Sonntag, 21. Januar 2018

3_2018 • Noch mal Stulpen

Oder: Jetzt muss ich erst mal wieder etwas anderes stricken. 

Heute gibt es noch einmal zwei Paar ganz simple Stulpen für die Sternstundenkiste zu zeigen – und ich denke, das werden erst mal die letzten sein. Jetzt möchte ich mal wieder etwas anderes stricken ... nur was?!








Freitag, 12. Januar 2018

02_2018 • Stulpen und Socken

Oder: Die Sternstundenkiste wird weiter gefüllt. 

Da es gerade so schön läuft mit den "Kleinteilen", habe ich gleich mal noch ein weiteres Paar Stulpen gestrickt. Da kommen sicher demnächst noch einige Paare dazu, denn die Stulpenkiste war zuletzt ziemlich ausverkauft.

In einer Charity-Gruppe auf ravelry habe ich mich zu einem "Socken-KALender 2018" angemeldet ... wir haben 12 Knäuel Sockenwolle verpackt und von 1-12 durchnummeriert. Jeden Monat wird eine Nummer gelost und mit dem entsprechenden "Überraschungspäckchenknäuel" ein Paar Socken genadelt. Klar, dass ich die Socken für die Sternstundenkiste stricke, oder? Im Januar fiel die Wahl auf das Päckchen mit der Nummer 5 – heraus kam ein freundlich-fröhliches, grau-schwarzes Knäuel ... nun ja, so ist das unattraktivste Knäuel schon mal verarbeitet und farblich kann es jetzt nur besser werden.

Sollte jemand bei diesem Kalender mitmachen wollen ... nur zu! Ich gebe bei Interesse gerne monatlich die gezogene Nummer bekannt.








Freitag, 5. Januar 2018

01_2018 • Lochmuster-Cowl

Oder: Noch mal ein Halsschlauch ... 

Da hatte ich erst kürzlich erklärt, dass ein Lace-Cowl zu Deutsch "Lochmuster-Halswärmer" heißt, da tauft der Herr Baron dieses Strickstück eigenmächtig einfach neu. Als ich nämlich im Urlaub in der Sonne saß und an einem neuen Halswärmer nadelte, kam plötzlich vom Liegestuhl nebenan die Frage: "Was strickst du da, wieder so einen Halsschlauch?" ;O) Nun gut, dann heißen die Dinger ab jetzt eben Halsschlauch.

Gestrickt habe ich ihn aus einem Spendengarn, das mich kurz vor Weihnachten erreichte und das mir sofort ins Auge fiel ... farblich, von der haptischen Qualität her, einfach ein angenehmes Garn mit einer Lauflänge von 465 m/100 g. Und so strickte ich eben einen Frei-Schnauze-Lochmuster-Halsschlauch, der nach dem Ablichten nun direkt in die Sternstundenspendenkiste gewandert ist. Ich hoffe, wir finden einen passenden Hals auf einem der nächsten Märkte dafür.




Montag, 1. Januar 2018

Weihnachten auf Madeira

Oder: Traumwetter, trotzdem falsche Reisezeit ...

Vergangene Weihnachten haben wir mal wieder die Flucht ergriffen und haben ein paar Tage auf Madeira verbracht. Allerdings wurde uns die Abreise zunächst ganz schön schwer gemacht, denn am Freitag Nachmittag, als ich von der Arbeit nach Hause kam, wunderte ich mich noch, dass der Herr Baron unterwegs war, der eigentlich schon zuhause hätte sein sollen. Kurz darauf der Anruf: Er hatte beim Online-Check-In mit Schrecken festgestellt, dass unser Weiterflug jetzt einen Tag vor der Abreise von Lissabon nach Funchal aus unbekannten Gründen annulliert sei. Ein Anruf beim Lufthansa-Service hatte ergeben, dass man uns da nicht helfen könne und wir zum nächsten Flughafen fahren müssten. Nur gut, dass der Herr Baron an diesem Freitag im Büro daheim gearbeitet hatte, dass er online einchecken wollte und dass wir nun keine 200 km von einem Flughafen entfernt wohnen. Also hatte er alles stehen und liegen lassen und war zum Flughafen gefahren, wo er der inzwischen ca. 30. Kunde war, dem ein Flug grundlos gestrichen wurde, was wohl auf einen Software-Fehler bei der portugiesischen Fluggesellschaft zurückzuführen war.

Tja, zu jeder Zeit im Jahr wäre das Problem sicherlich leichter lösbar gewesen, aber gerade einen Tag vor Heilig Abend einen Ersatzflug zu bekommen, war dann doch ein schwierigeres Unterfangen. Kurze Zeit später kam der nächste Anruf: "Pack' mal ganz schnell die Koffer, könnte sein, dass wir heute (also schon am Freitag) in genau 3 Stunden schon abreisen müssen ..." WAAAAS?! Ich hatte in diesem Moment noch nicht eine Socke aus dem Schrank geholt, geschweige denn irgendwelche Koffer gepackt. Ok, doch, zumindest meine Stricksachen lagen natürlich schon seit Tagen parat ... *kicher*

Nach einer Dreiviertelstunde Dauertelefonieren mit Portugal konnte die Dame vom Serviceschalter schließlich doch noch einen Flug für Samstag, zwei Stunden später als ursprünglich geplant, für uns ergattern. Und so kam es dann, dass wir zwar verspätet, aber heil und pannenfrei nach Funchal kamen, wo wir unseren Leihwagen entgegennahmen und noch ca. 50 km gen Westen fuhren, wo man im Hotel dann zu später Stunde sogar noch ein Abendessen für uns hatte.

