Leftie fürs Nichtenkind annadeln – Weihnachten kommt ganz sicher auch dieses Jahr wieder früher, als man denkt.
Sonntag, 18. August 2013
Tümpel-TV: Eisvogel? Eisvogel!
Oder: Hätten Sie's gewusst?
Ich muss ganz ehrlich zugeben: Hätte mich noch heute Morgen nach dem Aufstehen jemand gefragt, ob es in unseren Breiten Eisvögel gibt, hätte ich wohl nein gesagt. Eisvögel hätte ich eher weiter in den Norden oder gar Richtung Asien vermutet. So kann man sich täuschen ...
Pünktlich zum Frühstück auf der Terrasse im Grünen flog doch tatsächlich auf dem "Bildschirm" (man kann zwischen den Bäumen auf einen Ausschnitt eines Biotops/Tümpels sehen) ein quietschblauer Vogel ein. Moment, dieses Blau hatte ich noch nie gesehen. Also genauer hingeschaut und zum stahlblauen Gefieder einen strahlend orangen Bauch entdeckt. Und dann hat's "Klick" gemacht: Eisvogel?! Eisvogel!
Das weite Netz hat mir dann verraten, dass es tatsächlich einige Eisvögel auch bei uns noch gibt und dass diese Vogelart sogar bereits 2 x Vogel des Jahres in Deutschland war. Hätten Sie das gewusst?
Leider konnte ich den Gesellen trotz Teleobjektiv nicht perfekt fotoknipsen, aber man erkennt ihn. Und ich hoffe, er kommt die nächsten Tage mal wieder (ich saß noch etwa 2 Stunden still auf meiner Bank, aber auf Kommando kommt so einer natürlich mal wieder nicht ...) und lässt sich – so meine Hoffnung – auf einem Ast auf "unserer" Tümpelseite nieder, dann reicht auch mein Objektiv für ein gutes Foto ;O)
Ich muss ganz ehrlich zugeben: Hätte mich noch heute Morgen nach dem Aufstehen jemand gefragt, ob es in unseren Breiten Eisvögel gibt, hätte ich wohl nein gesagt. Eisvögel hätte ich eher weiter in den Norden oder gar Richtung Asien vermutet. So kann man sich täuschen ...
Pünktlich zum Frühstück auf der Terrasse im Grünen flog doch tatsächlich auf dem "Bildschirm" (man kann zwischen den Bäumen auf einen Ausschnitt eines Biotops/Tümpels sehen) ein quietschblauer Vogel ein. Moment, dieses Blau hatte ich noch nie gesehen. Also genauer hingeschaut und zum stahlblauen Gefieder einen strahlend orangen Bauch entdeckt. Und dann hat's "Klick" gemacht: Eisvogel?! Eisvogel!
Das weite Netz hat mir dann verraten, dass es tatsächlich einige Eisvögel auch bei uns noch gibt und dass diese Vogelart sogar bereits 2 x Vogel des Jahres in Deutschland war. Hätten Sie das gewusst?
Leider konnte ich den Gesellen trotz Teleobjektiv nicht perfekt fotoknipsen, aber man erkennt ihn. Und ich hoffe, er kommt die nächsten Tage mal wieder (ich saß noch etwa 2 Stunden still auf meiner Bank, aber auf Kommando kommt so einer natürlich mal wieder nicht ...) und lässt sich – so meine Hoffnung – auf einem Ast auf "unserer" Tümpelseite nieder, dann reicht auch mein Objektiv für ein gutes Foto ;O)
Donnerstag, 15. August 2013
Basteln für den Garten
Oder: Ob das mal was wird ...?!
Frau Baron hat sich für ihren Garten mal wieder was Neues in den Kopf gesetzt: Das leidige Gießen (das gerne auch mal vergessen wird, wenn's pressiert ...) soll ein Ende haben. Dazu ist gestern ein ganzer Haufen Kleinteile eingetrudelt, aus dem einmal ein automatisches Bewässerungssystem werden soll. Grundsätzlich klingen die Anleitungen vom Hersteller ja durchaus einfach und Montage an sich ist wirklich kinderleicht, aber bei Frau Baron will ja immer alles gut durchdacht und genauestens geplant sein ...
