Sonntag, 23. Februar 2014

Trachtenjacke für Paul

Oder: Ich war nicht untätig

... aber erstens waren ja Prüfungen (die Noten sind inzwischen da und es ist alles supergut gelaufen ... Schnitt 1,4 ;O) und zweitens hatte ich ganz nebenbei auch noch einen Berg an Aufträgen abzuarbeiten (man muss das Studium ja auch irgendwie finanzieren ... ), bevor wir uns auf den Weg in den verdienten Urlaub gemacht haben. Daher war es jetzt doch ungewöhnlich lange ruhig hier auf meinem Blog.

Über den Urlaub erzähle ich demnächst mehr - ich sage nur: Südafrika ... und es gibt viiiiiiiiiele Fotos!

Jetzt gibt es erst mal das Trachtenjäckchen zu sehen, das ich fürs Neffenkind genadelt habe, das in den nächsten Tagen seinen ersten Geburtstag feiern wird. Und da Paul bereits eine Lederhose samt passendem Hemd besitzt, steuert die Tante nun ein passendes Jäckchen bei. Gestrickt habe ich es aus Sockenwolle von Lana Grossa, wie so oft: frei Schnauze, und mit NS 2,5 mm. Hinter den i-Cord werde ich noch einen Reißverschuss einnähen, dann kann die Jacke zu seinem neuen Besitzer reisen. Ich hoffe, sie passt und gefällt ...





Freitag, 31. Januar 2014

Roter Boxy im Prüfungsstress

Oder: Landunter.

Momentan ist es etwas ruhiger geworden hier ... das wird sich sicher in den nächsten Wochen wieder ändern, aber in den nächsten Tagen stehen noch einmal 4 Prüfungen an. Dafür gibt es eine Menge zu lernen, zumal während dieses 5. Semesters so viele Arbeiten, Referate und Vorträge zu schreiben waren, dass das Lernen peu-à-peu viel zu kurz kam.

Letzte Woche waren schon die Prüfungen in Spanisch_5 und Experimentellem Arbeiten (also so eine Mischung aus Statistik und Versuchswesen) – dürften beide ganz ordentlich gelaufen sein.
Am Mittwoch stand die Prüfung in Agrarinformatik auf dem Programm – die war überwiegend gut, nur ein kleinerer Teil war etwas ... naja, blöd in der Fragestellung und daher nicht einschätzbar. Ich könnte genau das Richtige geschrieben haben, ich könnte da aber auch genau am Thema vorbei geschrieben haben. Wir werden sehen.

Morgen muss ich zur Prüfung "Zierpflanzenbau" antreten – neben Experimentellem Arbeiten eine meiner Lieblingsvorlesungen, da läuft dann hoffentlich alles gut. EDIT: Lief alles prima mit den Zierpflanzen ;O)
Und dann kommen noch nächsten Mittwoch "Beschaffung" (EDIT: total faire Fragestellung – sollte recht gut gelaufen sein), am Donnerstag "Marketing" (EDIT: Lief auch sehr gut!) und am Freitag "Gehölzkunde" (EDIT: mit Ansage: Naja.). Und am Wochenende danach mach' ich genau: gar nichts.

Neben all der Lernerei wurde aber immerhin ein UFO aus dem letzten Jahr fertig: mein roter Wollmeisen-Lace-Boxy, gestrickt aus knapp 280 g Ruby Thursday mit NS 3,25 mm. Die Fotos sind mit Selbstauslöser gemacht ... nun ja ;O)





Freitag, 17. Januar 2014

Puzzle, Puzzle, Puzzle

Oder: Aus den Tiefen ausgegraben ...

Schon immer habe ich gerne Puzzles gemacht – für die ersten, die ich hatte, hat mein Papa damals für so kleine A5-Puzzles ein Mini-Puzzlebrett gezimmert und Kopien von den fertigen Puzzles gemacht, damit ich dann die passenden Teile auflegen konnte. Und in irgendeiner Umzugskiste müssten auch diese Puzzles noch existieren.

Aus den winzigen 30-Teile-Puzzles sind inzwischen größere geworden und, wenn ich den Platz dazu hätte, würden sie noch größer werden. Das größte, das ich besitze, besteht aus 5000 Teilen, aber blöderweise kann ich mich momentan nicht erinnern, wohin ich das riesige Puzzlebrett vor etwa 10 Jahren verräumt habe (damit ich es auch ja wieder finde!), um ein derart großes Puzzle zu legen.

Also habe ich ein Brett aus dem Keller geholt, das wenigstens für 1000-er Puzzles ausreicht, und aus den Umzugskisten, in denen diverse Puzzles lagern, einige Schachteln herausgekramt. Und kaum hatte ich das erste gestartet, saß der Herr Baron davor und werkelte stundenlang daran. Na super! So verbringen wir nun derzeit häufig die Abende mit Puzzlen.

Und wenn wir in dem Tempo weitermachen, brauche ich doch bald entweder das große Brett (oh Mann, so ein großes Brett kann doch nicht verschwinden?!!!!), oder ich muss mich nach neuen Motiven aus 1000 Teilen umsehen …

Ansonsten wird sowohl gelernt (die nächsten Prüfungen stehen ab nächster Woche schon wieder an!), als auch gestrickt – UFO-Abbau ist angesagt. Somit wird es noch ein wenig dauern, bis ich wieder etwas Strickiges vorzuzeigen habe ... Gut Ding will Weile haben.



Dienstag, 7. Januar 2014

Warme Hände für die Kollegin

Oder: Ich hab weiter-gestulpt …

In den Weihnachtsferien habe ich fleißig Stulpen und Loops für die Sternstunden gestrickt. Jetzt ist die gespendete Sockenwolle nahezu aufgebraucht. Fotos davon gibt es ein anderes Mal, da die Sachen schon in der Kiste sind und ich die jetzt nicht gleich noch mal auspacken möchte …

Aber ich habe noch ein anderes Paar Stulpen gestrickt, das ich heute als verspätetes Weihnachtsgeschenk einer Studienkollegin geschenkt habe, der die Stulpen sehr gut gefallen haben – das Paar für die andere Kollegin hatte ich bereits ohne zu knipsen verschenkt, bei diesem habe ich gerade noch vor dem Einpacken daran gedacht.

Das Muster habe ich mir selbst zusammengebastelt (vielleicht mache ich da bei Gelegenheit auch eine Anleitung draus), da ich das zweifarbige Stricken noch ein bisschen weiter üben wollte. Hat sehr viel Spaß gemacht, ging erstaunlich schnell und doch einigermaßen gut. So langsam krieg ich das ganz ordentlich hin mit der Fadenspannung. Und so sind die nächsten Stulpen in grau-weiß bereits auf den Nadeln …

Verstrickt habe ich ca. 36 g Sockenwolle von Lana Grossa in weiß und blaumeliert mit NS 2,5 mm.







Donnerstag, 2. Januar 2014

Sternstunden 2014

Oder: Nach der Aktion ist vor der Aktion.

Nachdem der Verkauf in der vergangenen Vorweihnachtszeit meines Erachtens ein voller Erfolg war und auch der Veranstalter der Märkte signalisiert hat, dass wir mit seiner Unterstützung (sprich: Spende der für "normale" Aussteller anfallenden Standmiete) weiterhin rechnen dürfen, möchte ich auch in diesem Jahr die Aktion zugunsten der Sternstunden (Kinder-Hilfsaktion vom Bayrischen Rundfunk) weiterführen.

Es ist natürlich immer sehr schwer, im voraus zu sagen, was sich verkaufen lässt und was nicht – man darf ja nie vergessen, dass wir genau an zwei Tagen genau die richtigen Käufer für genau unsere Waren finden müssen. Daher ist es völlig normal, dass das eine oder andere richtig schöne Teil auch dieses Mal wieder zurück in die Kisten gewandert ist, um beim nächsten Durchgang eine neue Chance auf einen Käufer zu bekommen. Dass sich das lohnt, hat sich gezeigt: Etliche Teile, die ich noch 2012 wieder in die Kiste gepackt hatte, wurden 2013 schneller verkauft, als man gucken konnte.

Trotzdem habe ich natürlich wieder meine kleine Buchhaltung während der Verkaufstage geführt, um ein bisschen besser abschätzen zu können, was wir vielleicht eher nicht mehr anbieten sollten, weil dafür entweder zu wenig Nachfrage oder aber zu viel Konkurrenz auf den Märkten ist. Aber auch um sagen zu können, von welchen Dingen wir unbedingt wieder welche brauchen, da die sehr gefragt waren.

Zuerst die Sachen, die sich auf diesen beiden anvisierten Märkten v.a. wegen zu großem Konkurrenzdruck nahezu nicht verkaufen lassen:

  • Mützen (es gab tatsächlich 4 bzw. 5 weitere Stände, die vorwiegend Mützen verkauft haben)
  • Genähtes (auch da gab es einfach zu viel Konkurrenz)
  • Fransengarn-/"Bobbelwolle"-Schals (ich glaube, die sind momenatn nicht mehr "in" genug)
Und nun das, was sich sehr gut verkaufen ließ und wovon ich gerne wieder Nachschub für den nächsten November hätte:
  • Lacetücher – v.a. feine Lochmustertücher waren dieses Mal sehr gefragt
  • Schultertücher, Schals und Loops
  • Handstulpen – bunt, aber auch uni in weiß/grau/schwarz/blau waren gefragt
  • (Faust-)Handschuhe für Kinder und Erwachsene
  • Püppchen und Spielsachen für Kinder 
  • Socken (eigentlich alle Größen außer 36/37 – davon sind noch genügend Paare übrig)

Ich würde mich sehr freuen, wenn wieder die eine oder andere unter meinen Blogbesucherinnen etwas zur nächsten Aktion beisteuern würde. Natürlich nehme ich auch gerne wieder Wollspenden (v.a. dünnere Wolle, Sockenwolle und Lacegarne) entgegen, um sie dann meinen fleißigen Helferinnen weiterzuleiten.

Na, wer möchte wieder dabeisein?

Ein gutes neues Jahr!

Oder: Bin bissl spät dran ...

Da wir direkt an Weihnachten für ein paar Tage in Richtung Padua abgerauscht waren, kommen meine Neujahrsgrüße dieses Jahr ein bisschen mit Verspätung. Nicht, dass wir da im Hotel kein Internet gehabt hätten, aber irgendwie wollte mein Laptop dort um die Burg nicht ins Netz … wissen die Götter, warum.

Der Jahreswechsel war ein weiteres Mal sehr interessant … andere Länder, andere Sitten. Wobei, so kurios wie das eine oder andere Mal in den vergangenen Jahren war's dieses Mal nicht. Wir haben aber einstimmig festgestellt, dass auch ein mittelmäßiges 10-Gänge-Menü mit ca. 300 anderen Leuten in einem riesigen Speisesaal nicht unbedingt zu den Festen gehört, die uns zusagen. Bahnhofshallen-Atmosphäre mit anschließender ohrenbetäubender Live-Musik sind nicht unser Ding (wobei man fairerweise anmerken sollte, dass die italienische Rockband richtig, richtig gute Rockmusik gemacht hat, aber halt einfach vieeeeeeeeeeeel zu laut – naja, und den älteren Herrschaften, die die Mehrheit der anderen 300 Gäste ausmachten, hat die Musik nun auch nicht so recht zugesagt ... aber das war nun wiederum weniger unser Problem ;O)

Gute Vorsätze fürs neue Jahr habe ich mir nicht vorgenommen – die hält doch sowieso kein Mensch auf Dauer durch, also lasse ich das gleich sein. Allerdings möchte ich in den nächsten Monaten jetzt erst mal meinen UFOs an den Kragen gehen. Mehrere angefangene Pullis liegen da, außerdem ein Berg Wolle, der ebenfalls überwiegend zu Oberteilen verarbeitet werden möchte. Nebenbei werde ich immer mal wieder ein paar kleine Teile für die nächste Sternstunden-Aktion einschieben, für die ebenfalls noch ein paar Knäuelchen (v.a. Socken-Baumwolle) in einer Kiste liegen und verstrickt werden möchten.

Ansonsten stehen jetzt dann in 4 Wochen schon wieder die nächsten 7 Prüfungen an, für die ich langsam, aber sicher mal zu lernen beginnen sollte. Im Februar geht's für zwei Wochen in den Urlaub in die Sonne und danach startet schon das 6. Semester – mein Praxissemester. Dieses werde ich also nicht an der Hochschule verbringen, sondern in einem Betrieb in die Praxis schnppern. Mein Platz wird an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in der Abteilung für Gewürz- und Heilpflanzenzüchtung sein. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet, und freue mich auch schon sehr auf die Arbeit dort, die in der ersten Zeit sicherlich erst mal aus Ansäen, Pikieren und ähnlichen Aufgaben bestehen wird. Das ist mal wieder was anderes, als jeden Tag im Klassenraum zu sitzen und den Stift zu schwingen, was mir aber nach wie vor noch immer sehr viel Spaß macht.

So, und nun kommen noch die Fotos von den UFOs und Wollbergen, die ich mir demnächst vorknöpfen werde …

Cotton-Viskose in grün und blau, Baby-Merino in Bayern-Rot ;O), Baumwolle in weiß und ein Merinolacegarn ebenfalls in blau.

Wollmeisen-Tunika – war schon mal bis zum Bund unten fertig,
wurde dann aber wieder geribbelt und fristet seitdem ein
trauriges Dasein im Projektbeutel.
Boxy aus rotem Meisen-Lace … gerade in Arbeit.

Regia-Baumwoll-Sockenwolle – soll ebenfalls ein Schlabberpulli werden.

Samstag, 21. Dezember 2013

Gegen den allgemeinen Trend


Oder: Ich hab' heute  ganz unweihnachtlich gesauerkrautet …

Ich muss nicht immer das tun, was alle tun. Auch nicht in der Weihnachtszeit … ;O) Den Beweis dafür habe ich spätestens heute geliefert: Während alle schon in vorweihnachtlicher Unbesinnlichkeit die letzten Geschenke ergatterten oder die Stuben aufhübschten, hat meine Wenigkeit 5 große Krautköpfe aus dem Keller in die Küche schleppen lassen, um daraus mein erstes eigenes Sauerkraut entstehen zu lassen *g*.

Zu Anfang war ich ja noch etwas skeptisch, ob meine 0815-Küchenmaschine dem Kohl Paroli bieten würde, aber schon nach den ersten Raspelumdrehungen hatte ich da keine Sorgen mehr. Und so habe ich munter fast eine Stunde lang ca. 13 kg Weißkraut geschnitten – oder eben schneiden lassen.

Danach erst mal den alten Steinguttopf gereinigt und noch mal schnell bei Muttern durchgeklingelt, um nur nichts falsch zu machen mit dem feinen Kraut ... wenn man sich diese Arbeit schon macht, möchte man ja nicht unbedingt aus eigener Dusseligkeit einen Misserfolg einfahren.

Und dann brauchte ich nur noch das fein geschnippelte Kraut mit Salz, Kümmel und etwas Zucker in den Topf ein"boxen" ... immer feste mit der Faust rein – hach, schade, dass ich grad gar nicht gestresst war, da hätte ich herrlich jegliche Aggressionen loswerden können *lach*. Lage für Lage reingestampft, was mit zunehmender Füllhöhe auch immer leichter ging (O-Ton Hr. Sherpa Baron: "Sieht das blöd aus ...!" – ja, aber nachher dann das Sauerkraut wegfuttern, das hamma gern!). Zum Schluss noch die obligatorische Flasche Wein drübergegossen und dann ...

... den Sherpa gerufen, der den immens schweren Topf wieder in den Keller schleppen durfte – das hat er von seinen frechen Sprüchen *gg*. Dort steht er nun – also der Topf mit dem Kraut – und es darf gewartet werden – mal sehen, wann's zu blubbern beginnt … und Anfang Februar darf dann probiert werden, da freu' ich mich jetzt schon drauf (und der Sherpa auch ;O)






Montag, 16. Dezember 2013

Überweisung erfolgt

Oder: Spende ist bei den Sternstunden angekommen

Heute habe ich nun unseren Markterlös an die Aktion Sternstunden vom Bayerischen Rundfunk überwiesen – ich freue mich noch immer sehr über die gelungene Aktion und freue mich schon auf einen neuen Durchgang im nächsten Jahr. 

Jetzt ist aber erst einmal Weihnachtspause und im neuen Jahr werde ich euch über "gefragte Ware" informieren, so dass ihr übers Jahr hoffentlich wieder fleißig werkeln könnt. 

Noch mal vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben! 

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit, ein besinnliches Fest und danach einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Grüße, 

Andrea


Freitag, 6. Dezember 2013

Danke, liebe Ute!

Liebe Ute,

ich habe mich total über deine wunderschöne Überraschungspost gefreut – mit so etwas hätte ich ja nie gerechnet. Die Anhänger kommen nachher gleich an einen Zweig! Dankeschön!!!

Viele Grüße,

Andrea


Sonntag, 1. Dezember 2013

Adventskranz auf den letzten Drücker

Oder: Mir ist noch gar nicht nach Weihnachten ...

Irgendwie ist bei mir in den letzten Wochen so viel los gewesen, dass ich weder an Kekse, noch an einen Adventskranz gedacht habe. Als der Gatte dann gestern auf mein "Oh, morgen ist schon Advent." dezent bemerkte, dass wir dieses Jahr nicht mal einen Kranz haben, wo wir doch eh nie einen Weihnachtsbaum machen …

Ok, hat mir heute zwar eigentlich gar nicht in den Zeitplan gepasst und Grünschnitt hatte ich auch nicht, aber man ist ja erfinderisch und für Basteleien immer zu haben. Also habe ich, nachdem ich die Gartenarbeit für dieses Jahr beendet hatte (Stauden geschnitten, Laub zusammengemacht, Holz kistenweise ans Haus gestapelt), noch die Gartenschere gezückt und hier und da ein paar Zweigchen abgeschnippelt. Auch die Reste aus meinen Balkonkästen mussten herhalten: ein noch immer schön grüner Rosmarin sowie die inzwischen herrlich lilafarbenen Blütenstände eines Ziersalbeis wurden für ihren ungewöhnlichen Einsatz hergerichtet.

Dann habe ich fast 2 Stunden lang geschnippelt, gesteckt und dekoriert, was das Zeug hält. Und ich muss sagen: Mir gefällt's und dem Gatten auch. Glück gehabt ;O)

Euch allen noch einen schönen ersten Advents-Sonntag!





Donnerstag, 28. November 2013

Warme Hände

Oder: Stulpen sind gerade "en vogue"

In den letzten Tagen habe ich so ganz nebenbei mehrere Paare von Stulpen gestrickt. Leider habe ich es vor dem Aushändigen an die jeweiligen Besitzer jedes Mal verpasst, die Teile auch zu knipsen. Heute habe ich aber die Gunst der Stunde genutzt und das letzte noch hier befindliche Paar fotografiert.






Montag, 25. November 2013

Es war großartig!

Oder: Sternstunden-Markt Nr. 2 war ebenfalls ein Erfolg!

So, es ist geschafft! Gestern habe ich noch einmal den ganzen Tag mit dem Verkauf von all diesen schönen und beim Publikum sehr geschätzten Strick- und Häkelarbeiten verbracht. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen an das Gesamtergebnis wurden bei Weitem übertroffen ... dazu aber weiter unten mehr.

Nachdem wir Anfang letzter Woche noch einmal die Kisten neu gepackt und einiges umetikettiert hatten (danke noch mal an meine zwei Kolleginnen aus dem Studium, die mich tatkräftig dabei unterstützt haben!), sind eine der beide Studentinnen und ich gestern morgen zu nachtschlafender Zeit mit einem vollen Auto losgezogen, um ab 8 Uhr unseren Tisch in der Halle in Freising aufbauen zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich erst mal beim Veranstalter der beiden Märkte bedanken, der uns wieder die Standmiete erlassen und zusätzlich einen ordentlichen Betrag an Sternstunden überwiesen hat. Zudem hat er uns versichert, dass wir auch in den kommenden Jahren stets auf ihn zählen können – das finde ich einfach super!

10 Minuten nach 10 Uhr (der Markt ging offiziell um 10 los …) hatten wir bereits 44 Euro in der Kasse. Der Anfang war gemacht.

Im Laufe des Tages kamen wieder sehr, sehr viele Besucher bei uns vorbei, viele verließen uns nicht, ohne etwas gekauft zu haben. Dabei wurden die Handarbeiten vielfach wegen der guten Materialqualität und der ausgezeichneten Verarbeitungsqualität gelobt (eine ehemalige Handarbeitslehrerin hatte einen Schmuck-Stand uns gegenüber und war schon beim Aufbau unserer Sachen total begeistert, am Ende war sie fast so stolz wie wir selbst, dass unsere Geschäfte mit Handarbeiten so klasse gelaufen sind – sie fand es einfach toll, dass die Leute anscheinend Handarbeiten doch wieder etwas mehr schätzen).