Madeira, die Blumeninsel, so hieß es allüberall. Ja, stimmt auch bestimmt, aber halt nicht im Winter. Denn auch wenn wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter und somit bis auf den letzten Tag immer 20 Grad und strahlenden Sonnenschein hatten (den Badeanzug hatte ich eigentlich fürs Hallenbad dabei, konnte ihn dann aber auf der Sonnenliege prima gebrauchen!), war es nun mal Winter und somit nicht gerade die Hauptblühtezeit der Inselvegetation. Nun, es ist jetzt nicht so, dass nichts geblüht hätte, aber so üppig, wie das sicherlich angesichts der Straßen säumenden, abgetrockneten Agapanthus- und Hortensienblütenstände im Sommer der Fall gewesen wäre, war es jetzt zum Jahresende hin (erwartungsgemäß) eben nicht.

Die Barons wären aber nicht die Barons, wenn sie nicht trotzdem gewandert wären und den einen oder anderen Park, botanischen Garten oder ähnliches besucht hätten. Und wie gesagt, einzelne Arten wie beispielsweise die farbenprächtigen Kamelien, chinesischer Hibiskus, Strelitzien oder Baum-Aloen zeigten sich gerade jetzt in der Winterzeit von ihrer schönsten Seite. Zu meiner großen Freude, denn es gibt für mich auf Reisen kaum etwas Schöneres, als wundervolle Blüten und Pflanzenkombinationen mit der Kamera für die "Ewigkeit" festzuhalten, um mich später zuhause immer wieder an die Reise, an einzelne Orte oder auch Geräusche und Gerüche zurück zu erinnern (ja, auch wenn das total blöde klingt, aber bei ganz vielen meiner Blütenfotos weiß ich tatsächlich noch, wo ich diese geknipst habe, auch wenn es die Pflanzen ja meist nicht nur an einer Stelle auf der Welt gibt ...). Naja, landestypische Speisen und Früchte probieren, steht auch noch ganz weit oben auf der Liste, aber halt höchstens auf Platz 2 hinter den Pflanzen-/Naturfotos.

Bei gewissen Orchideenfotos werde ich künftig jedenfalls mit absoluter Garantie an einen Tag mit (Verzeihung!) sau-engen und unglaublich steilen Straßen in Funchal denken, wo ich eins ums andere Mal schwer ins Schwitzen kam, als ich wegen Gegenverkehrs gefühlte Meilen rückwärts rangieren musste. In Straßen, die den Namen Straße eigentlich gar nicht verdienen, erst recht nicht, wenn auf einer Seite auch noch parkende Autos den Weg säumen, so dass man tatsächlich nur noch im Schritttempo steilst bergauf durchschleichen kann, wenn man mittelfristig nicht auf seine Seitenspiegel verzichten möchte ... und das mir, wo mir die Seitenstraßen in München ja teilweise schon zu eng waren zum Fahren. Aber pah, was sag ich: Künftig werde ich da hindurch schweben, denn nach diesen Fahrten auf Madeira am Steilhang in der Gasse und das noch mit einem fremden Auto schockt mich so schnell nichts mehr.

Nur mit steil neben leitplankenlosen Bergstraßen abfallenden Hängen werde ich mich dank meiner ausgeprägten Höhenangst vermutlich niemals arrangieren können ... und nun: Achtung Bilderflut!























16_2017 • Letzte Stulpen 2017

Oder: Sternstunden 2018

Zunächst möchte ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein gutes, gesundes Jahr 2018 wünschen und hoffe, ihr seid alle gut hinein gekommen ins Neue Jahr!

Vergangene Weihnachten bin ich weder zum Grüßeschreiben, noch zum Beantworten verschiedener Grußmails gekommen. Warum? Wir waren ein paar Tage in Madeira, um ein wenig Sonne zu tanken. Dazu aber in den nächsten Tagen dann mal mehr ... und das Grüßebeantworten wird jetzt dann auch nachgeholt. Versprochen.

Zwischen den Jahren ist aber trotz Urlaub das eine oder andere Teil fertig geworden. Momentan bin ich im Stulpenfieber und das muss man bekanntlich nutzen, denn irgendwann lässt die Begeisterung fürs Stricken mit dem Nadelspiel dann auch mal wieder für ein Weilchen nach, dann möchte ich wieder andere Dinge stricken. Und so sind in den Tagen vor und nach Weihnachten drei Paar Stulpen aus Spendenwolle für die Sternstunden fertig geworden – voilà: