Samstag, 30. April 2016

X.16 • Fußtücher in Meise

Oder: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen …

Momentan ist es schon sehr ruhig hier auf meinem Blog, aber leider hat mich diese lästige Sehnenscheidenentzündung doch stärker außer Gefecht gesetzt, als ich erwartet hatte. In der Zwischenzeit kann ich schon wieder einigermaßen normal mit der rechten Hand umgehen, bei manchen Bewegungen schießt allerdings noch immer ein stechender Schmerz in den Arm.

Um wenigstens ab und an mal ein paar Maschen zu stricken, habe ich nach und nach an den Socken genadelt, die ich als "Bezahlung" für eine ganze Menge Wollmeisen zugesagt hatte. Auch wenn die Empfängerin mir alle Zeit der Welt eingeräumt hatte, möchte ich meine Bezahlschuld so bald als möglich begleichen.

Inzwischen habe ich es auch beinahe geschafft: 2 Paar Herrensocken in den Farben "Resi" und "Golden Pear" in Größe 45 und 1,5 Paar ;O) Damensocken in den Farben "Allegria" und "Neptun" (den meine Kamera überhaupt nicht originalgetreu aufnehmen kann, in Wirklichkeit ist das ein saftiges, dunkles Petrol) in Größe 40 sind inzwischen fertig und ich hoffe, auch das letzte halbe Fußtuch in den nächsten zwei, drei Tagen fertig zu bekommen, damit die Meisen dann in Form von Socken wieder zurück gen Norden reisen können.

Und ich hoffe inständig, dass die Socken ihren neuen Besitzern dann a) passen und b) natürlich auch gefallen …
















Dienstag, 5. April 2016

Einhand-Arbeit

Oder: Irgendwas geht immer …

Noch immer macht meine Hand nicht so richtig mit, so dass ich mir die letzten freien Tage mit Alternativbeschäftigungen verkürzen muss. Dazu gehörte dann gestern eine spontane Umfärbeaktion: Für die Sternstunden-Strickereien habe ich unter anderem auch gelbe und orange Wollstränge gespendet bekommen. Da ich aber aus der Erfahrung heraus weiß, dass sich gelbe und orange Tücher oder Schals so gut wie gar nicht verkaufen lassen – diese Farben stehen einfach den wenigsten Mitteleuropäern –, habe ich mich dieses Mal dazu entschieden, die Stränge vor dem Verarbeiten umzufärben. 

Die Farbmöglichkeiten sind bei bereits gefärbten Strängen natürlich schwer begrenzt, denn man muss ja immer bedenken, dass am Ende dann die Mischung aus der Strangfarbe sowie der neuen Farbe herauskommt. Gefärbt habe ich mit Luvotex-Farben, mit denen ich schon mehrfach sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Und hier nun die Vorher-Nachher-Fotos:

vorher


vorher


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Sonntag, 3. April 2016

Hörbücher-Nachschub

Oder: Es gibt wieder was auf die Ohren!

Im Moment habe ich handarbeitstechnisch nichts zu zeigen und werde auch in den nächsten Tagen dank einer fetten Sehnenscheidenentzündung an der rechten (!!!) Hand nichts neues haben. Man kann jetzt darüber philosophieren, wie ich das geschafft habe: War es die ungewohnte Gartenarbeit (Frau Baron will einen Teil des Grundstückes komplett neu angelegen und dazu mussten eingewachsene Pflanzen ausgebuddelt und ehemalige Rasenflächen umgestochen werden …), waren es die überfälligen, aber leider sehr handunfreundlichen Malerarbeiten an den Holztrennwänden, war es die Wagenladung Kieselsteine, die zu meiner Freude endlich dank der Hilfe von Freunden um die Hochbeete verteilt wurden oder war es am Ende gar das Stricken, was dazu geführt hat, dass ich jetzt erst mal eine Zwangspause einlegen muss? Meine Vermutung wäre ja, dass es die Kombination aus allem war. Man weiß es nicht, man weiß es nicht …

Dafür habe ich jetzt Zeit, wieder einige Hörbücher in den Flohmarkt zu räumen, die ich in der Zwischenzeit angehört habe. Wie immer handelt es sich überwiegend um Krimis und Thriller in einwandfreiem Zustand. Preise und genauere Informationen auch zu zahlreichen weiteren Hörbüchern, die ich noch abzugeben hätte, findet ihr in meinem Flohmarkt *KLICK*








Samstag, 26. März 2016

Nebenbei-Beschäftigung.

Oder: Immer wenn ich viel Zeit habe ...