Erstaunt hat mich manchmal, dass Teile, die ich letztes Jahr noch in die Überwinterungskiste gepackt hatte, fast als erstes weggingen. Andere Sachen, die mir persönlich sehr gut gefielen, blieben bis zum Ende hängen oder wurden gar wieder in die Kisten gepackt, um im nächsten Jahr eine weitere Chance zu bekommen. Die Käufer sind manchmal alles andere als berechenbar – aber gute Ware kann man verkaufen, es muss eben nur der richtige Käufer vorbeikommen, manchmal früher, manchmal etwas später.

Trotzdem habe ich während des Verkaufs natürlich wieder meine kleine Statistik/Buchhaltung geführt, um fürs nächste Jahr ein bisschen planen zu können (ja, man hat seitens der anderen Aussteller teilweise ein Schmunzeln wegen meines Laptops am Stand entdecken können – der eine oder andere hat aber schnell erkannt, dass das gar nicht so schlecht ist, wenn man nur mal eben in der Excel-Tabelle nach unten scrollen muss, um den Kassenstand abzulesen oder zu sehen, wieviele Socken einer Größe noch am Stand sind etc.).

Wer nun von euch gerne im nächsten Jahr wieder mitmachen möchte – und ich hoffe doch wieder sehr auf eure Mithilfe! – wird nach Weihnachten hier und/oder im Aktionsblog einige Hinweise auf die Dinge finden, die uns dieses Jahr ausgegangen oder besonders gut verkauft worden sind. Spontan fallen mir da Stulpen und Lace-Tücher ein, aber auch anderes wird gefragt sein.

Ja, und nun will ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen (wer hat bis hierher alles gelesen?!) –  trotz unserer wirklich günstigen Preise können wir nächste Woche am Sternstundentag eine stolze Summe überweisen (den Beleg werde ich dann wieder im Blog zeigen) – erwirtschaftet haben wir dieses Jahr insgesamt:

*TROMMELWIRBEL*

1.669,50 Euro

Ich danke allen, die in irgendeiner Weise zu dieser großartigen Zahl beigetragen haben, 

  • sei es durch Wollspenden, 
  • sei es durch fertige Handarbeiten, 
  • sei es bei den Vorarbeiten, 
  • sei es durch den Einkauf am Stand, 
  • sei es durch die kostenlose Bereitstellung des Standes selbst 
  • oder auch durch die Hilfe beim Auf-/Abbau und Verkauf an den Märkten. 
Ihr seid einfach super – und ich hoffe sehr, dass wir auch im nächsten Jahr wieder so viele helfende Hände haben und so ein prima Team sein werden! 

DANKE!




Montag, 11. November 2013

Sternstunden-Markt Teil 1

Oder: Die Hälfte wäre geschafft.

Am vergangenen Wochenende war es nun endlich so weit: Der erste von zwei Märkten, an dem wir einen Stand für die Sternstunden-Aktion gebucht haben, fand am vergangenen Sonntag in Erding statt.

Und da vor so einer Aktion noch eine Menge zu tun ist, sind meine 3 fleißigen Helferinnen bereits am Freitag angereist, so dass wir den kompletten Samstag – nur unterbrochen durch eine halbstündige Mittagspause – damit zubringen konnten, Waren zu sortieren, auszuzeichnen, in die "Buchhaltung" einzutragen und wieder in Kisten zu verstauen.

Am Sonntag ging es dann um 7 Uhr los – mit zwei vollgepackten Kombis sind wir nach Erding gefahren, wo wir einen recht gut platzierten Tisch direkt im Eingangsbereich der Stadthalle zugewiesen bekamen. Sehr gut. Dann hieß es Kisten schleppen, Kleiderständer bestücken, Tisch dekorieren, Regale füllen ... nach einer guten Stunde stand, hing und lag alles an seinem Platz und wir waren für die bereits vor der Halle versammelten Besucher bereit.

Schon kurz nach Eröffnung standen die ersten neugierigen Besucher an unserem kunterbunten Stand und wenige Minuten später klingelte bereits ordentlich die Kasse. Und das blieb auch bis zum Feierabend um 17 Uhr so – wir hatten zwar grundsätzlich mit mehr Besuchern am Markt gerechnet, da letztes Jahr erheblich mehr los gewesen war. Aber über unsere Umsätze können wir beim besten Willen nicht klagen, die überstiegen bei Weitem unsere Erwartungen ... Genauere Ergebnisse verrate ich dann, wenn auch der zweite Markt in 14 Tagen in Freising um ist.

Dafür gibt es jetzt erst mal eine Reihe von Fotos ...: