Oder: Ich wollte was Eigenes.
Wie die eine oder andere Leserin weiß, besuche ich in regelmäßigen Abständen ein ganz in der Nähe liegendes Fußballstadion. Bei Wind und kühlen bis kalten Temperaturen, die ja nun ab kommender Woche auch endlich kommen sollen, braucht man da natürlich etwas auf den Kopf.
Jetzt bin ich natürlich auch nicht gerade ein Freund von 0815-Stücken, so dass ich mir nicht, wie viele andere, eine Ringelmütze gestrickt habe, denn ich möchte das Teil ja auch außerhalb des Fußballstadions tragen können. Ringelmützen – womöglich noch mit Vereinslogo – gehen da für mich gar nicht.
Also habe ich schon vor Weihnachten meinen Kopf, PC und schließlich die Nadeln bemüht, ein passendes Einstrickmuster entworfen und schließlich ein "Baronikat" gestrickt ;O) Und für mein erstes Einstrickmusterstück – neudeutsch auch Fair Isle genannt – ist es doch ganz ordentlich geworden. Die Spannfäden im Inneren habe ich hinter dem doppelten Bund (innen Rippen, außen Einstrickband) versteckt, so bleibt man beim Anziehen der Mütze nirgends hängen und hat es um die Ohren gleich doppelt warm.
Gestrickt habe ich die Schlappmütze aus 105 g Baby-Merino von DROPS mit NS 3.25 mm. Leider ist der Schlauchteil – prima, um meine langen Haare darin zu verstecken – nach dem Entspannungsbad doch mehr auseinandergegangen, als ich erwartet und eingerechnet hatte. Nun ja, ich denke, ich kann das Teil aber trotzdem so tragen. Was meint ihr?
Sonntag, 10. Januar 2016
Samstag, 2. Januar 2016
Kuala Lumpur.
Oder: Es gibt auch schöne Urlaubsfotos ... ;O)
Nicht dass ihr nun denkt, wir seien den gruselig bunten Weihnachtsbäumen und kitschigen Elfendekorationen in unserem Urlaub überhaupt nicht entkommen. Nein, natürlich haben wir die Zeit in Malaysias Hauptstadt und Umgebung durchaus sehr genossen.
Wir ließen es gemütlich angehen, was bei 34 °C im Schatten auch nicht weiter verwunderlich war. Das heißt aber nicht, dass wir nicht doch fast jeden Tag unterwegs waren – manchmal mehrstündig, manchmal nur bis zur nächsten Einkaufs-Mall, wo sich die von uns angesteuerten Restaurants versteckten. Eben ganz so, wie wir gerade Lust drauf hatten.
Da unser Hotel sehr zentral in der Stadt gelegen war, hatten wir es zu den berühmten Petronas-Towers, die ja einmal die höchsten Gebäude der Welt waren, nicht weit, zu Fuß waren das bei gemütlichem, klimaangepasstem Gehtempo etwa 15 Minuten. In den Türmen waren wir nicht (wir hatten unser Hotelzimmer in der 26. Etage und somit täglich einen atemberaubenden Blick über die Stadt), aber hinter selbigen gab es einen sehr schön angelegten Stadtpark, durch den wir spazieren gingen. Außerdem befand sich auch das bereits angesprochene Aquarium dort, das wir an einem der wenigen Regentage besuchten – zusammen mit (gefühlt) einer Million anderen Menschen aller Herren Länder ... hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Menschenmassen "lieeeebe" ...?!
An einem sehr schön sonnigen, somit allerdings auch extrem heißen Tag haben wir mit dem offenen Hop-on-hop-off-Bus eine Stadtrundfahrt mit längerem Zwischenstopp im Vogelpark unternommen. Der Vogelpark war wunderbar angelegt, allein die Bepflanzung mit den geschlungenen Wegen bergauf, bergab war einen Besuch wert. Zusätzlich liefen einem eben viele, viele große Vögel unterschiedlichster Art über den Weg – besonders hatten es mir die an jeder Ecke herumstapfenden, wunderschönen (und lauten) Pfaue sowie ihre weitaus ruhigeren Kollegen, die Pelikane, angetan. Weniger, ja sehr viel weniger, hat mir allerdings der Blick ins Straußengehege gefallen ... mit artgerechter Tierhaltung hatte das nun nicht viel zu tun, was man den Tieren bedauerlicherweise auch auf den ersten Blick ansah. Braucht's das wirklich, wo es doch so viele einheimische Vögel gibt, die man unter den monströsen Volieren dann frei halten kann? Nicht wirklich, sage ich. Aber wer fragt schon nach meiner bescheidenen Meinung ...
Ebenfalls in die Kategorie "entbehrlich" fiel leider der Elefantenpark, der 2 Autostunden außerhalb der Stadt lag. Dabei handelte es sich zwar durchaus um eine sehr seriöse Station, in der verletzte Elefanten aufgepeppelt wurden, aber die Vorstellung an sich war dann doch eher sehr müde, denn Elefanten in großen Gehegen könnte ich dann auch im Zoo sehen ... lediglich der Stopp an einem indischen (!) Tempel in einer weit oben in den Kalksteinen gelegenen und über knapp 300 nahezu senkrecht angeordneten Stufen erreichbaren Höhle (fragt nicht, wie mir am anderen Tag die Waden gezogen haben!) entschädigte dann für die lange Taxifahrt, auf der ich es mir nicht nehmen ließ, an einem letzten Weihnachtsgeschenk zu stricken ... ;O)
Einen Ausflug war auch der große botanische Garten (eher mit einem Gartenschaugelände denn mit einem Bot. Garten verwandt) definitiv wert, auch wenn wir die ausgeschilderten und von mir besonders angepeilten Abteile mit Hibiskus und Orchideen nicht finden konnten. Der Garten ist eine riesige, kostenlos zugängliche Anlage mit einem großen See in der Mitte und sehr bedacht und dekorativ gestalteten Gartenabteilungen rund herum. Der Gartengestalter, der das einmal geplant hat, wusste ganz offensichtlich, was er tat – und das Schönste daran: Der Park wird tiptop gepflegt und sauber gehalten. Es war für mich sehr verwunderlich, dass wir in diesem riesengroßen Areal, in das auch ein Hirschpark integriert ist, höchsten 20 oder 30 weiteren Besuchern über den Weg gelaufen sind. Aber gut, in der Hitze geht der gemeine Malaye nicht aus dem klimatisierten Raum, schon gar nicht, um sich Palmen und Konsorten anzusehen ...
Ja, und so verging sie die Zeit … und schneller als man sich umsieht, ist der Urlaub dann auch schon wieder zu Ende. Jetzt kann das neue Jahr dann losgehen – hoffen wir, es wird in mancherlei Hinsicht besser als das alte …

Nicht dass ihr nun denkt, wir seien den gruselig bunten Weihnachtsbäumen und kitschigen Elfendekorationen in unserem Urlaub überhaupt nicht entkommen. Nein, natürlich haben wir die Zeit in Malaysias Hauptstadt und Umgebung durchaus sehr genossen.
Wir ließen es gemütlich angehen, was bei 34 °C im Schatten auch nicht weiter verwunderlich war. Das heißt aber nicht, dass wir nicht doch fast jeden Tag unterwegs waren – manchmal mehrstündig, manchmal nur bis zur nächsten Einkaufs-Mall, wo sich die von uns angesteuerten Restaurants versteckten. Eben ganz so, wie wir gerade Lust drauf hatten.
Da unser Hotel sehr zentral in der Stadt gelegen war, hatten wir es zu den berühmten Petronas-Towers, die ja einmal die höchsten Gebäude der Welt waren, nicht weit, zu Fuß waren das bei gemütlichem, klimaangepasstem Gehtempo etwa 15 Minuten. In den Türmen waren wir nicht (wir hatten unser Hotelzimmer in der 26. Etage und somit täglich einen atemberaubenden Blick über die Stadt), aber hinter selbigen gab es einen sehr schön angelegten Stadtpark, durch den wir spazieren gingen. Außerdem befand sich auch das bereits angesprochene Aquarium dort, das wir an einem der wenigen Regentage besuchten – zusammen mit (gefühlt) einer Million anderen Menschen aller Herren Länder ... hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Menschenmassen "lieeeebe" ...?!
An einem sehr schön sonnigen, somit allerdings auch extrem heißen Tag haben wir mit dem offenen Hop-on-hop-off-Bus eine Stadtrundfahrt mit längerem Zwischenstopp im Vogelpark unternommen. Der Vogelpark war wunderbar angelegt, allein die Bepflanzung mit den geschlungenen Wegen bergauf, bergab war einen Besuch wert. Zusätzlich liefen einem eben viele, viele große Vögel unterschiedlichster Art über den Weg – besonders hatten es mir die an jeder Ecke herumstapfenden, wunderschönen (und lauten) Pfaue sowie ihre weitaus ruhigeren Kollegen, die Pelikane, angetan. Weniger, ja sehr viel weniger, hat mir allerdings der Blick ins Straußengehege gefallen ... mit artgerechter Tierhaltung hatte das nun nicht viel zu tun, was man den Tieren bedauerlicherweise auch auf den ersten Blick ansah. Braucht's das wirklich, wo es doch so viele einheimische Vögel gibt, die man unter den monströsen Volieren dann frei halten kann? Nicht wirklich, sage ich. Aber wer fragt schon nach meiner bescheidenen Meinung ...
Ebenfalls in die Kategorie "entbehrlich" fiel leider der Elefantenpark, der 2 Autostunden außerhalb der Stadt lag. Dabei handelte es sich zwar durchaus um eine sehr seriöse Station, in der verletzte Elefanten aufgepeppelt wurden, aber die Vorstellung an sich war dann doch eher sehr müde, denn Elefanten in großen Gehegen könnte ich dann auch im Zoo sehen ... lediglich der Stopp an einem indischen (!) Tempel in einer weit oben in den Kalksteinen gelegenen und über knapp 300 nahezu senkrecht angeordneten Stufen erreichbaren Höhle (fragt nicht, wie mir am anderen Tag die Waden gezogen haben!) entschädigte dann für die lange Taxifahrt, auf der ich es mir nicht nehmen ließ, an einem letzten Weihnachtsgeschenk zu stricken ... ;O)
Einen Ausflug war auch der große botanische Garten (eher mit einem Gartenschaugelände denn mit einem Bot. Garten verwandt) definitiv wert, auch wenn wir die ausgeschilderten und von mir besonders angepeilten Abteile mit Hibiskus und Orchideen nicht finden konnten. Der Garten ist eine riesige, kostenlos zugängliche Anlage mit einem großen See in der Mitte und sehr bedacht und dekorativ gestalteten Gartenabteilungen rund herum. Der Gartengestalter, der das einmal geplant hat, wusste ganz offensichtlich, was er tat – und das Schönste daran: Der Park wird tiptop gepflegt und sauber gehalten. Es war für mich sehr verwunderlich, dass wir in diesem riesengroßen Areal, in das auch ein Hirschpark integriert ist, höchsten 20 oder 30 weiteren Besuchern über den Weg gelaufen sind. Aber gut, in der Hitze geht der gemeine Malaye nicht aus dem klimatisierten Raum, schon gar nicht, um sich Palmen und Konsorten anzusehen ...
Ja, und so verging sie die Zeit … und schneller als man sich umsieht, ist der Urlaub dann auch schon wieder zu Ende. Jetzt kann das neue Jahr dann losgehen – hoffen wir, es wird in mancherlei Hinsicht besser als das alte …
Ein gutes neues Jahr!
Oder: Erst mal noch ein kurzer Rückblick ...
Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal konsequent eine Strickstatistik geführt. Ich wollte einfach einmal wissen, wieviele Meter Garn ich in einem Jahr wohl so verstricke, verkaufe oder kaufe. Ob das nun ein durchschnittliches Jahr war, kann ich nicht einschätzen, aber ich fand es doch interessant, was sich so getan hat.
Entstanden sind im Jahr 2015 bei mir
1 Strickjacke
3 Pullis
1 Pullunder
1 Rock
5 Paar Socken
4 Stulpen
9 Tücher
8 Mützen
1 Babyjacke
4 Paar Babyschuhe
1 Röckle
11 Eulen
6 Miniknubbelchen
3 Grumbierle
2 Kissenhüllen
1 Tassenschuh
2 Handysocken
Insgesamt habe ich dazu 5.149,5 g bzw. 20.125 m (also über 20 km!) Garn verarbeitet.
Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal konsequent eine Strickstatistik geführt. Ich wollte einfach einmal wissen, wieviele Meter Garn ich in einem Jahr wohl so verstricke, verkaufe oder kaufe. Ob das nun ein durchschnittliches Jahr war, kann ich nicht einschätzen, aber ich fand es doch interessant, was sich so getan hat.
Entstanden sind im Jahr 2015 bei mir
1 Strickjacke
3 Pullis
1 Pullunder
1 Rock
5 Paar Socken
4 Stulpen
9 Tücher
8 Mützen
1 Babyjacke
4 Paar Babyschuhe
1 Röckle
11 Eulen
6 Miniknubbelchen
3 Grumbierle
2 Kissenhüllen
1 Tassenschuh
2 Handysocken
Insgesamt habe ich dazu 5.149,5 g bzw. 20.125 m (also über 20 km!) Garn verarbeitet.
Gekauft habe ich im vergangenen Jahr 6.207,5 m Garn, verkauft habe ich 17.154 m.
Das mach am Ende ein dickes Minus von 31.071,5 m Wolle im Vergleich zum Startpunkt am 1. Januar 2015. Da es u.a.mein Ziel war, meine Vorräte großflächig abzuarbeiten oder anderweitig zu reduzieren, bin ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Und glaubt bloß nicht, dass mir 2016 so schnell die Wolle ausgeht ... *räusper*
Im Moment habe ich noch diverse Kleinteile angefangen, die werden nun nach und nach fertig gestellt. Und dann habe ich eine Decke aus einzelnen Quadraten mit Einstrickmuster ("stranded") bereits sehr konkret in Planung. Die ersten Quadrate sind entworfen, und wenn alles klappt, kann es damit dann nächste Woche losgehen.
Ich hätte da übrigens noch ein paar weihnachtliche Kuriositäten aus Malaysia – ich dachte ja, die große Dekoration im Kaufhaus sei schon der Höhepunkt gewesen. Der Gipfel war aber die Unterwasser(!)-Dekoration im großen Aquarium von Kuala Lumpur. Da fällt mir nichts mehr ein. (Einige schöne Fotos aus Kuala Lumpur zeige ich aber nachher auch noch ;O)
Im Moment habe ich noch diverse Kleinteile angefangen, die werden nun nach und nach fertig gestellt. Und dann habe ich eine Decke aus einzelnen Quadraten mit Einstrickmuster ("stranded") bereits sehr konkret in Planung. Die ersten Quadrate sind entworfen, und wenn alles klappt, kann es damit dann nächste Woche losgehen.
Ich hätte da übrigens noch ein paar weihnachtliche Kuriositäten aus Malaysia – ich dachte ja, die große Dekoration im Kaufhaus sei schon der Höhepunkt gewesen. Der Gipfel war aber die Unterwasser(!)-Dekoration im großen Aquarium von Kuala Lumpur. Da fällt mir nichts mehr ein. (Einige schöne Fotos aus Kuala Lumpur zeige ich aber nachher auch noch ;O)
Sonntag, 27. Dezember 2015
Christmas-Kitsch pur.
