Dienstag, 3. Februar 2015

Für große und kleine Füße

Oder: Für jeden das Passende.

Im Januar hatte ich wie bereits erwähnt nur sehr wenig Zeit für Stricknadeln übrig. Entsprechend wenig hatte ich auch vorzuweisen. Jetzt, da ich mehr Freizeit als nötig habe ;O), können endlich alle angefangenen Teile – vor allem die kleineren Arbeiten – fertig gewerkelt werden.

Den Anfang machten die kleinen Babyschuhe. Ein Paar auf Vorrat, das rot-weiße Paar für einen künftigen kleinen Bayern-Fan ... der Papa ist ja schon einer, wird der Nachwuchs gleich mal in dieselbe Richtung getrimmt (vermutlich ganz zur Freude der Frau Mama, aber die muss da durch ;O). Falls ich rechtzeitig in Erfahrung bekomme, ob's ein Mädel oder ein Junge wird, kommt auch noch ein passendes Oberteil dazu – wenn nicht, muss ein neutrales Modell gestrickt werden.

Die großen roten Socken in Gr. 38 (eigentlich ja gar nicht sooo groß) musste ich für einen Tausch stricken – ich habe im Gegenzug Hörbücher bekommen, gewünscht war ein Paar Socken für kalte Füße. Ich hoffe sehr, dass sie der Empfängerin auch passen und gefallen.

Und die bunten Socken schließlich habe ich ganz für mich alleine gestrickt – ich wollte gerne noch ein Paar aus Baumwoll-SoWo haben.

Und jetzt mache ich mich an die schwarze Strickjacke, die ich momentan für Melanie teste ... macht Spaß, kann aber nur bei Tageslicht bearbeitet werden, da mir das inzwischen abends zu dunkel ist (ups, das hat meine Oma auch immer gesagt – ich werde alt ...!).












Sonntag, 1. Februar 2015

Alles hat ein Ende ...

Oder: Kapitel zu Ende – öffnen wir ein neues!

Und das gilt in diesem Fall gleich für zwei Bereiche:

Zum einen habe ich nun diese Woche meine Bachelorarbeit abgegeben. Seit Oktober hatte ich mich intensiv mit der Untersuchung von Baldrian-Wurzeln beschäftigt. Dazu hatte ich über 8300 (!) Fotos von Wurzelscheibchen unterm Mikroskop gemacht, diese dann wochenlang im Bildbearbeitungsprogramm verarbeitet und schließlich Anfang Januar ausgewertet. Am Ende musste noch eine insgesamt 60-seitige Dokumentation der Arbeit erstellt werden, was in meinem Fall der am wenigsten zeitintensive Teil der ganzen Geschichte war.

Da zeitgleich natürlich das 7. Semester lief und ich auch noch die eine oder andere Prüfung im Januar zu schreiben hatte, waren die letzten Wochen extrem anstrengend und es blieb (viel zu) wenig Zeit für Stricken oder andere Freizeitbeschäftigungen. Nun ja, alles hat eben seine Zeit.

Das bedeutet nun, dass ich mit einer kleinen Prüfung am kommenden Freitag im Fach Gartengestaltung mein Bachelor-Studium endgültig abschließen werde. Wahnsinn, wie schnell diese 3,5 Jahre vorübergegangen sind ... es war eine schöne Zeit!

Dann habe ich erst mal bis Mitte April frei ... und dann startet ein neues Kapitel: das Master-Studium im Fach Gartenbaumanagement an der Technischen Universität München. Ja, ihr lest richtig, ich habe noch nicht genug und möchte unbedingt noch schlauer werden *lach* Ich bin gespannt, was da nun wieder auf mich zukommt – da ich allerdings schon 3 meiner künftigen Mitstudenten kenne und mich freue, dass das auch noch genau solche Studenten sind, mit denen ich mich in den vergangenen Jahren schon gut verstanden habe, kann es gar nicht schlecht werden. Hoffe ich ;O)


Sternstundenzeit

Zum anderen habe ich mir in den vergangenen Wochen natürlich nebenbei auch wieder Gedanken zur neuen Sternstundenaktion gemacht. Auch dieses Jahr möchte ich sehr gerne wieder diese Verkaufsaktion organisieren und hoffe sehr auf eure fleißige Mithilfe.

Grundsätzlich soll die Aktion wieder laufen wie in den vergangenen Jahren. Allerdings möchte ich gerne weitere Verkaufstermine mit aufnehmen (möglicherweise weiß ich auch schon, wo ... genaueres dann, wenn die Nägel Köpfe haben ;O) und eventuell einen Blogverkauf einführen – auch dazu werde ich dann zu gegebener Zeit mehr erzählen.

Auch im vergangenen Jahr hat sich wieder gezeigt, dass es Dinge gibt, die sich gut verkaufen lassen und andere, die (z.T. auch wegen zu großer Konkurrenz) bei uns eher liegen bleiben. Daher möchte ich allen, die gerne etwas zum Verkauf beitragen möchten – auch Neueinsteiger sind herzlich willkommen! –, hier wieder einen Anhaltspunkt geben, was für dieses Jahr gebraucht werden könnte:

• Besonders gut ließen sich Lochmuster-/Lacetücher verkaufen. Dabei wäre nur zu bemerken, dass ruhigere Farben und gedecktere Töne richtig schnell weg waren. Wer also gerne etwas in diesem Bereich beitragen möchte, würde vor allem mit einem Tuch in grau, schwarz, dunkelblau oder auch beige genau richtig liegen. Wer's lieber bunt mag, sollte bitte nicht unbedingt auf gelb oder orange zurückgreifen – diese Farben ließen sich irgendwie gar nicht an den Kunden bringen.

Stulpen aus dünneren Garnen (Sockenwolle oder dünner) kamen ebenfalls besonders gut an – dickere Stulpen habe ich noch eine ganze Menge in der Vorratskiste, da bräuchte ich nicht viel Nachschub. Auch hier gilt: gedecktere Farben waren besonders gefragt, ebenso waren Stulpen mit eingestrickten Perlen der Renner!

Kleine Püppchen, Bärchen, Eulen und Co. ließen sich ebenfalls gut verkaufen und die wenigen, die noch in der Kiste schlafen, würden sich sehr über neue Kumpels jeder Spezies freuen – hier gilt: bunt und kindertauglich (also möglichst waschbar) ist gefragt!

• Für die Sockenstrickerinnen sei gesagt: Socken gehen immer! In vielen Größen habe ich noch das eine oder andere Paar in der Kiste (wobei auch da Nachschub gerne gesehen wäre), besonders in den Kindergrößen bis 34 sowie in Größe 42 wäre neue Verkaufsware herzlich willkommen. Bitte nur Socken aus Sockenwolle – reine Poly-Teilchen lassen sich nicht verkaufen.

So, und nun würde ich mich wieder sehr freuen, wenn die eine oder andere von euch übers Jahr etwas zur Aktion beisteuern würde – wer macht wieder mit?


Samstag, 17. Januar 2015

Kleinvieh ...

Oder: Bald ist die unfreiwillige Strickflaute vorüber!

Momentan schreibe ich ja wie wild an meiner Bachelorarbeit über ätherische Öle in Baldrianwurzeln, mit der dann auch schon die 3,5 Jahre Gartenbaustudium langsam, aber sicher dem Ende zugehen. Wo um alles in der Welt ist nur die Zeit geblieben?! Ich weiß es nicht. Was ich aber ganz sicher weiß: Selbst nach 7 Semestern habe ich es noch keine Sekunde bereut, den beruflichen Neustart gewagt zu haben – ich hatte zu Anfang ja ein bisschen Angst, dass ich vielleicht irgendwann merken würde, dass es ein Fehler war ... war's aber nicht.

Entsprechend komme ich nur hin und wieder mal zu ein paar Maschen. Zu zeigen hätte ich nur ein paar Patche, aus denen ich eine Sofadecke herstellen möchte – schon seit wir vor 3 Jahren für Roswitha diese Patchdecke gearbeitet hatten (einige erinnern sich sicher noch ...), möchte ich so was auch haben. Jetzt habe ich die spärliche Zeit genutzt, um damit anzufangen. So kleine Teile gehen schnell und man hat auch bei wenig Strickzeit immer mal ein kleines Erfolgserlebnis. Mal sehen, ob ich diese Decke dieses Jahr fertig bekomme …








Mittwoch, 7. Januar 2015

Kleine Schritte

Oder: Was hat denn der Eisbär da im Schnee erschnuppert?

Da ich momentan bei weitem nicht so viel Strickzeit habe, wie ich gerne hätte (aber wer hätte nicht gerne mehr Freizeit ... ?), habe ich mir neben einem großen Teil – einem Schlabberpulli mit Lochmusterstreifen aus Wollmeisen-Lace – Wolle und Wollreste für ein paar Kleinteile zurecht gelegt.

Im Laufe der nächsten Monate wird in unserem Umfeld das eine oder andere Baby erwartet, da schadet es sicher nicht, schon mal einen kleinen Vorrat an Babyschuhen anzulegen. Das erste Pärchen ist gestern fertig geworden: gestrickt aus einem 24 g schweren Rest Sockenwolle und NS 2,5 mm nach der freien Anleitung, die man bei Roswitha herunterladen kann.

Die nächsten Schuhe sind schon angeschlagen …




Montag, 5. Januar 2015

Lissabon im Winter

Oder: Ein gutes neues Jahr!

Etwas verspätet möchte ich es dennoch nicht versäumen, allen meinen Leserinnen (und Lesern?) alles Gute fürs neue Jahr zu wünschen. 

Verspätet deshalb, weil wir über den Jahreswechsel ein paar Tage in Lissabon verbracht haben. Dort konnten wir herrlichen Sonnenschein und angenehme 10-15 °C genießen – was will man mehr? 

Besucht haben wir den Zoo, in dessen Nähe unser Hotel lag. Natürlich mussten wir auch das Barrio Alto und die Altstadt, diverse Sehenswürdigkeiten am Rio Tejo und das Aquarium ansehen. Jeden Tag haben wir ein paar Stunden in der Stadt verbracht und dies und das besichtigt, danach habe ich mich dann wieder an den PC gesetzt, um an meinen Prüfungsarbeiten weiterzuarbeiten – tja, das ließ sich dieses Mal einfach nicht verhindern, war aber auch so ganz in Ordnung.

Gestrickt wurde natürlich auch ein bisschen, aber dieses Mal wirklich nur ein bisschen, da mich die Erstellung eines Gartenplanes im Rahmen einer Prüfung zeitlich extrem in Anspruch nahm. Und so wird es noch ein bisschen dauern, bis es wieder etwas Fertiges zu zeigen gibt, denn auch die Bachelorarbeit will bis Ende Januar noch geschrieben werden. 

Und hier noch ein paar Fotos aus der Hauptstadt Portugals:












Dienstag, 23. Dezember 2014

Geschafft!

Oder: Die UFO-Flotte schrumpft!

Im Moment bin ich dabei, einige längst zum UFO degradierte Strickwerke endlich fertigzustellen. Zu diesen UFOs zählte nun auch lange Zeit dieser blaue Pulli aus hauchfeinem Lacegarn.

Angeschlagen hatte ich dieses Stück im Südafrikaurlaub im Februar, da ich noch genug Wolle vom Odylonpulli-Teststrick und vor allem auch Urlaubstage übrig hatte. Also wurde auf gut Glück eine große Zahl Maschen angeschlagen und einfach mal drauf los gestrickt.

Letzte Woche habe ich mir den Pulli wieder zur Hand genommen und Schulterpartie sowie Ärmel und Abschluss-i-Cords gestrickt. Leider hatte ich im Urlaub nur eines der zwei restlichen Wollknäuel dabei, so dass ich erst zuhause feststellte, dass diese nicht genau gleich gefärbt sind und nun ein sehr eigenartiges Pooling entstand. Nun ja, dachte ich mir, dann werfen wir den fertigen Pulli halt in Farbe und überfärben das ganze Stück kurzerhand schwarz.

Das ist dann allerdings – wie man auf den Fotos zumindest ansatzweise erkennen kann – gründlich in die Hosen gegangen ... Überwiegend blieb die Farbe überhaupt nicht in der Wolle, lediglich ein paar kleine Stellen haben etwas Farbe angenommen, so dass das Ganze nun bei genauem Hinsehen leicht fleckig wirkt. Tja, kann nicht immer alles klappen. Ich werde den Pulli trotzdem tragen, und da ich von der gleichen Wollart noch eine Partie in Dunkelbraun liegen habe, werde ich irgendwann vielleicht noch einen zweiten stricken, den man dann auch ausführen kann ;O)

Luftig leicht ist das Teil in jedem Fall geworden: 132 g Handpaintedyarn.com-Lace, das ich vor längerem einmal in einem Flohmarkt erstanden hatte. Verstrickt habe ich es mit NS 3,5 mm, was ein leicht fallendes, aber nicht löchriges Strickstück ergeben hat.







Sonntag, 21. Dezember 2014

Die grüne Mütze

Oder: Fäden vernähen ist so doof!

Eigentlich braucht man beim momentanen Wetter ja weder Stulpen noch Mützen. Schon gar nicht, wenn man ohnehin nur ein Seltenmützenträger ist, so wie ich. Aber letzten Winter hatte ich mir mal grüne Stulpen gestrickt und dazu wollte ich nun gerne eine passende Mütze, zumal die Farbe prima zu meinem neuen, beigefarbenen Winterparka passt. Also wurde schon vor einiger Zeit der zweite Teil der damals vorausschauend ausreichend gekauften Wolle zu einer Mütze verstrickt.

Fertig ist das Teil eigentlich schon lange. Ja, eben, eigentlich, denn es kostet schon eine Menge Überwindung, ganze 4 (!) Fäden zu vernähen *räusper*

Gestern hatte ich nun endlich Mitleid mit der Mütze, die mich schon seit Wochen ganz traurig aus dem Strickkorb heraus anschaute. Eh voilà, jetzt kann es kalt werden ;O)





Dienstag, 16. Dezember 2014

Ein Pulli fürs Nichtenkind

Oder: Das ist Wunschzettel-Position Nr. 1 ...

Gerne stricke ich für Nichten- oder Neffenkind (4/2 Jahre) ... aber gefällt ihnen das auch und tragen sie es gern? Ja, dass sie es tragen, wurde mir immer wieder aus erster Hand bestätigt.

Aber wie sieht das mit dem Mögen aus? Nun, der Wunschzettel meiner 4-jährigen Nichte hat wohl jetzt auch die letzten Zweifel ausgeräumt: Vom Christkind wünschte sie sich neben einer Wollmütze und ein bisschen Bastelwolle auch einen Wollpulli. Alles beantwortet, oder?

Und da ich ja längst weiß, dass das Kind lila und rosa über alles liebt (Überraschung ...?!), habe ich meine Wollvorräte durchwühlt und erwartungsgemäß etwas Passendes gefunden. Einzig die Größenfindung fällt mir mangels Vergleichsobjekten (= Anprobe-Kindern) immer wieder schwer und so bleibt zu hoffen, dass ich den Wunschpulli eher etwas zu groß als zu klein gestrickt habe.

Gestrickt habe ich so denn einen Patchworkpulli in Größe 122 aus 230 g Sockenwolle in lilameliert, pink und weiß, mit NS 3,5 mm und wie immer: Frei Schnauze.






Freitag war Sternstunden-Tag

Oder: Die Überweisung ist raus.

Dieses Jahr habe ich die Überweisung unserer aufgerundeten Einnahmen genau am "Sternstunden-Spendentag" abgeschickt. Somit kamen unsere 1000 Euro mit in den Topf, in den an diesem Tag über 6 Mio. Euro eingegangen sind.

Ich freue mich – trotz aller diesjährigen Verkaufsschwierigkeiten – über das stolze Ergebnis und hoffe, dass wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam einen neuen Verkauf auf die Beine stellen können. Dazu werde ich über die Weihnachtstage wieder eine Auflistung zusammenschreiben, aus der ihr dann ersehen könnt, welche Dinge wir für nächstes Jahr noch ausreichend in der Kiste haben und bei was wir Nachschub gebrauchen könnten.

Ich zähle auf euch und sage noch mal herzlichen Dank an alle, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben – als Wollespender, als Handarbeiterin, als Organisations- und Verkaufshilfe oder auch als Käufer. Dankeschön!