Freitag, 26. April 2013

Schreibtisch im Staudengarten Weihenstephan

Oder: Kann's einen schöneren Arbeitsplatz geben?

Gestern hatte ich über Mittag 3 Stunden frei und wollte die Zeit nutzen, um meine Unterlagen auf Vordermann zu bringen. Aber bei dem schönen Wetter in eine Bibliothek sitzen?! Nein, da weiß ich was besseres ... ein lauschiges Plätzchen im Staudengarten wurde inzwischen mit Brotzeitplätzen ausgestattet, die man auch prima zum Schreibtisch umfunktionieren kann. So lässt sich's lernen!















Sonntag, 21. April 2013

Kohlezeichnung, die erste

Oder: Nach vielen Jahren mal wieder malen ...

Vor Jahren habe ich viel, gerne und vor allem Dank Übung auch recht gut gezeichnet und gemalt. Aber es ist halt mit dem Zeichnen wie mit allem: Man kommt ziemlich schnell aus der Übung, wenn man es nicht regelmäßig tut.

Im neulich schon vorgestellten Kurs "Gestalten und Entwerfen" steht nun nach dem Sträußebinden eine Kohlezeichnung auf dem Programm. Jeder durfte sich sein Lieblingsmotiv aus einem Buch mit Makroaufnahmen von verschiedensten Pflanzen(teilen) aussuchen.

Angefangen wurde mit ein paar Formenskizzen, um ein wenig in Malstimmung zu kommen und Konzentration zu sammeln. Ich hielt das zu Anfang für – mit Verlaub – ziemlichen Unsinn, habe aber gemerkt, dass einen das so richtig zur Ruhe bringt. Irgendwie hat mich das an die Ränder meiner Schulhefte früher erinnert, die, vorzugsweise in Geschichte und Sozialkunde, über und über mit Ornamenten und Formen bemalt wurden. ;O)

Danach haben wir unser Motiv erst einmal mit Pinsel und Tusche aufs Papier zu bringen versucht. Nun, das ist durchaus noch verbesserungsfähig, aber man erkennt doch schon deutlich die Passionsblume, die ich mir als Motiv ausgesucht habe.

Tja, und dann ging's ran an die Kohle – zuerst mal ziemlich zögerlich, da ich noch nie mit Kohle gemalt hatte und keine Ahnung hatte, wie ich diese Blüte mit diesem schwarzen Stück Etwas aufs Papier bringen sollte. Im ersten Step habe ich die Blütenmitte mit Stempel und Staubgefäßen gezeichnet. Vergangenen Freitag dann hatte ich drei weitere Stunden Zeit und so ging es ein gutes Stück voran mit der Blüte – ich schätze, nächste Woche wird das Bild fertig werden.








Donnerstag, 18. April 2013

Neuer Versuch ... schon wird's besser

Oder: Übung macht den Meister!

... und Übung brauche ich noch eine Menge, bis das so richtig klappt. Aber mein zweiter Versuch, einen einigermaßen gleichmäßigen und anschaubaren Strauß zu binden, hat schon ganz gut geklappt (wenn man gnädig darüber hinweg sieht, dass mir beim Binden zwei der schönen Tulpen abgebrochen sind und ich zweimal mit dem Strauß angefangen habe ;O)

Sobald die Tulpen aufgeblüht sind, sollte das ein ganz hübsches Sträußchen werden.



Montag, 8. April 2013

Schwere Geburt!

Oder: Ab jetzt werfe ich keine Banderolen mehr weg!

Mein Hilferuf neulich war erfolgreich – es konnte mir zwar niemand die passende Wolle anbieten (bzw. das Angebot, das evtl. gepasst hätte, kam dann, als ich schon eine Lösung hatte), aber ich konnte wenigstens die Farbbezeichnung herausbekommen. Und mit der passenden Bezeichnung konnte ich dann auch im allseits bekannten Auktionshaus den ersehnten Nachschub bestellen.

Naja, und da ja nur noch 1,5 Ärmel in glatt rechts fehlten, ging der Rest dann ratz-fatz ... ab morgen kann er ausgeführt werden – notfalls halt mit Rollkragenpulli drunter, falls die Temperaturen nicht über Nacht steigen.

Eines habe ich mir jedenfalls hinter die Ohren geschrieben: Ich werfe nie mehr eine Banderole weg, bevor das Strickstück fertig ist. Nie mehr. Bis zum nächsten Mal ...








Sonntag, 7. April 2013

Betula ist da!

Oder: Ein Muster für 100 g bunte Sockenwolle musste her!

Heute darf ich euch meine neueste Tuch-Kreation vorstellen: Betula. Es handelt sich hierbei um ein überwiegend kraus rechts gestricktes Tuch, das man prima aus kunterbunter, handgefärbter oder selbstmusternder Sockenwolle aller Art stricken kann. Mit etwas weniger als 100 g hat mein Tuch genau die richtige Größe erreicht, um es doppelt um den Hals gelegt zu tragen.

... einige haben es schon bemerkt und nachgefragt: Meine Anleitungen haben inzwischen "komische" Namen. Ja, zumindest keine deutschen Namen mehr. Das hat einen einfachen Grund: Inzwischen wurden einige Anleitungen auch in andere Sprachen wie französisch, italienisch oder tschechisch übersetzt. Und ich fand es umständlich, die Tücher in jeder Sprache anders benennen zu müssen.

Daher bin ich dazu übergegangen, die internationalen botanischen Namen von Pflanzengattungen zu übernehmen, die mich irgendwie an das Design erinnern. Außerdem sollte der Name natürlich entsprechend gut klingen. Bei Betula = Birke war dies die Form der Zacken, die mich – ganz entfernt – an Birkenblätter mit ihrer einigermaßen gleichmäßigen Zackung erinnert haben.

... und jetzt gehe ich mal an einem meiner anderen angefangen Entwürfe weiterwerkeln ...







Freitag, 5. April 2013

Gestalten und Entwerfen

Oder: Aller Anfang ist schwer.

Inzwischen ist das 4. Semester schon wieder ein paar Wochen alt und es wird Zeit, dass ich mal wieder ein bisschen was erzähle.

Das Grundstudium, in dem für alle der gleiche Stundenplan gilt, haben wir mit dem 3. Semester inzwischen hinter uns gelassen. Ab diesem Semester kann sich nun jeder – unter gewissen Rahmenbedingungen natürlich – seine Fächer selbst zusammenstellen. Für mich heißt das, dass ich mich nun nicht mehr mit Technik oder Physik herumschlagen muss ... vielmehr habe ich mir – neben zwei Pflichtfächern (Handelsbetriebslehre und Pflanzenschutz II) Module ausgesucht, die überwiegend mit "Blumen" im weitesten Sinne zu tun haben.

Da wären zum einen "Zierpflanzen", also quasi "alles, was nicht Staude, Gehölz oder überhaupt – bei uns – mehrjährig ist". Zu Anfang haben wir uns mit dem Anbau von Gerbera, Chrysanthemen und Hortensien beschäftigt. Sobald der Frühling richtig da ist, geht es dann mit Beet- und Balkonpflanzen weiter. Daneben gehört auch ein Praktikum zu diesem Modul – da werden wir ab nächster Woche einen Versuch zum Thema Stecklingsbewurzelung durchführen.

Ein Stück weit Hand in Hand mit dem Modul Zierpflanzen geht auch das Modul "Pflanzenzüchtung", zumal das vom selben Professor abgehalten wird. Auch mit diesem Fach geht ein Praktikum einher, in dem wir verschiedene Versuche und Übungen zum Kreuzen oder auch "Vermehren im Reagenzglas" etc. machen werden. Darauf bin ich schon sehr gespannt – das ist was für mich Feinmotoriker ;O)

Der andere Bereich, mit dem ich mich beschäftigen darf, sind Stauden. Da heißt es – neben dem Pauken von 200 botanischen Namen für die Bestimmungsprüfung – vor allem zu lernen, welche Lebensbereiche welche Pflanzen mögen oder auch nicht mögen, wie man sie zusammen kombiniert und welche Ansprüche sie an den Gärtner oder auch Gartenpfleger stellen.

Last, but not least wäre da dann noch das Modul "Gestalten und Entwerfen". Ohne die Modulbeschreibung im voraus durchgelesen zu haben, war sofort klar: Das ist was für mich! Überrascht war ich dann, als ich in der ersten Moduleinheit erfahren habe, dass es da weniger um Gartengestaltung (um nicht zu sagen überhaupt nicht darum) geht, sondern um Beobachten, Zeichnen und ein Stück weit Floristik ... na, umso besser, das ist doch mal was anderes ;O) In entspannter Atmosphäre dürfen wir uns also jeweils den kompletten Freitagvormittag mit Kunst im weitesten Sinne beschäftigen – das hat was von Therapie vorm Wochenende (böse Zungen haben unseren gemütlichen Freitag auch schon den "Waldorf-Tag" genannt ...).  Ja, und heute haben wir nun also gelernt, wie man einen Blumenstrauß in der Spiralbindung erstellt. Puh, da haben wir aber mal rumgefummelt ... und so manches Ergebnis wurde nach dem ersten Durchgang wieder auseinandergenommen und neu zusammengestellt. Fragt bitte nicht weiter nach, wie oft ich von vorne angefangen habe ...

Zum Ende hatten wir ein paar Blumensträuße, die man mehr oder weniger anschauen kann – naja, aller Anfang ist schwer und ich denke, dass ich das mit ein bisschen Übung auch durchaus noch erheblich besser hinbekommen werde ... (zumal die Blumen unter ihrer Behandlung und dem Heimtransport etwas gelitten haben und nicht mehr so schön aufrecht stehen, was im Foto zu einem "Blumenloch" auf der rechten Seite geführt hat ...) ;O)






Montag, 25. März 2013

SOS - Regia Cotton verzweifelt gesucht

Merke: Entsorge nie die Banderole, bevor du den letzten Faden vernäht hast!

Nachtrag:
Mit ein wenig Glück kommt in den nächsten Tage eine Sendung mit zwei passenden Knäueln bei mir an – drückt mir die Daumen! 

Ich würde euch ja gerne meinen neuen Patch-Pulli vorstellen, aber ich habe ein Problem: Mir reicht das Garn nicht! Blöderweise habe ich die letzte Banderole im Urlaub schon entsorgt und kenne so die genaue Bezeichnung nicht mehr ... grrrr. Das Garn hatte ich schon vor Jahren bei einer Wollemaus-Aktion günstig erstanden ... bisher blieben meine Suchen nach Nachkaufmöglichkeiten im Internet erfolglos.

Das Verrückte ist ja, dass ich die gleiche Wolle letztes Jahr für die Sternstunden gespendet bekam und davon leider auch nur noch ein Fitzelchen übrig ist ... sonst hätte ich da ja tauschen können. Dumm gelaufen.

Hat zufällig jemand ein bis zwei Knäuel von dieser Regia Cotton Sockenwolle, die ich gegen Euronen oder Tauschwolle erstehen könnte? Ich kann doch nicht mit einem einärmeligen Pulli rumlaufen ... ;O)



Mittwoch, 13. März 2013

Anleitung "Tiarella" ist online.

Oder: Das strick' ich gleich noch mal!

So, wie angekündigt, ist soeben die Anleitung für das kleine Tüchlein namens "Tiarella" online gegangen und somit offiziell erhältlich.

Mein zweites Exemplar aus einer Wollmeise (Unglücksrabe) ist auch schon fertig – bei den aktuellen Temperaturen kann man ja prima noch was am Hals brauchen. Dieses mal habe ich einfach den Strang in zwei Teile geteilt (natürlich nicht abgeschnitten, aber halt gewogen) und so lange Chart 2 wiederholt, bis die erste Garnhälfte verbraucht war. Ab dann habe ich die (eingezeichneten) Abnahmen gestrickt.

Leider war es mal wieder fast unmöglich, die wunderschönen Farben der Wollmeise aufs Foto zu bekommen ...







Dienstag, 12. März 2013

Baby-Chucks & Mütze

Oder: Wer ist um alles in der Welt ist Paul?

Während meines Urlaubs bin ich ein zweites Mal Tante geworden – dieses Mal von einem kleinen Paul. Ehrensache, dass da als Begrüßungsgeschenk auch was Selbstgemachtes her musste ... Zuerst hatte ich keine rechte Idee – viele Dinge sind ja von der "großen" Schwester noch da, so dass Paul sicher mit allem gut versorgt sein dürfte.

Gestern kam mir dann ein Gedanke ... da hatte ich doch mal ... da war doch noch ... ich wollte doch schon immer mal ... Ja! Ich hab's getan: Ich habe einen ganzen Tag lang an ein Paar Baby-Chucks hingefummelt. Das war teilweise eine echte Friemelei, hat aber Spaß gemacht und das Ergebnis entschädigt für alles, finde ich.

Passend dazu gab's dann auch gleich noch eine Mütze. Anleitungen für beides habe ich kostenlos bei ravelry gefunden (ChucksMütze), gestrickt habe ich beides aus Sockenwolle, die ich für die Chucks zweifädig verarbeitet habe, um den nötigen Stand zu bekommen.











Hörbuch-Flohmarkt neu bestückt

In meinem Hörbuchmarkt gibt es wieder jede Menge Neues ... vielleicht möchte jemand kaufen oder tauschen? Am liebsten höre ich Krimis, Thriller, Historisches.

Schaut doch einfach mal rein:

KLICK



Sonntag, 10. März 2013

Neues kleines Tuch

Oder: Anleitung folgt.

So, nachdem ich das Ende vom Urlaub mit einer netten bakteriellen Gastritis im Bett (alternativ auf der Toilette ...) verbracht habe, geht es mir inzwischen wieder einigermaßen gut und ich komme endlich dazu, mich wieder hier zu melden.

Selbstverständlich war ich im Urlaub auch nach Fertigstellung des Pullis nicht untätig. Ein zweiter Pulli bzw. eine Tunika ist noch in Arbeit und wird wohl in den nächsten Tagen fertig werden.

Heute möchte ich euch ein neues Design für ein kleines, feines 1-Knäuel-Sockenwolle-Tuch zeigen, für das in den nächsten Tagen die Anleitung online gehen wird. Es wird quer gestrickt (also in "kurzen" Reihen) und hat einen sehr kurzen, eingängigen Rapport, so dass man rasch keine Anleitung mehr braucht. Wer das Tuch größer oder breiter haben möchte, kann dies ohne großen Aufwand abändern – dann reicht aber 1 Knäuel à 100 g (420 m) nicht mehr.