Oder: Disneyland ist ein Dreck dagegen ...
Dieses Jahr wollten wir eigentlich dem Weihnachtstrubel entgehen und sind kurzerhand am 23. Dezember nach Kuala Lumpur (Malaysia) aufgebrochen. In einem muslimischen Land sollte von Weihnachten wohl nicht viel zu spüren sein.
Habe ich das wirklich gedacht?! Dann ging der Schuss aber so was von nach hinten los … hier ist an jeder Ecke Christmas. Weihnachten als Event, als Attraktion, als Party – man stellt hier überall die kitschigsten und buntesten Weihnachtsbäume auf, die ich je gesehen habe. Aus jedem Laden oder Lokal schallt einem "Weihnachtsmusik" entgegen. Selbst "Schnee" und "Eiszapfen" in Form von Wattebällchen oder aufgesprüht auf Fenster sind an allen Ecken zu finden – Schnee bei 34 °C im Schatten, die spinnen doch …!
All die Asiaten – Einheimische wie Touristen –, die garantiert keine Ahnung haben, was da überhaupt (ursprünglich) gefeiert wird, stellen sich mit Weihnachtsmannhütchen, blinkenden Rentiergeweihen oder ähnlichem Schrott vor irgendwelche geschmückten Tannen, Weihnachtsmänner oder was auch immer und knipsen, was das Zeug hält. Und wenn man, so wie wir, nach Europäer aussieht, wünschen einem die Leute an jeder Ecke "Merry Christmas".
Immerhin weiß ich jetzt, dass es "Stille Nacht" auch auf malayisch gibt. Klingt komisch, ist aber so. Nun ja.
Also eines weiß ich: Entweder bin ich nächstes Jahr Weihnachten daheim – traditionell und ohne Klimbim-Kitsch – oder zumindest irgendwo, wo es garantiert keine Glitzerglimmer-Jubeltrubel-Halligalli-Feste mit Weihnachtsmannhütchen und Jingle Bells gibt.
In diesem Sinne:
Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Dieses Jahr wollten wir eigentlich dem Weihnachtstrubel entgehen und sind kurzerhand am 23. Dezember nach Kuala Lumpur (Malaysia) aufgebrochen. In einem muslimischen Land sollte von Weihnachten wohl nicht viel zu spüren sein.
Habe ich das wirklich gedacht?! Dann ging der Schuss aber so was von nach hinten los … hier ist an jeder Ecke Christmas. Weihnachten als Event, als Attraktion, als Party – man stellt hier überall die kitschigsten und buntesten Weihnachtsbäume auf, die ich je gesehen habe. Aus jedem Laden oder Lokal schallt einem "Weihnachtsmusik" entgegen. Selbst "Schnee" und "Eiszapfen" in Form von Wattebällchen oder aufgesprüht auf Fenster sind an allen Ecken zu finden – Schnee bei 34 °C im Schatten, die spinnen doch …!
All die Asiaten – Einheimische wie Touristen –, die garantiert keine Ahnung haben, was da überhaupt (ursprünglich) gefeiert wird, stellen sich mit Weihnachtsmannhütchen, blinkenden Rentiergeweihen oder ähnlichem Schrott vor irgendwelche geschmückten Tannen, Weihnachtsmänner oder was auch immer und knipsen, was das Zeug hält. Und wenn man, so wie wir, nach Europäer aussieht, wünschen einem die Leute an jeder Ecke "Merry Christmas".
Immerhin weiß ich jetzt, dass es "Stille Nacht" auch auf malayisch gibt. Klingt komisch, ist aber so. Nun ja.
Also eines weiß ich: Entweder bin ich nächstes Jahr Weihnachten daheim – traditionell und ohne Klimbim-Kitsch – oder zumindest irgendwo, wo es garantiert keine Glitzerglimmer-Jubeltrubel-Halligalli-Feste mit Weihnachtsmannhütchen und Jingle Bells gibt.
In diesem Sinne:
Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Eine lila Mütze.
Oder: Ein Wunsch war mir Befehl ...
... und so strickte ich in den letzten Tagen für Roswitha eine Mütze aus einer ihrer gut abgelagerten Unglücksraben-Wollmeisen in Pure. Beim Sternstundenverkauf in Neufahrn nämlich stellte die Niemals-gar-nie-nicht-Mützenträgerin fest, dass es doch manchmal ganz nützlich ist, so ein Ding auf den Kopf zu setzen. Also gab sie mir kurzerhand eine ihrer Meisen, die dann innerhalb kurzer Zeit zur Schlappmütze verwandelt wurde.
Ich hoffe, sie passt ihr – denn obwohl ich ja nun schon viel aus Meisen gestrickt habe, hatte ich nicht erwartet, dass die fertige Mütze nach dem Baden dann doch noch so viel wachsen würde … naja, falls sie zu groß ist, muss man halt ein paar Mustersätze dem Ribbelmonster füttern, wir werden sehen.
Das fürchterliche Selfie hat die Selfie-Queen übrigens mit ihrem neuen Wischhandy gemacht – und festgestellt, dass diese Selfies noch schlimmer werden als die mit der "richtigen" Kamera. Nächstes Mal also wieder mit der herkömmlichen Technik …

... und so strickte ich in den letzten Tagen für Roswitha eine Mütze aus einer ihrer gut abgelagerten Unglücksraben-Wollmeisen in Pure. Beim Sternstundenverkauf in Neufahrn nämlich stellte die Niemals-gar-nie-nicht-Mützenträgerin fest, dass es doch manchmal ganz nützlich ist, so ein Ding auf den Kopf zu setzen. Also gab sie mir kurzerhand eine ihrer Meisen, die dann innerhalb kurzer Zeit zur Schlappmütze verwandelt wurde.
Ich hoffe, sie passt ihr – denn obwohl ich ja nun schon viel aus Meisen gestrickt habe, hatte ich nicht erwartet, dass die fertige Mütze nach dem Baden dann doch noch so viel wachsen würde … naja, falls sie zu groß ist, muss man halt ein paar Mustersätze dem Ribbelmonster füttern, wir werden sehen.
Das fürchterliche Selfie hat die Selfie-Queen übrigens mit ihrem neuen Wischhandy gemacht – und festgestellt, dass diese Selfies noch schlimmer werden als die mit der "richtigen" Kamera. Nächstes Mal also wieder mit der herkömmlichen Technik …
Montag, 14. Dezember 2015
Sternstunden ... Nachtrag
Oder: Das Geld ist überwiesen.
So, nachdem am vergangenen Freitag der große Sternstundentag beim Bayerischen Rundfunk stattfand, habe ich wie jedes Jahr ebenfalls an diesem Tag unseren Beitrag dazu überwiesen. Da ich seit Freitag allerdings komplett flach liege mit einer dämlichen Erkältung der gröberen Art, komme ich erst heute dazu, den Beleg hier noch zu posten.
Bei der Gelegenheit sage ich einfach noch einmal danke an alle, die an diesem Ergebnis beteiligt waren, und hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr wieder ein so gutes Team abgeben werden!
So, nachdem am vergangenen Freitag der große Sternstundentag beim Bayerischen Rundfunk stattfand, habe ich wie jedes Jahr ebenfalls an diesem Tag unseren Beitrag dazu überwiesen. Da ich seit Freitag allerdings komplett flach liege mit einer dämlichen Erkältung der gröberen Art, komme ich erst heute dazu, den Beleg hier noch zu posten.
Bei der Gelegenheit sage ich einfach noch einmal danke an alle, die an diesem Ergebnis beteiligt waren, und hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr wieder ein so gutes Team abgeben werden!
Montag, 7. Dezember 2015
Wir haben gewichtelt ...
Oder: Der Nikolaus war da!
Nachdem wir gestern unsere Päckchen vom Nikolauswichteln auspacken durften, möchte ich euch zeigen, was ich vor einigen Wochen heimlich nebenbei gestrickt habe: einen lila Kissenbezug und einen passenden Tassenkragen (oder wie immer man diese Dinger nennen mag ...). Entstanden sind die beiden Teile wie so oft frei Schnauze (also ohne Anleitung) aus einem Baumwollgarn, verstrickt mit NS 3,5 mm. Das Kissen schließt mit dem klassischen Hotelverschluss, so dass ich mich nicht um Knopflöcher oder Druckknöpfe kümmern musste.
Ich hoffe, mein Wichtel freut sich darüber und das Kissen passt farblich zur Einrichtung, die laut Wichtelbogen im Landhausstil in Beerentönen gehalten ist ...
Nachdem wir gestern unsere Päckchen vom Nikolauswichteln auspacken durften, möchte ich euch zeigen, was ich vor einigen Wochen heimlich nebenbei gestrickt habe: einen lila Kissenbezug und einen passenden Tassenkragen (oder wie immer man diese Dinger nennen mag ...). Entstanden sind die beiden Teile wie so oft frei Schnauze (also ohne Anleitung) aus einem Baumwollgarn, verstrickt mit NS 3,5 mm. Das Kissen schließt mit dem klassischen Hotelverschluss, so dass ich mich nicht um Knopflöcher oder Druckknöpfe kümmern musste.
Ich hoffe, mein Wichtel freut sich darüber und das Kissen passt farblich zur Einrichtung, die laut Wichtelbogen im Landhausstil in Beerentönen gehalten ist ...
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Fox Paw-Muster
Oder: Ein neues Gewand fürs Wischhandy.
Schon lange wollte ich dieses Muster einmal ausprobieren, doch immer wieder habe ich es geschoben. Gestern habe ich Fotos von einem wunderschönen Schal mit diesem Muster im Netz gesehen, und da ich gerade etwas Zeit und Laune hatte, habe ich mir endlich die Anleitung (kostenpflichtig auf ravelry) gegönnt und gleich mit Sockenwollresten losgetestet.
Eines steht fest: Mal schnell nebenbei strickt sich dieses Fox-Paw-Muster nicht. An einigen Stellen stellt sich die Frage, was wohl zuerst abbrechen mag: Nadel oder Finger?! Aber wenn man dann einen Rapport fertig hat, entfaltet sich das gesamte "Gewurschtel" von zuvor und zum Vorschein kommen diese Fuchspfoten.
Und da man damit wunderbar auch noch so kleine Reste in allen nur denkbaren Farbkombinationen verarbeiten kann, werde ich wohl noch ein paar weitere Versuche starten ...
Schon lange wollte ich dieses Muster einmal ausprobieren, doch immer wieder habe ich es geschoben. Gestern habe ich Fotos von einem wunderschönen Schal mit diesem Muster im Netz gesehen, und da ich gerade etwas Zeit und Laune hatte, habe ich mir endlich die Anleitung (kostenpflichtig auf ravelry) gegönnt und gleich mit Sockenwollresten losgetestet.
Eines steht fest: Mal schnell nebenbei strickt sich dieses Fox-Paw-Muster nicht. An einigen Stellen stellt sich die Frage, was wohl zuerst abbrechen mag: Nadel oder Finger?! Aber wenn man dann einen Rapport fertig hat, entfaltet sich das gesamte "Gewurschtel" von zuvor und zum Vorschein kommen diese Fuchspfoten.
Und da man damit wunderbar auch noch so kleine Reste in allen nur denkbaren Farbkombinationen verarbeiten kann, werde ich wohl noch ein paar weitere Versuche starten ...
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