... ziehe ich mal wieder meine Puzzle-Kiste(n) hervor und lege das eine oder andere Bild zusammen. Ich liebe diese Beschäftigung hin und wieder. In der Regel haben meine Puzzles 1000 Teile oder mehr, damit man auch ein Weilchen was davon hat.

Ein besonderes Schmankerl sind derzeit die Puzzles, die ich im letzten Jahr über einen Internetflohmarkt ergattern konnte – Puzzles kann ich ja nie genug haben. Ich bekam zwei Umzugskartons voll überwiegend großer Puzzles für wirklich sehr kleines Geld ... der Haken: Bei den meisten sind zwar alle Teile komplett enthalten, aber die Umkartons und somit die Bildvorlagen nicht. Und so habe ich eine große Kiste voll Tüten mit Teilen, von denen ich beim Legen erst mal nicht weiß, was genau dabei herauskommen soll. Und das ist streckenweise echt eine Herausforderung wie beispielsweise beim Ägyptermotiv, das erst mal in Einzelteilen überhaupt keinen Sinn ergab ...

Richtig viel Spaß machen auch die Comic-Puzzles vom Zeichner Jan van Haastern. Eines der Puzzles handelt von einem Backwettbewerb – auf den ersten Blick ist das Motiv mit den vielen Einzelszenen schon lustig, aber beim Puzzlen fallen einem erst die vielen, vielen Kleinigkeiten und Albernheiten auf, die der Zeichner eingebaut hat, sei es das herrenlose Gebiss am Boden, der Fisch im Backofen, das laufende Brötchen oder auch der Pinguin im Kühlschrank ... Köstlich!





Samstag, 19. März 2016

IX.16 • Warmes für kleine Hände

Oder: Zwischendurch-Projekte. 

Zwischen aufwändigen Fuchspfotenmustern und Großprojekten wie Pullis oder Jacken brauche ich auch immer mal wieder was Kleines für zwischendurch. Da bietet es sich natürlich an, Sockenwollreste aus der Wollspendenkiste zu fischen und daraus kleine Handstulpen für die nächsten Sternstunden-Aktionsverkäufe zu nadeln. Danach wurde letztes Mal nämlich immer mal wieder gefragt und wir hatten leider zuletzt nur noch Erwachsenengröße zu bieten. Also muss Nachschub in Klein her ...




Dienstag, 8. März 2016

VIII.16 • Frost Flowers

Oder: Ein Hauch von nichts.

Schon vor einigen Wochen – oder waren es gar Monate?! – habe ich aus Spendenwolle einen Schal mit einem anfangs überhaupt nicht eingängigen Lacemuster namens Frost Flowers, das ich in einem Buch gefunden hatte, begonnen. Das Merinogarn (LL 600 m/100 g) ließ sich eigentlich wunderbar verarbeiten, die Nadeln gingen hindurch wie durch Butter. Aber das Muster ...

Und so kam es, dass der angefangene Schal erst mal in der Schublade verschwand. Gut Ding will Weile haben. Vor ein paar Tagen habe ich das "Ding" wieder in die Hände bekommen und plötzlich lief es wie von allein. Warum hatte ich mich eigentlich so angestellt? Tsssss.

Nach dem Spannen entfaltete sich nun ein 1,80 m langer, 94 g leichter Schal, der gleich in die Kiste für die Sternstundenverkäufe wandert.

Apropos Sternstunden: 
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz, ganz herzlich für die Wollspenden bedanken, die entweder schon hier bei mir eingetroffen oder angekündigt worden sind. Jetzt können wir die Nadeln gleich munter weiter klappern lassen! Dankeschön!







Montag, 29. Februar 2016

VII.16 • Sabrina-Dots

Oder: Was lange währt ... 

... wird zwar irgendwann fertig, aber nicht unbedingt schöner. Ich weiß nicht, warum sich alle um  Meisenlace-Multis schlagen – die sehen zugegebenermaßen als Strang oder Knäuel wunderschön aus, verstrickt gefallen sie mir allerdings in den meisten Fällen erheblich weniger gut. So auch bei diesem Baristo-Lace in Grün-Blau-Tönen.

Schon länger hat dieser Wollmeisen-Lacepulli als UFO da gelegen. Das lag vor allem daran, dass mir das Pooling im oberen Bauchbereich einfach nicht gefiel – und gefällt. Mehrfach war ich kurz davor, das Ganze zu ribbeln, aber letztendlich habe ich mich doch dazu entschlossen, den Pulli lieber fertig zu stricken.

Verarbeitet habe ich 249 g Wollmeisenlace in den Farben Baristo und Sabrina mit NS 3.25 mm, wie immer frei Schnauze.

Und jetzt schlage ich eine Strickjacke an, die so lange warten musste, bis der letzte Ärmel dieses Pullis endlich fertig ist …