Montag, 17. August 2015

Wochenend-Trip.

Oder: Berlin, Berlin, wir waren in Berlin.

Zum Geburtstag hatte ich von unseren Nachbarn eine Reise nach Berlin geschenkt bekommen – geht ja auch nicht an, dass man durch die Welt reist und London und Auckland und Paris und Kuala Lumpur kennt, aber noch nie in der eigenen Hauptstadt war. Also haben wir am Freitag den Flieger gen Nordosten bestiegen, um 3 Tage in Berlin zu verbringen. 

Unser Weg führte uns kreuz und quer durch die Stadt, denn neben den üblichen Verdächtigen (Brandenburger Tor, Kurfürstendamm, Fernsehturm, Alexanderplatz, Dom ...) standen – wie sollte es anders sein – vor allem der Besuch im Botanischen Garten sowie in den Gärten der Welt auf dem Programm. Beide Anlagen haben uns sehr gut gefallen, auch wenn in den Gärten der Welt momentan einige Bereiche wegen Renovierungsarbeiten gesperrt sind. Schließlich wird auf dem Gelände 2017 die IGA ausgetragen und bis dahin soll der Park sich natürlich von seiner schönsten Seite zeigen.

Wider Erwarten – die Agrarwetter-App hatte eigentlich ab Samstag Vormittag regnerisch prophezeit – hatten wir schönes, fast schon zu heißes Wetter. So mancher Fußmarsch stets mit Wasser im Gepäck wurde so zur echten Anstrengung, aber wenn man schon mal da ist, will man ja auch was sehen. Um so besser schmeckte uns dann am Abend ein Bierchen in der Strandbar.

Alles in allem hatten wir ein schönes Wochenende mit Gärten, Bootsfahrt und Comedy-Stadtrundfahrt – die war übrigens ein Teil des Geschenkes: eine lustige Idee, und so platt, wie ich befürchtet hatte, waren die Witze des "Reiseleiters" dann zum Glück auch nicht ... oder habt ihr schon mal in einem Bus bei offenen Türen vor dem Brandenburger Tor gesessen und lauthals zur Verwunderung der Touristen "Ein bisschen Frieden" gesungen? Wir jetzt schon! ;O)

Aber ich sage es ganz ehrlich: Ich bin und bleibe ein bekennendes süddeutsches Landei ... 










Donnerstag, 13. August 2015

Sternstunden-Aktion 2015 – Termine!

Oder: Jetzt schon an den Winter denken ...

So langsam schreitet das Jahr voran und auch, wenn die meisten noch gar nicht an den Herbst oder Wintr denken mögen, rücken die Termine für die Sternstundenverkäufe langsam aber sicher näher.

Dieses Jahr konnte ich bei unserem bisherigen Marktveranstalter leider nur noch in Freising einen Tisch bekommen, der Markt in Erding war zum Zeitpunkt meiner – dieses Jahr aus Terminkoordinationsproblemen erst späten – Anmeldung leider schon ausgebucht. Trotzdem stellt uns Familie Wacht wie gehabt einen Platz in Freising zur Verfügung, dafür ein herzliches Dankeschön!

Zusätzlich konnte ich aber eine weitere Veranstalterin von Hobby- und Künstlermärkten für unsere Aktion gewinnen, die uns ebenfalls einen kostenlosen Platz zur Verfügung stellen wird, so dass wir dieses Jahr zum ersten Mal beim Hobbymarkt in Pliening (Kreis Ebersberg) teilnehmen werden – und ich freue mich riesig, diese Chance bekommen zu haben! Vielen Dank schon mal an dieser Stelle an Familie Bigl, die diese Märkte organisiert und ihre Unterstützung zugesagt hat!

Ja, und das sind die Termine:

25.10.2015
10–17 Uhr Hobbymarkt im Bürgerhaus Pliening (Ebersberg)

22.11.2015
10–17 Uhr Hobby-Künstlermarkt in der Luitpoldhalle Freising

Für alle, die gerne etwas zum Verkauf beitragen möchten, bedeutet das: Bitte schickt mir eure gestrickten oder gehäkelten Teile bis spätestens

15. Oktober 2015

Im voraus sage ich auch den Spenderinnen schon einmal herzlichen Dank und hoffe, dass auch in diesem Jahr unsere Verkäufe ein voller Erfolg werden!


Samstag, 1. August 2015

Erntezeit.

Oder: Es kommt noch so manches nach ...

Auch wenn so einiges dieses Jahr wegen der Hitze nicht so recht wachsen wollte, kam anderes umso besser. So können wir endlich mal wieder richtig schöne, dicke Tomaten ernten – da wir sie platzbedingt nicht auf die Südseite des Hauses stellen können, ist die Ostseite die Alternative. Dort bekommen die Tomaten aber in manchem Jahr einfach zu wenig Sonne, um wirklich eine schöne Ernte präsentieren zu können. Nicht so in diesem Jahr.

Aber auch Stangenbohnen, Paprika, Zucchini und Gurken gedeihen prächtig. Und noch dazu so, dass nicht wie so oft alles auf einmal kommt, sondern immer schön häppchenweise. Alle paar Tage kann ich eine Schüssel Bohnen ernten, alle paar Tage ein, zwei Gurken und ebenso Zucchinis. So mag ich das. Und die Japanischen Weinbeeren bescheren und reichlich süße Nachspeisen ... lecker!

Heute war ich mit der Heckenschere unterwegs und was sieht mein momentan echt müdes, ausgelaugtes Auge: Brombeeren! Nachdem in den letzten Jahren die Beeren erst im September anfingen reif werden zu wollen, dann aber wegschimmelten/-faulten, da dann ja schon wieder die kühleren, nasseren Tage kamen, habe ich den Brombeeren in diesem Frühling einen besonders starken Rückschnitt verpasst. Dieser und das warme Wetter haben vollen Erfolg gebracht: dicke, fette, süße, tiefschwarze Beeren *schmatz!

... und dann wollte ich euch noch ein, wie ich finde, tolles Foto zeigen. Nicht, weil ich so ein spitzenbegabter Fotograf bin, nein, weil ich das Motiv genial finde. Meine Maurinde legt blütenmäßig gerade so richtig los und ich fand es interessant, dass man auf einem einzigen Foto mehrere Entwicklungsstufen einer Blüte festhalten kann ... seht ihr, was ich meine? Um es mit Mr. Spock zu sagen: Faszinierend!

Ach ja ... hatte ich erwähnt, dass ich jetzt 10 Wochen frei habe? Ok, dieses Mal zum Glück nicht wirklich aufgabenlos, da ich mir sowohl an der Hochschule, als auch an meiner ehemaligen Praktikumsstelle je einen Job angelacht habe. So wird mir die Zeit dieses Jahr sicher nicht zu lang werden, bis im Oktober die Vorlesungen wieder starten. Aber ich kann jetzt alles ein wenig langsamer angehen, was nach der dieses Mal wirklich sehr anstrengenden, kräftezehrenden Prüfungszeit auch mehr als gut ist. Ich bin nämlich platt.








Maurinde – Blütenstadien

Bulbinen-Blüte


Montag, 27. Juli 2015

Meisen-Ringel-Lagen-Look.

Oder: Hm.

Beim Frühjahrs-Sale der Wollmeise konnte ich diverse Lace-Meisen ergattern. Ich war total begeistert von den Farben ... damals. Voll Elan habe ich dann auch gleich eine Idee umgesetzt. Es sollte ein Shirt im Lagenlook und mit Ringeln werden. Ach ja, und ursprünglich hätte auch noch eine Kapuze drankommen sollen, aber die habe ich inzwischen verworfen, da ich mit den Farben gar nicht mehr so glücklich bin und mir absolut nicht vorstellen kann, dass mir das ganz helle Türkis, aus dem die Kapuze hätte werden sollen, gut zu Gesicht stehen würde.

Verstrickt habe ich also mit NS 3,25 mm exakt 245 g Wollmeisen-Lace in den Farben Sabrina, Barista und Oooohm. Die Passform ist ganz gut geworden, aber die Farben ... ich erwähnte es ja schon. Was meint ihr dazu?

Jetzt habe ich noch eine einzige Prüfung am Freitag vor mir und dann habe ich es doch tatsächlich schon geschafft, das erste Semester als Masterstudent. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht!











Freitag, 24. Juli 2015

Der Baronsche Garten im Juli

Oder: Es grünt und blüht.

Trotz – oder gerade wegen? – der sommerlichen Hitze blüht und grünt es in unserem Garten dieses Jahr besonders schön. Bewährt hat sich dabei inzwischen die automatische Bewässerungsanlage, die mir das Gießen jeden Morgen abnimmt, was dazu beiträgt, dass die Pflanzen auch zuverlässig gewässert werden. 

Besonders mag ich momentan die Staudenhortensie Annabell, die ich im letzten Jahr von einer netten Gartenbegeisterten nach dem Teilen ihres Stockes bekommen habe. Neben den leuchtend weißen Kugeln erhebt sich eine immens hohe, ochsenblutrote Stockrose, die farblich – rein zufällig, ich schwöre! – wunderbar zum ebenfalls im vergangenen Jahr gepflanzten rotlaubigen Perrückenstrauch (nicht im Bild) passt. Das frische Grün des aromatisch duftenden Colastrauchs (Eberraute, vorne links) rundet das Bild ab. 

... und ich liebe es, an diesem Strauch vorbeizustreifen und den Duft nach Colafläschchen (kennt ihre diese Gummisüßigkeit in Form der Getränkeflaschen? Dann kennt ihr auch genau den Duft!), der einem sofort in die Nase steigt.

Einzig im Hochbeet herrscht dieses Jahr stellenweise eine gewisse Flaute. Während Salat, Bohnen und Gurken hervorragend gedeihen, wollten Mohrrüben und Rote Beete dieses Jahr einfach um die Burg nicht vernünftig keimen. Naja, man kann nicht alles haben ... dafür blüht es im Staudenbeet umso schöner.


Nachbars Clematis – blühen bei uns ;O)

Eisenhut

Mexikanische Maurinde – hübsche Topf-Kletterpflanze



Die Stockrose.


Blaue (?) Trichterwinde ... zumindest die Samenspenderin hatte blaue Blüten,
die Nachkommen bringen erwartungsgemäß alles von weiß über blau nach lila.




Sonntag, 19. Juli 2015

Nebenbei gestrickt.

Oder: Man muss auch mal abschalten.

Da ich ja wie schon erwähnt momentan viel am Schreibtisch bzw. Laptop sitze und lerne, habe ich auch immer wieder Phasen, in denen nichts mehr in den Kopf gehen will. Ich sitze dann vor dem Geschriebenen und könnte genauso gut die Tapete anstarren – dann brauche ich Ablenkung.

In den vergangenen Jahren bin ich in solchen Momenten gerne in die Turnschuhe geschlüpft und eine Runde um den Ort gelaufen oder auch einfach nur spazieren gegangen. Dafür ist es mir derzeit aber einfach viel zu heiß. Also bleibe ich lieber im kühlen Haus (Energiesparhäuser sind da wirklich eine dankbare Erfindung!) und stricke ein bisschen. Und auch, wenn es immer mal nur ein Viertelstündchen ist, geht dabei etwas voran.

In der letzten Woche ist so nach und nach ein Blättertraum fertig geworden, der eher wie ein Pfauenrad aussieht – die Farben der Sockenwolle von Zitron schillern so richtig um die Wette. Gestern Nachmittag gespannt, kurze Zeit später schon trocken. Da hat das aktuelle Hochsommerwetter doch auch sein Gutes ;O)

Gestrickt habe ich nach meiner eigenen, kostenlosen Anleitung. Dafür habe ich 120 g Sockenwolle Trekking von Zitron mit NS 4,5 mm verarbeitet. Und da diese Wolle aus einer Wollspende für die Sternstundenaktion stammt, wandert dieses Tuch jetzt dann gleich in die Kiste für den Herbst.







Montag, 13. Juli 2015

Nichts.

Oder: Von wegen, Studenten haben immer frei ...

Momentan ist es ruhig, ja totenstill geworden auf meinem Blog. Das liegt nun aber weniger daran, dass ich nichts täte – ganz im Gegenteil! Aber derzeit liegen die Prioritäten eben nicht auf Hobby und Handarbeiten, sondern auf Studieren und Lernen. Ach ja, und die Führungen v.a. durch die Kleingartenanlage Weihenstephan nicht zu vergessen – da hatte ich wegen Wegfalls mehrerer Führungskräfte dieses Jahr eine Menge zu tun, was aber auch richtig Spaß gemacht hat.

Die Prüfungszeit steht nun schon wieder vor der Tür und so musste ich in den letzten 3 Wochen noch eben mal 4 Seminararbeiten schreiben und präsentieren – was ein echter Master werden will, muss halt was tun, ist schon klar. Zusätzlich zum regulären Vorlesungsplan, versteht sich.

Und ganz nebenbei sollte ich auch langsam, aber sicher mal etwas mehr lernen – morgen ist die erste Prüfung von sechsen ...

Dienstag, 14.7.: Ökophysiologie. Sollte nicht zu schwierig werden. [lief super]
Samstag, 18.7.: Risikomanagement. Schwer einschätzbar, bin aber gut vorbereitet. [war ok]
Dienstag, 21.7.: Analytische Verfahren – mündlich … ich hatte noch nie mündlich … [ich weiß jetzt: ich mag mündlich nicht ... war aber ok]
Donnerstag, 23.7.: Internationaler Handel – schon wieder mündlich … [mündlich kann auch angenehm verlaufen – war prima heute!]
Montag, 27.7.: Logistik & Informationsmanagement. Lernbar. [alles prima]
Freitag, 31.7.: Qualitätsmanagement. Ebenfalls lernbar.

Und danach? Danach lege ich erst mal 3 Tage lang die Füße hoch und nadle, was das Zeug hält. Ach ja, und putzen sollte ich dann vielleicht auch mal wieder richtig (zumal Besuch angekündigt ist). Und Wäsche machen. Und die Terrasse. Und der Garten … Aber dazu habe ich dann ja 8 Wochen lang Zeit ;O)

Also, ich bin dann mal lernen ...

Foto: Fr. Stegmair

Foto: M. Werther

Foto: M. Werther