Tja, und jetzt weiß sie auch, womit sie den morgigen Tag verbringen wird. Heute werden nur noch die Balkonkästen ans System angeschlossen – der einfachere Teil der gesamten Übung, da es hierfür im Grunde nur einen Weg gibt: Rauf mit dem Schlauch und dann rein in die Kästen ;O)
Mit meinen Hochbeeten bin ich dieses Jahr übrigens sehr zufrieden. Die erste Ration Salat ist bereits abgeerntet (und Nachschub gepflanzt), ebenso die Kohlrabis. Bohnen ernte ich gerade in Großmengen und die Ausbeute an Rote Beete, Möhren und Lauch sieht auch extrem vielversprechend aus. Lediglich mit dem Rotkohl habe ich meine Probleme – oder vielmehr mit den Raupen, die ihn mir vor der Nase wegfressen. Fast täglich sammle ich sie ab, aber ich habe einfach keine Chance – naja, und gespritzt wird in meinem Gemüsegarten halt nicht, dann gibt's heben durchlöcherten bzw. keinen Kohl.
Ach ja, und die Sortenwahl bei den Tomaten will fürs nächste Jahr ebenfalls neu überdacht werden. Die beiden Sorten (eine Wildsorte sowie eine fäuleresistente Zuchtsorte) wachsen zwar wie der Teufel (ich konnte irgendwann nicht mehr ausgeizen, weil ich einfach nicht mehr hinterherkam), aber die Fruchtausbeute ist eher fragwürdig. Die Wildsorte bringt nur winzige Tomätchen hervor und die Zuchtsorte hat nur einen sehr spärlichen Fruchtansatz. Aber sie wuchern ...
... und für den Rest des Bewässerungssystems mach' ich mir jetzt erst mal Gedanken ... im Optimalfall sollen ja Hochbeete, Tomatenkästen, Blumentöpfe auf der Terrasse und Blumenkästen neben der Haustür in einem Rutsch versorgt werden. Mal sehen, ob's klappt!
Frau Baron hat sich für ihren Garten mal wieder was Neues in den Kopf gesetzt: Das leidige Gießen (das gerne auch mal vergessen wird, wenn's pressiert ...) soll ein Ende haben. Dazu ist gestern ein ganzer Haufen Kleinteile eingetrudelt, aus dem einmal ein automatisches Bewässerungssystem werden soll. Grundsätzlich klingen die Anleitungen vom Hersteller ja durchaus einfach und Montage an sich ist wirklich kinderleicht, aber bei Frau Baron will ja immer alles gut durchdacht und genauestens geplant sein ...
Tja, und jetzt weiß sie auch, womit sie den morgigen Tag verbringen wird. Heute werden nur noch die Balkonkästen ans System angeschlossen – der einfachere Teil der gesamten Übung, da es hierfür im Grunde nur einen Weg gibt: Rauf mit dem Schlauch und dann rein in die Kästen ;O)
Mit meinen Hochbeeten bin ich dieses Jahr übrigens sehr zufrieden. Die erste Ration Salat ist bereits abgeerntet (und Nachschub gepflanzt), ebenso die Kohlrabis. Bohnen ernte ich gerade in Großmengen und die Ausbeute an Rote Beete, Möhren und Lauch sieht auch extrem vielversprechend aus. Lediglich mit dem Rotkohl habe ich meine Probleme – oder vielmehr mit den Raupen, die ihn mir vor der Nase wegfressen. Fast täglich sammle ich sie ab, aber ich habe einfach keine Chance – naja, und gespritzt wird in meinem Gemüsegarten halt nicht, dann gibt's heben durchlöcherten bzw. keinen Kohl.
Ach ja, und die Sortenwahl bei den Tomaten will fürs nächste Jahr ebenfalls neu überdacht werden. Die beiden Sorten (eine Wildsorte sowie eine fäuleresistente Zuchtsorte) wachsen zwar wie der Teufel (ich konnte irgendwann nicht mehr ausgeizen, weil ich einfach nicht mehr hinterherkam), aber die Fruchtausbeute ist eher fragwürdig. Die Wildsorte bringt nur winzige Tomätchen hervor und die Zuchtsorte hat nur einen sehr spärlichen Fruchtansatz. Aber sie wuchern ...
... und für den Rest des Bewässerungssystems mach' ich mir jetzt erst mal Gedanken ... im Optimalfall sollen ja Hochbeete, Tomatenkästen, Blumentöpfe auf der Terrasse und Blumenkästen neben der Haustür in einem Rutsch versorgt werden. Mal sehen, ob's klappt!
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